Steinbacher Kila Teams wieder sehr erfolgreich

Beim ersten Kila Cup im neuen Jahr geht die Erfolgsserie der Steinbacher Kinder-Leichtathletik Teams weiter. Wieder waren es die U12 Kids, die den Siegerpokal mit nach Hause nehmen durften. Sie waren vor allem in der Hürdenstaffel, dem Sprint und Fünfsprung den anderen Teams deutlich überlegen.

Mit dabei waren: Finja Seel, Leni Falk, Ella Schriever, Fiktional Becker, Sophia Hoff, Niklas Hussels, Jonas Weiss, Ferdinand Roth, Silvio Sanchez, Mia Kreis, Carmen Fritz, Sebastian Fritz, Lucia Neichel, Mila Matkovic, Josefa Rathmer, Jonas Biesinger und Moritz Bohnert.

Knapp am Sie vorbei, auf Rang zwei, landete die U10 Mannschaft, obwohl viele noch zum jüngeren Jahrgang 2011 gehören. Top war das Team im Mehrfachsprung und im Sprint. In allen anderen Disziplinen waren die Kids Zweitbeste. Am Ende reichte das für den Silberpokal.

Mit dabei waren: Marie Vierling, Nela Beck, Antonia Kamm, Giuliana Demattio, Lilli Winkler, Aylina Trumic, Jannic Schlageter, Kalle Hünerfeld, Jason Müller, Lorenz Bohnert, Savannah Wilkens, Mathilde Woger, Marie Hohmann, Alicia Harter, Romy Bender, Philipp Schmälzle, Esther Vantara, Janus Schell, Niklas Winterberg, Hendrik Wieland, Jannes Heckle, Clara Huck, Emma Wild.

Mit einem sehr jungen und noch wenig erfahrenen Team war die U12 am Start. Dafür haben sich die Youngster allerdings hervorragend geschlagen. Ganz besonders gut hat der Hochweitsprung geklappt und am Ende hat dann ein winziges Pünktchen für Platz drei gefehlt. Beim nächsten Cup im Mai geht dann sicher noch ein bisschen mehr.

Mit dabei waren: Moritz Rosch, Xavier Wilkens, Noah Schübert, Clara Becker, Anne Schmälzle, Tim Matthews, Lin Heckle, Niklas Huck, Mia Herbert, Nina Kühne und Merle Fritz

Zwei Mal Gold, zwei Mal Silber bei den Baden-Württembergischen U20 Meisterschaften

Starker Auftritt der SR Yburg Athleten bei den Baden-Württembergischen Hallenmeisterschaften am vergangenen Wochenende in Mannheim. Zum Teil herausragende Leistungen, eine Reihe persönlicher Bestleistungen und Spitzenplatzierungen waren der Lohn für konsequente Trainingsarbeit.

200 Meter Meisterin Helen Baumgarten

Wie schon bei den U18 Meisterschaften eine Woche zuvor glänzte Helen Baumgarten mit einem super Lauf über die 200 Meter lange Hallenrunde. Dieses Mal ohne die Vorbelastung von 60 Meter Rennen, steigerte sie ihre Bestzeit um 13/100 Sekunden auf 24,63 Sekunden. Damit gewann sie nicht nur unangefochten den Titel, sondern steht damit in Deutschland ganz weit vorn in der nationalen Bestenliste. Schwer tat sich dagegen die zweite Titelträgerin des Tages. Rachel Fruchtmann war nach einer Woche Trainerausbildung und Prüfung an der Sportschule nicht 100% fit. Nach einem verkorksten Vorlauf über 60 Meter Hürden mit für sie schwacher Zeit, wollte sie sich allerdings nicht kampflos geschlagen geben. Trotz eines wiederum schlechten Starts kämpfte sie sich im Finale bis zur letzten Hürde an die Führenden heran und sprintete im Auslauf noch an ihnen vorbei. Mit 8,94 Sekunden war sie dann trotz allem nur 12/100 über ihrer Bestzeit.

Steigert sich auf 14,10 Meter: Tim Kilka

Weiter im Aufwind befindet sich Dreispringer Tim Kilka. Nach dem U18 Titel in Sindelfingen musste er sich zwar dem zwei Jahre älteren Topspringer Niklas Sammet aus Mannheim geschlagen geben, aber er steigerte sich erstmals auf eine Weite über 14 Meter. Mit 14,10 Meter als bestem Resultat und noch einmal 14,03 Meter im letzten Versuch rangiert er jetzt in der deutschen Jahresbestenliste unter den Top 10. Noch nicht wieder fit, aber auf dem aufsteigenden Ast befindet sich Lars Lawo. Er kam am Ende auf gemessene 13,55  Meter und Platz vier. Zwei knapp übertretene Versuche lagen aber ebenfalls bei 14 Metern.

