Tim Kilka wird Süddeutscher Meister

Mit einer erneut starken Leistung wurde Tim Kilka am vergangenen Sonntag Süddeutscher U16 Meister im Dreisprung. Nachdem er schon die Badischen Meisterschaften vor drei Wochen mit einem weiten Satz für sich entschieden hatte, konnte er bei den Titelkämpfen in Walldorf jetzt auch noch mit einer stabilen Serie von Sprüngen über 12 Meter aufwarten. Sein weitester landete bei 12,45 Metern und bedeutete klar den Sieg und den Titel. Bemerkenswert ist, wie gut er technisch in seiner ersten Saison als Dreispringer diese schwierige Disziplin absolviert.  In Deutschland liegt er derzeit mit seiner Bestweite von 12,51 Metern unter den Top Fünf.

Tim Kilka Süddeutscher U16 Meister im Dreisprung

Am Samstag bereits hatte sich Lisa Merkel erstmals wieder über die 2000 Meter versucht. Bei Temperaturen von über 35 Grad (und in der Sonne waren es sicher deutlich mehr) hatte sie schon in der dritten Rund Beschwerden und musste sich am Ende mit Rang Fünf begnügen. Die 7:04,01 Minuten bedeuteten zwar eine neue persönliche Bestzeit, aber zufrieden war sie damit nicht. Trotz schwerer Beine lief sie am Tag darauf noch ihre Spezialdisziplin, die 800 Meter, konnte aber nicht mit der Spitze mithalten.  Hitzeprobleme hatte offensichtlich auch Helen Baumgarten. Nachdem sie sich wie geplant nach einem ordentlichen 100 Meter Vorlauf in guten 12,68 Sekunden abgemeldet hatte, ging über die eigentlich als Hauptdisziplin geplanten 300 Meter am Nachmittag gar nichts.

Nicht dabei wegen Urlaub waren mit Jona Fruchtmann und Hanna Altmann zwei heiße Anwärter auf Medaillen.

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Wieder Medaillen für den SR Yburg bei Deutschen Jugendmeisterschaften

Mit zwei Medaillen, zwei Finalplatzierungen und weiteren guten Leistungen warteten die Athleten des SR Yburg bei den deutschen Jugendmeisterschaften in Rostock auf. Viel besser hätte es kaum laufen können bei fünf Einzelstartern und einer Staffel.

Deutscher U18 Vizemeister im Speerwerfen: Leon Hofmann

Wie schon bei den Wintermeisterschaften war Leon Hofmann im richtigen Augenblick voll da. Bei schwierigen Windverhältnissen legte er im zweiten Versuch den Speer genau richtig in den Wind, so dass er erst nach 69,73 Metern wieder herunter kam. Damit führte er bis zum fünften Durchgang die Konkurrenz an, musste sich dann aber dem Magdeburger Gordon Schulz geschlagen geben, der noch einmal fünf Meter weiter warf. Allerdings war er der einzige der über 70 Meter kam und so durfte Leon verdient die Silbermedaille mit nach Hause nehmen.

Bronzemedaille mit der Kügel: Nico maier

Mit Silber spekuliert hatte auch Nico Maier im Kugelstoßen. Am Ende fehlten ihm 27 Zentimeter zum zweiten Platz. Vielleicht lag es daran, dass er nicht richtig in den Wettkampf fand und er bis zu seinem letzten Versuch brauchte um mit 18,36 Metern eine neue Bestleistung aufzustellen. Man konnte förmlich sehen, dass eigentlich noch mehr gegangen wäre. Trotzdem durfte er mit Bronze absolut zufrieden sein.

Nach einem überstandenen Infekt und deshalb mit zu wenig Wettkampfpraxis in den letzten Wochen war nicht klar, was für Rachel Fruchtmann im Dreisprung möglich sein würde. Trotz zum Teil heftigen Gegenwindes machte sie dann  eine ausgesprochen gute Figur. Am Ende standen 11,40 Meter und ein guter sechster Platz zu Buche. Schade, dass die besten Sprünge deutlich vor dem Brett abgesprungen waren.

Achte im Kugelstoßen: Antonia Seydel

Das Ziel ins Finale zu kommen, hatte auch Antonia Seydel im Kugelstoßen.  Nach erfolgreich bestandenem Abitur wird sie immer besser, kam fast an ihre Bestleistung heran und schaffte mit guten 13,07 Metern was sie sich vorgenommen hatte und wurde Achte. Im Kugelstoßen der U18 zog sich Josefa Metzinger recht achtbar aus der Affäre. Sie wurde mit guten 13,62 Metern Elfte.