Neue Bestweite und Silber im dreisprung: Hanna Altmann

Auch auf dem Weg nach oben befindet sich Hanna Altmann. Sie ist jetzt im Dreisprung bei 11,82 Meter angekommen und auch sie zeigte, dass die 12 Meter Marke bei etwas mehr Anlaufsicherheit kein Hindernis sein wird. Mit Platz zwei und der Silbermedaille als U18 Athletin im Feld der älteren durfte sie absolut zufrieden sein. Noch ein Jahr jünger ist Karla Rathmer, die mit nur einem gültigen Sprung und 10,68 Metern nicht unzufrieden war, denn auch bei ihr deutet sich mehr an.

Mit neuen Bestzeiten wartete auch Sprinterin Corinne Gibilisco auf. Im Vorlauf über 60 Meter kam sie auf exakt 8 Sekunden. Im Finale steigerte sie ihre Zeit noch einmal um 3/100 und lief mit 7,97 Sekunden erstmals unter 8 Sekunden Grenze. Das bedeutete einen guten sechsten Rang in einem sehr starken Teilnehmerfeld. Auch bei ihr sollte das nicht das letzte Wort gewesen sein.

Helen Baumgarten und Tim Kilka Baden-Württembergische Meister

Fünf Teilnehmer, zwei Meistertitel, eine Bronzemedaille und ein vierter Rang waren die beeindruckende Bilanz der SR Yburg Athletinnen und Athleten bei der Baden-Württembergischen Hallenmeisterschaft am vergangenen Sonntag in Sindelfingen.

Überlegene Siegerin über 200 Meter: Helen Baumgarten

Deutlich überlegen war dabei Helen Baumgarten über 200 Meter. Mit 24,92 Sekunden blieb sie auch eine Woche nach ihren furiosen Saison-Einstand in Mannheim (24,76 sec.) über diese Strecke wieder unter der magischen 25 Sekunden Marke. Dieses Mal hatte sie allerdings bereits drei 60 Meter Läufe in den Beinen. Auch hier steigerte sie mit 7,81 Sekunden ihre Bestleistung aus dem vergangenen Jahr erheblich. Jetzt darf sie sich schon einmal auf die deutschen U20 Hallen-Meisterschaften einstellen, für die sich damit qualifiziert hat.

Gold und neue Bestleistung: Tim Kilka

Ein strahlendes Gesicht machte auch Tim Kilka. Nach einer durch Verletzungen geprägten Saison 2019 startete er gleich mit einer Serie von guten Dreisprüngen ins neue Jahr. Seiner bester landete bei 13,85 Metern und damit weit vor der Konkurrenz. Klar, dass da die 14 Meter das Ziel für den nächsten Wettkampf am kommenden Sonntag in Mannheim sind.

Mit einer Bronzemedaille kommt Hanna Altmann aus Sindelfingen zurück. Wichtiger dürfte für sie allerdings sein, dass sie gleich beim ersten Wettkampf des Jahres ihre Dreisprungbestleistung auf 11,79 Meter steigern konnte. Auch sie hatte im letzten Sommer mit einer Verletzung zu kämpfen und kam nie so richtig in Schwung. Pech hatte in dieser Disziplin Karla Rathmer bei ihrem ersten Auftritt in der U18. Sie begann mit guten 10,68 Metern. Dann wurde versehentlich ihre Anlaufmarke verschoben, so dass nichts mehr passte und sie sich nicht für das Finale im Dreisprung qualifizieren konnte.

Zum wiederholten Mal Vierter wurde Jona Fruchtmann im Kugelstoßen und wie so oft fehlten nur wenige Zentimeter zur Medaille: 4 Zentimeter zu Bronze und 28 Zentimeter zu Silber. Trotzdem konnten sich die 14,17 Meter mit der 5 Kg schweren Kugel mehr als sehen lassen. Bei den Badischen Meisterschaften am 22. Februar kommt es auf alle Fälle zur Revanche.

Vorgezogen wurde an diesem Wochenende die BW Meisterschaft im Kugelstoßen der Altersklasse U20. Hier wurde Josefa Metzinger mit 11,10 Metern.

Großes Fest der Kinderleichtathletik in Steinbach

Mit über 370 gemeldeten Kindern war der Kinderleichtathletik Cup in der Steinbacher Stadthalle am vergangenen Sonntag die bisher größte Kinderleichtathletik Veranstaltung in Baden-Württemberg. Trotz verschiedener Advents- und Weihnachtsfeiern, nicht zuletzt in Steinbach selbst, brachten dreizehn Vereine aus dem Kreis Rastatt/Baden-Baden/Bühl ihre Kindermannschaften zu den Teamwettkämpfen der Altersklassen U8, U10 und U12 mit.

Allein 14 Teams waren bei der U10 am Start

Gleich zu Beginn bei den kleinsten war die Stimmung großartig. Das gemeinsame Aufwärmen mit SR Yburg Trainerin Martha Fruchtmann brachte so viel gute Laune in die Halle, dass alle Kinder mit großer Begeisterung ihre fünf Disziplinen absolvierten. 30 Meter Sprint und 30 Meter Hürdenlauf standen ebenso auf dem Programm wie der Medizinballstoß und der Hochweitsprung. Diese Wettbewerbe gab es auch später für die älteren. Natürlich mit höheren Hürden und schwereren Medizinbällen. Unterschiedlich war die Disziplin „Mehrfachsprung“. Bei den U8ern war es eine „Einbeinhüpfstaffel“, bei der alle Kinder innerhalb von drei Minuten 10 Mal auf dem linken und zehn Mal auf dem rechten Bein durch einen Kreis aus Reifen hüpfen mussten. Bei der U10 geht das dann mit drei Mal links dreimal rechts auf einer geraden Bahn über 20 Meter. Bei den Großen dann der Fünfsprung mit zwei links-zwei rechts und wieder mit links gesprungen auf eine Matte und gemessen wie beim Weitsprung. Wie vielleicht zu erkennen, ist diese Wettkampfreihe eine Hinführung zum Dreisprung. Genauso wie alle anderen Disziplinen immer zu einer Disziplin in der „großen“ Leichtathletik führen sollen.

Die Steinbacher U8 Kinder schlugen sich auf alle Fälle prächtig. In der Einbeinhüpfstaffel und beim Hochweitsprung waren sie sogar besser als alle anderen und im Gesamtergebnis kam die Schützlinge von Nicole van Elten und Katrin Liomin auf einen hervorragenden zweiten Platz.

Mit im Team waren: Luca Wagenbrenner, Marie Hohmann, Clara Huck, Jannic Schlageter, Lilli Winkler, Alicia Harter, Jason Müller, Ben Prüße, Romy Bender, Jannes Heckle, Maliah Siefritz, Sophie Leonetti, Liana Memeti, Merle Fritz, Lia Heckle, Niklas Huck, Philipp Schmälzle, Janne Axtmann, Lorenz Bohnert, Xavier Wilkens, Anuar Memeti, Noah Schübert, Amelia Lange, Antonia Lange, Antonia von Loga, Anne Schmälzle, Clara Becker

Der Mehrfachsprung fordert volle Konzentration

Auch die U10 Kids waren super mit dabei und hatten beim Mehrfachsprung und bei Medizinballstoß ihre besten Ergebnisse. Trotz der teilweise körperlich deutlich überlegenen Konkurrenz kam das Team auf einen sehr guten vierten Rang unter den 14 teilnehmenden Mannschaften. Die Trainerinnen Manon Hünerfeld, Silke Huber und Rachel Fruchtmann hatten dieses Team aufgestellt: Josefa Rathmer, Finja Seel, Fiona Becker, Silvio Sanches, Lasse Axtmann, Sophia Zeller, Marie Vierling, Savannah Wilkins, Mathilde Woger, Guiliana Damattio, Joah Siefritz, Kalle Hünerfeld, Emma Wild, Nela Beck, Carla Oman, Emma Reßler, Rosalie Grimm, Lucia Neichel, Luisa Rosch.

Einen unerwarteten Tagessieg errang das Team der U12. Wer sich bei diesem Wettkampf einmal in der Halle umgesehen hat, hatte wirklich viel Freude. In sehr vielen Mannschaften waren wirklich bemerkenswerte Talente zu beobachten. Zum Teil schon sehr groß, aber auch mit entsprechenden Leistungen. So rechnete eigentlich keiner damit, dass es für das Steinbacher Team nach ganz Vorne reichen würde. In der Endabrechnung waren Steinbacher dann aber die mit Abstand schnellsten Sprinter, Hürdenläufer und Medizinballstoßer. Da auch die Leistungen im Mehrfachsprung überdurchschnittlich waren sprang am Ende ein klarer Sieg heraus.