Pech hatte die 4×100 Meter Staffel der U18 Mädchen mit Corinne Gibilisco, Hanna Altmann, Rachel Fruchtmann und Helen Baumgarten. Erstmals in einem so hochkarätig besetzten Starterfeld war der Druck zu groß und so ging am letzten Wechsel der Staffelstab zu Boden. Ein Glück, dass die Mädels in derselben Besetzung auch im nächsten wieder in der gleichen Altersklasse antreten können und dann sieht das ganz anders aus.

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Optimale Medaillenausbeute bei den Badischen U16 Meisterschaften

Von den neun teilnehmenden Steinbacher Athleten nahmen acht eine Medaille von den Badischen U16 Meisterschaften in Schutterwald mit nach Hause. Davon waren vier aus Gold und nicht mit allen konnte man im Vorfeld rechnen.

Mit drei Einzelmedaillen erfolgreichster Teilnehmer war Jona Fruchtmann. Und das, obwohl es zu Beginn mit der Kugel nicht wie gewünscht lief. Zwar gewann er sicher die Silbermedaille, aber mit seinen 14,28 Metern war er nicht zufrieden. Eigentlich hätte an diesem Tag die 15 Metermarke fallen sollen. Aber schon mit dem Diskus lief es deutlich besser. Drei Würfe über 47 Meter hatte er noch nie erreicht, aber auch hier verfehlte er, trotz Silbermedaille, sein persönliches Ziel. Ganze vier Zentimeter fehlten ihm zur D-Kadernorm von 48 Metern! Ausgerechnet in der Disziplin, die er weniger im Fokus hatte, gelang ihm dann der große Wurf. Auf 51,09 schleuderte er den 600 Gramm Speer und ließ nicht nur alle Speerspezialisten hinter sich, sondern übertraf damit auch die Norm für den Baden-Württembergischen Wurfkader.

Tim Kilka gewann überlegen den Dreisprung

Ebenso überraschend kam der Titel im Dreisprung für im Kilka. Zwar war bereits im Training zu sehen, dass diese Disziplin für ihn passt, dass es bei seinem erst zweiten Dreisprungwettkampf gleich auf 12,51 Meter gehen würde, damit hatte niemand gerechnet. Der Lohn: eine Goldmedaille, Kadernorm und eine Einladung ins U16 Meister-Camp Ende August.

Zweikampf um den 100 Meter Titel zwischen Helen Baumgarten und Victoria Domogalla (Mannheim)

Dort könnte er Helen Baumgarten treffen, die sich in souveräner Manier den Titel über 300 Meter in 42,23 Sekunden sicherte. Aber nicht nur das. Zuvor hatte sie bereits im 100 Meter Finale ihre Bestzeit auf 12,57 Sekunden gedrückt und war damit nur drei Hundertstel Sekunden hinter der Siegerin geblieben. Ebenfalls noch vor dem 300 Meter Finale wurde die 4×100 Meter Staffel gelaufen. Dort war sie mit Karla Rathmer, Hanna Altmann und Ana Paula Schmitz am Start. Nach einem furiosen Rennen und nahezu perfekten Wechseln kam sie nach nicht für möglich gehaltenen 50,24 Sekunden ins Ziel und sicherte die Silbermedaille für das zu recht glückliche Quartett. Die Staffelmedaille war für Hanna Altmann an diesem Tag schon die zweite. Zuvor fehlten ihr über die 80 Meter Hürden 3 Hundertstel zum Sieg. Eigentlich ein bisschen ärgerlich, da es ihre erste Niederlage gegen eine badische Athletin war. Nach ihren gesundheitlichen Problemen der letzten Monate war konnte sie sich zumindest über eine neue Bestzeit (12,17 Sek) freuen. Im Dreisprung entschädigte sie sich dann für die entgangene Goldmedaille und gewann diesen Wettbewerb souverän mit 11, 17 Metern und dem Gefühl, dass diese Weite noch nicht das letzte Wort war. Eine beeindruckende Vorstellung gab auch Lisa Merkel über 800 Meter. Couragiert setzte sie sich am Start gegen die zum Teil körperlich deutlich überlegenen Gegnerinnen durch und übernahm mit einem flotten Tempo die Führung. Nach 500 Metern musste sie der späteren Siegerin die Führung überlassen, hielt aber alle weiteren Läuferinnen in Schach und gewann mit neuer Bestzeit von 2:21,83 Minuten die Silbermedaille. Ihr Cousin Moritz wählte über dieselbe Strecke eine andere Taktik und lief von vorne herein auf Rang drei. Diese Position hielt er bis zum Ende musste allerdings noch einen energischen Schlussspurt hinlegen um sich nicht doch noch vom Bronzerang verdrängen zu lassen.