Mit im Team:  Leni Falk, Sophia Hoff, Svenja van der Heydt, Luisa Grammenos, Eliano Vieweger, Niklas Hussels, Lotta Neuhoff, Ferdinand Roth, Jonas Biesinger, Kayla van der Heydt, Felicitas Beier, Carmen Fritz, Nebra Szakal, Mia Kreis, Pauline Kilgus, Tim Janitz

Eine starke Leistung darf man auch allen Helfern des SR Yburg attestieren neun Stunden Aufbau, Bewirtung, Betreuung der Stationen und Abbau der Anlagen waren harte Arbeit. Trotzdem sah man fast nur fröhliche Gesichter. Der Spaß und die Freude, die die Kinder hatten waren ein guter Lohn für alle Mühe.

Auf zu neuen Ufern !

Am 25.Oktober war es endlich soweit. Sechzehn  Athleten der Altersklassen U16  bis U20 sowie ihre Trainer machten sich auf den Weg  ins jährliche Herbsttrainingslager. Bis jetzt hatte dieses traditionell im nahe gelegenen Freudenstadt stattgefunden. In diesem Jahr war es dank unermüdlichen Einsatzes einzelner Trainer, Eltern, lokaler Organisatoren und insbesondere dank der Familie Gibilisco  möglich, ein Trainingslager in Sizilien auf die Beine zu stellen. Resultat waren sieben Tage hervorragendes Training und eine unvergessliche gemeinsame Zeit.

Ein ganz besonderer Dank gilt den Gibiliscos. Corinne und Gianmarco sind seit einigen Jahren Teil der Trainingsgruppe und haben  vor allem durch  ihre herausragenden Sprintleistungen auf sich aufmerksam gemacht. Ihre Eltern Fabiola und Emmanuele Gibilisco, die ursprünglich aus Sizilien stammen, hatten sich schon in den vergangenen Sommerferien  kundig gemacht und nach Trainingsmöglichkeiten in der Nähe ihres Heimatortes Canicattini gesucht. Ihr großes Engagement bei  Planung und Organisation war alles andere als selbstverständlich letztlich der Schlüssel für ein gelungenes Trainingslager. Beide Elternteile waren vor Ort und gemeinsam mit Martha Fruchtmann, Michael Schlicksupp und Susanne Lawo die tragenden Kräfte in Sachen  Transfers von Unterkunft zum Stadion und vor allem beim Kochen.

Ganz untypisch für das sizilianische Klima begann die Woche mit zwei Tagen heftigen Unwetters, voller Schauer, Gewitter und Wind. Aufgrund der ungewöhnlichen Umstände fiel die Trainingsplanung zunächst sehr schwer. Das führte  unter anderem dazu, dass einige Trainingseinheiten innerhalb der Unterkünfte durchgeführt werden mussten, da das Stadion aus Sicherheitsgründen geschlossen blieb. Doch schon bald übertraf das Wetter jegliche Erwartungen. Strahlender Sonnenschein und Temperaturen bis über 25 Grad ließen alle Bedenken der ersten Tage vergessen und lieferten perfekte Trainingsbedingungen.

Parallel trainierten Werfer, Sprinter und Springer im neu sanierten Stadion der Stadt Avola, welches nur wenige hundert Meter vom Strand entfernt liegt. Betreut wurde die Gruppe durch Michael Schlicksupp (Wurf, Sprint) und Martha Fruchtmann (Sprint, Sprung), sowie in Kooperation mit dem Sprungkader der  Baden- Württembergischen Leichtathletik, durch Landestrainer Steffen Hertel. So war es möglich das Training perfekt auf die Bedürfnisse der einzelnen Athleten abzustimmen.

Neben einigen Trainingseinheiten am Strand blieb auch genug Zeit im Meer baden zu gehen, in den Pool zu springen, Cannicatini bei Nacht zu besichtigen, sowie zahlreiche Spiel- und Gemeinschaftsabende zu verbringen.

Die Bilanz der Trainer fiel deshalb durchweg positiv aus. So lautete das Fazit dann auch: „16 engagierte und konzentrierte Athleten, 12 intensive Trainingseinheiten, gute konditionelle und koordinative Fortschritte bei allen, sowie gute soziale Kompetenzen“.

Ein weiteres Resultat des gelungenen Trainingslagers ist das nun kurzfristig in Planung stehende Trainingslager an Ostern, das jetzt ebenfalls in Sizilien stattfinden soll. Dem SR Yburg anschließen möchte sich dann die gesamte Sprungkaderabteilung Baden – Württemberg um, anstatt  wie bisher Korsika zu fliegen, erstmals das große Frühjahrs-Trainingslager auf der italienischen Insel auszurichten.

Müde aber in der Gewissheit optimale Grundlagen für die nächste Saison gelegt zu haben, reisten alle Athleten zufrieden und verletzungsfrei  ab. Zur Frage weiterer Trainingslager, war die Meinung aller ganz eindeutig. Auf jeden Fall ! Und unbedingt wieder auf Sizilien!