4×100 Meter Silberstaffel: 1. Wechsel Karla und Hanna

Knapp an einer Einzelmedaille vorbei sprang Karla Rathmer im Fünfsprung. Hier kam sie auf gute 15,13 Meter und wurde Vierte. Ana Paula Schmitz gewann das B-Finale über 100 Meter mit 13,61 Sekunden, was ihr unter dem Strich Rang sieben einbrachte. Oliver Gress wurde über 300 Meter Achter in 42,47 Sekunden.

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Alle Kila Teams auf Platz zwei

Beim Kila Cup in Ötigheim kamen die SR Yburg Teams in allen drei Altersklassen auf Platz zwei. Ein schöner Erfolg, nachdem die Kleinen wegen des Sportplatz-Umbaus das ganze Frühjahr in der Halle trainieren mussten und die U12 immer nach Bühl ausweichen musste.

Team Katrin und Team Nicole feiern ihren tollen Wettkampf

 

U12 Mädchen und Jungs freuen sich mit Trainerin Eva über ihren zweiten Platz

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SR Yburg Werfer räumen ab

Vier Mal mit der Kugel und zwei Mal mit dem Speer holten die SR Yburg Athleten  badische Meistertitel bei den Titelkämpfen der Aktiven und der Jugend am vergangenen Samstag in Walldorf. Dazu kam der Sieg der 4×100 Meter Staffel der U18 Mädchen. Eine Bilanz die sich mehr als sehen lassen kann.

Bodo WetzelOhne wirkliche Konkurrenz waren dabei Bodo Göder, der bei den Männern auf 18,56 Meter kam und Nico Maier (U20), der an seinem 18. Geburtstag und aus dem vollen Training mit 17,37 Metern überzeugte und wie Bodo eine sichere Goldmedaille mitnehmen konnte.  Endlich die 13 Meter Marke geknackt hat Antonia Seydel. Ihr bester Stoß landete bei josefa-wetzel.jpg13,07 Metern und bedeutete souverän Platz 1 bei den U20 Jugendlichen. leon WetzelJosefa Metzinger (U18) musste da schon eine neue Bestleistung stoßen um ihre Trainingspartnerin Vanessa Kobialka (Iffezheim) in Schach zu halten. Die 14,07 mit der 3 kg Kugel waren sehr stark.

Ein kurzes Tief hatte Leon Hofmann in den letzten Wochen zu überwinden. Mit zwei Würfen über 60 Meter, der beste mit 64,35 Metern, gelang das überaus überzeugend und brachte ihm mit großem Vorsprung den Speerwurftitel in er U18. In der gleichen Altersklasse bei den Mädchen gewann Rachel Fruchtmann, die grippegeschwächt nur diese Disziplin wahrnehmen konnte und den Titel als Trostpflaster mitnehmen konnte. Im Dreisprung waren Gloria Antonacis beste Sprünge knapp übergetreten und so musste sie am Ende enttäuscht mit 11,16 Metern und Platz drei vorlieb nehmen. Sophia Strecker kam hier mit 10,32 Metern auf Rang sechs.

 

Rachel Wetzel

Eine starke Vorstellung gab zum Schluss der Veranstaltung die 4×100 Meter Staffel der U18 Mädchen. Obwohl die Aufstellung etwas improvisiert und deshalb die Wechsel nur kurz geübt waren, liefen Celine Scheifele, Hanna Altmann, Corinne Gibilisco und Helen Baumgarten der Konkurrenz auf und davon und gewannen mit guten 49,79 Sekunden. Eine Zeit die auch in der U20 zum Sieg gereicht hätte.

 

Wieder mit Verletzungen kämpfen musste U20 Sprinter Joshua Braun. Nachdem die Wadenverhärtung von den Ba-Wü Meisterschaften vor drei Wochen in Ulm überwunden sind, machten dieses Mal die Oberschenkelmuskeln nicht mit, so dass er die 100 Meter nicht voll zu Ende sprinten konnte. Dass er trotzdem noch in 10,88 Sek. zu Ende laufen konnte und damit Zweiter wurde, spricht für sich.

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Jakob Kögl Badischer Meister – Silber für Helen Baumgarten

Eine Gold und eine Silbermedaille, dazu einige gute Platzierungen gab es am vergangenen Wochenende bei den Badischen Meisterschaften im Blockwettkampf.  Bei guten Wetterbedingungen in Langensteinbach fielen dabei noch einige neue persönliche Bestleistungen an.

Jaköb Kögl, Badischer Meister im Blockwettkampf Wurf der M13

Jaköb Kögl, Badischer Meister im Blockwettkampf Wurf der M13

Badischer Meister wurde bei seinen ersten Titelkämpfen auf Landesebene Jakob Kögl im Blockfünfkampf Wurf der M13. Dabei brachte er das Kunststück fertig nicht nur am Ende die meisten Punkte gesammelt zu haben, sondern in allen fünf Disziplinen die beste Einzelleistung seiner Altersklasse erzielt zu haben. Spitze sind seine 10,07 Sekunden über 75 Meter, sowie seine 10,38 Sekunden über 60 Meter Hürden. 4,59 m im Weitsprung, 9,74 Meter mit der Kugel und 25,25 Meter mit dem Diskus können sich aber ebenso sehen lassen. Am Ende waren das 2357 Punkte und ein riesen Vorsprung auf den Zweiten. Gut schlug sich auch Joshua Zeilinger, der es mit Rang sieben auch noch auf das Siegerpodest schaffte. Er stellte im Sprint und über die Hürden neue persönliche Rekorde auf.

Silber gab es für Helen Baumgarten im Block Sprint/Sprung der Altersklasse W15. Obwohl der Mehrkampf nicht im Mittelpunkt ihres Trainings steht reichten ihre starke 100 Meter Zeit (12,79 Sekunden) und 12,67 Sekunden über die Hürden als Basis für ihre Medaille. Gleiches gilt für Hanna Altmann mit 12,31 über die Hürden und 13,03 Sekunden im Sprint, nur, dass ihr der etwas schwächere Speerwurf die entscheidenden Punkte für eine Medaille kostete und sie mit Rang vier Vorlieb nehmen musste.

Platz sieben gab es für Karla Rathmer bei den W14 Mädchen. Sie überzeugte mit drei neuen Bestleistungen im Sprint, über die Hürden und mit dem Speer. Ausgerechnet in ihren Spezialdisziplinen blieb sie etwas unter Wert und verpasste damit eine noch bessere Platzierung. Knapp nicht auf das Podest schaffte es Josefine Fruchtmann (W12). Trotz Erkältung konnte sie mit einer neuen Diskusbestleistung aufwarten. Dafür holperte es etwas über die Hürden, aber Platz neun war durchaus ein Erfolg für sie. Ähnlich für Mona Strecker bei den W13 Mädchen, die sich über neue Bestleistungen im Sprint der Hürde und mit dem Speer freuen durfte. In der Punktewertung direkt hinter ihr platzierte sich Isabel Seebacher., die ebenfalls eine neue Speerwurfbestleistung aufstellte, als 15. Auf Platz 14 kam Helena Stojanovic im Block Wurf der W13.

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Gold für Leon Hofmann, Silber für Rachel Fruchtmann und die Staffel

Eine glänzende Ausbeute gab es bei den Baden Württembergischen Meisterschaften der Aktiven und der U18. Leon Hofmann gewann den Speerwurf, Silber gab es für Rachel Fruchtmann im Dreisprung und die 4×100 Meter Staffel der U18 Mädels. Bronze gewannen Bodo Göder mit der Kugel und Sascha Graf mit dem Speer bei den Männern.

Baden-Württembergischer U18 Meister: Leon Hofmann

Zittern musste Leon Hofmann bis zum Schluss, denn erst mit seinem sechsten und letzten Wurf holte er den Titel mit dem 700 gr. Speer. Gehandicapt durch eine Achillessehnen Reizung konnte er sein Stemmbein nicht wie gewohnt einsetzen und so war er am Ende froh die Sache mit guten 63,27 Metern erfolgreich über die Bühne gebracht zu haben. Eine Zitterpartie war es auch für Rachel Fruchtmann. Sie hat schon seit einigen Wochen Rückenprobleme und so war es fraglich, ob ein Start im Dreisprung überhaupt möglich sein würde. Die positive Entscheidung fiel erst am Morgen vor dem Wettkampf, der allerdings unter ungünstigen Bedingungen stattfand.  Direkt vor Wettkampfbeginn ging ein Wolkenbruch über dem Ulmer Donaustadion nieder, der zu einer halbstündigen Veranstaltungsunterbrechung führte und die Anlage erst einmal unter Wasser setzte. 11,52 Meter waren unter diesen Umständen ein richtig gutes Ergebnis, genauso wie die 11,26 Meter von Gloria Antonaci und die 11,16 Meter von Hanna Altmann als U16 Athletin in ihrem ersten Dreisprung Wettkampf. Am Ende bedeutete das die Plätze zwei, vier und sechs!

Bronze bei den Männern: Sascha Graf

Bronzemedaillen errangen Bodo Göder, der in einem hochklassig besetzten Wettkampf mit genau 19 Metern wieder einmal eine respektable Weite ablieferte und Sascha Graf, der allerdings mit seinen 65,08 Metern nicht zufrieden war.

Großes Pech hatte Joshua Braun, der in der Männerklasse mitlief. Nachdem sich schon beim Aufwärmen Wadenprobleme bemerkbar gemacht hatten, lief er trotz Gegenwind im Zwischenlauf über 100 Meter mit 10,73 Sekunden neue persönliche Bestzeit und schlug dabei erstmals Staffelweltmeister Milo Skupin Alfa. Im Finale dann, bei zu starkem Rückenwind, wurden die Wadenschmerzen so stark, dass er nicht mehr maximal laufen konnte. Am Ende standen dann zwar 10,55 Sekunden, aber auch eine geschwollene Achillessehne und eine massive Wadenverhärtung. Besonders ärgerlich, weil in 14 Tagen die Ausscheidung für die U20 Weltmeisterschaft stattfindet und Joshua berechtigte Hoffnungen auf einen Platz in der 4×100 Meter Nationalstaffel hat.

Vizemeistertitel für die 4×100 Meter Staffel der U18 Mädels: Corinne Gibilisco, Hanna Altmann, Rachel Fruchtmann, Helen Baumgarten

Eine neue 100 Meter Bestzeit erzielte auch U16 Sprinterin Helen Baumgarten, die ihren Vorlauf in 12,68 Sekunden gewann, dann aber im Zwischenlauf den Start verpennte und das Finale knapp verpasste. Dass sie trotzdem mit einer Silbermedaille nach Hause fahren konnte verdankt sie der 4×100 Meter Staffel. Lange war nicht klar, ob das vielfältige Verletzungspech der bisherigen Saison überhaupt eine vollzählige Besetzung zulassen würde. Da aber Corinne Gibilisco erstmals wieder maximal belastbar war und sie auch gleich als Startläuferin einen super Lauf hinlegte, war der Grundstein für ein erfolgreiches Rennen gelegt. Der Wechsel zu Hanna Altmann war sicher und Hanna konnte auf der Gegengeraden, gegen die zum Teil zwei Jahre älteren Konkurrentinnen, locker mithalten. Die Wechsel zu Rachel Fruchtmann und der nächste auf Helen Baumgarten waren dann zwar suboptimal, aber der Kurvenlauf Rachel, die auf der Außenbahn schneller lief als die innen laufenden Läuferinnen und Helens Endspurt hätten fast noch den Meistertitel eingebracht. Aber auch so waren alle zufrieden. Die Zeit von 49,35 Sekunden liegt deutlich unter der geforderten Norm für die Deutschen U18 Meisterschaften. Und mit besseren Wechseln geht da sicher noch mehr.

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Wer will bei uns sein FSJ machen?

Wir suchen jemanden der/die selbst Leichtathletik macht oder gemacht hat und Lust hat auf Training mit Kindern zwischen 10 und 13 Jahren. Gute Betreuung durch uns und Integration in unser Trainerteam ist garantiert.

Ab dem 15. August 2018 ist die Stelle neu zu besetzen. Dieser freiwillige Dienst dauert 12 Monate. Die Arbeitszeit beträgt 38,5 Stunden pro Woche. 70 % davon wird in einer Schule oder im Kindergarten absolviert. D.h. Unterstützung des Sportlehrers im Unterricht oder eine Sport AG. 30% sind Mitarbeit im Training und Unterstützung bei der Organisation. Bezahlt werden 300 Euro im Monat. Der Dienst wird als Wartesemester für das Studium anerkannt.

Wer sich dafür interessiert meldet sich bitte per Mail bei: michael.schlicksupp@web.de

Allgemeine Informationen zum FSJ im Sport findet ihr hier http://www.lsvbw.de/sportwelten/sportjugend/fsj-sport-und-schule/

 

Athlet des Monats

Nach dem Titel im Winter jetzt die Silbermedaille bei den Deutschen U18 meisterschaften: Leon Hofmann

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