Helen Baumgarten läuft WM Quali mit DLV Sprint-Staffel

Das war ein Einstand nach Maß für Steinbachs Topsprinterin Helen Baumgarten. Beim Internationalen Läufermeeting in Pliezhausen lief sie mit der Deutschen U20 Sprintstaffel die Norm für die U20 Europa- und Weltmeisterschaften in diesem Jahr.

Zum ersten Mal in diesem Jahr gab es am vergangenen Wochenende Wettkämpfe mit größeren Teilnehmerfeldern und internationalen Startern. Weitsprungweltmeisterin Malaika Mihambo (LG Kurpfalz) nutze das Meeting als Saisoneinstieg über die selten gelaufene 150 Meter Sprintstrecke, genauso wie die deutsche Hindernismeisterin Elena Burkhard (LG Nordschwarzwald), 800 Meter Meisterin Christina Hering oder WM Halbfinalistin Katharina Trost (beide München).

Ohne Zuschauer, aber mit akustischer Unterstützung vom Laptop, war tatsächlich Wettkampfatmosphäre zu spüren. Das half auch der deutschen U20 Nationalstaffel, die mit dem Ziel frühzeitig die Norm für die Europameisterschaft in Tallinn und die Weltmeisterschaft in Nairobi zu laufen, an den Rand der schwäbische Alb angereist waren. Ein Tag war für Wechseltraining eingeplant, das musste reichen. Zehn Sprinterinnen waren im Team, zwei Staffeln mit je vier Athleten konnten antreten. Da es zwei Rennen gab wurde rotiert. Als routinierte Staffelläuferin kam Helen Baumgarten zwei Mal zum Einsatz. Allerdings auf Position drei, in der Kurve. Nicht ihre Lieblingsposition, aber für Bundestrainer Thomas Kramer (Dortmund) passte das so am besten in sein Konzept, also musste das gehen. Als es darauf ankam ging die Rechnung auf. Die Steinbacherin lief auf den Punkt ab, hielt trotz des weiteren Wegs auf der äußeren Bahn mit der innen laufenden Wattenscheiderin Fabienne Fliedner mit und übergab optimal den Stab an Sarina Brockmann (LG Bünde-Löhne).  Im zweiten Lauf musste Helen Baumgarten sich auf neue Partnerinnen einstellen, was sie souverän löste und am Ende dann tatsächlich mit der Qualifikation für Welt- und Europameisterschaften belohnt wurde. Gleich beide Staffeln unterboten die geforderten 45,70 Sekunden deutlich. 44,67 und 45,26 Sekunden standen am Ende in der Ergebnisliste, was zu größeren Freudenausbrüchen führte. Sicher ist damit die Fahrkarte zu den Titelkämpfen allerdings noch für keine der Athletinnen. Sechs oder sieben werden wohl nominiert, aber erst Anfang Juli, dann werden auch die Tickets für die Einzelstarts über 100 und 200 Meter.

Zwei Starke Läufe mit der Deutschen 4×100 Meter Staffel: Helen Baumgarten

Ebenfalls in Pliezhausen in die Saison gestartet ist Justus Baumgarten (SCL Heel Baden-Baden). Der Deutsche U20 Meister des Jahres 2019 musste sich hart durch ein Corona bedingtes Motivationsloch kämpfen und hat erst in diesem Frühjahr wieder so richtig ins Leistungstraining zurückgefunden. Dazu kam ein Trainerwechsel, da sein langjähriger Coach Adam Domicz zum SC Neubrandenburg gewechselt ist. Jetzt, in einer Trainingsgruppe mit seiner Schwester, bei Michael Schlicksupp am Landesstützpunkt in Steinbach, hat er wieder richtig Spaß am Sprinten. Offen bleibt, ob und wann der Trainingsrückstand aus dem Winter aufgeholt werden kann. Der Test in Pliezhausen fiel gemischt aus. Über die 150 Meter kam er am Start nicht richtig in Tritt und lief mit 16.44 Sekunden zwar eine neue Bestzeit, aber nicht das was er wollte. Über 300 Meter sah das schon deutlich besser aus. Allerdings musste er auf der Außenbahn, ohne Orientierung nach vorn, aber mit Pavel Maslak (Tschechien), dem Ex -Hallenweltmeister und Europameister über 400 Meter im Rücken starten. Nachdem der ihn nach 150 Meter noch nicht überholt hatte, ging Baumgarten etwas vom Gas, was ihm dann am Ende an Tempo fehlte. Maslak zog vorbei und mit ihm Patrick Sorm (Tschechien) sowie der Rehlinger Max Tank. Mit 34,24 Sekunden lief er zwar auch hier Bestzeit, aber sicher nicht das was er kann. Was tatsächlich möglich ist, wird sich dann in den nächsten Wochen zeigen, wenn es bei den Meetings #in Mannheim und Weinheim über die 400 Meter zur Sache geht.

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Bestleistungen beim ersten Wettkampf

Eine Woche nach dem gelungenen Saisonauftakt der Mittebadischen Sprungkaderathleten folgte jetzt Teil zwei der Standortbestimmung zur neuen Saison im Stadion der Südbadischen Sportschule in Steinbach. Dieses Mal allerdings unter nicht ganz so optimalen Wetterbedingungen. Bei wolkenverhangenen Himmel und 12 Grad waren die Voraussetzungen längst nicht so komfortabel wie am Samstag zuvor. Dabei gelang Rachel Fruchtmann nach langer Sprungpause ein starkes Dreisprung Comeback.

Neue Bestleistung im ersten Wettkampf: Rachel Fruchtmann

Dieses Mal stand der Dreisprung auf dem Programm und wieder gab es direkt zwei neue persönliche Bestleistungen und sehenswerte Sprünge. Allen voran Rachel Fruchtmann, die mit vier Sprüngen über zwölf Meter eine starke Serie und schon eine erstaunliche Konstanz zeigte. Nach zunächst zwei Fehlversuchen folgte mit 12,27 Metern gleich eine neue Bestmarke, die sie in ihrem letzten Sprung noch einmal um einen Zentimeter steigern konnte. Nachdem in der letzten Saison wegen einer Verletzung und Corona für sie gar nichts ging, war das ein mehr als ermutigendes Comeback in ihrer Lieblingsdisziplin. Ganz nebenbei war das auch ein neuer U20 Kreisrekord. Die zweite Bestmarke konnte U18 Springerin Karla Rathmer für sich verzeichnen. Nachdem sie fünf Mal mit ordentlichen weiten bis 10,90 Meter Anlauf genommen hatte, gelang ihr im sechsten Versuch der erste Sprung über die 11 Meter Marke. Und so wie der aussah sollten die 11.09 Meter nicht ihr letzte Wort gewesen sein.

Weite Sprünge trotz Abistress: Tim Kilka

Schwerer taten sich die U20 Springer des SR Yburg. Fast zum Haare raufen war das Pech mit knapp übertretenen Sprüngen und dem noch inkonstanten Anlauf von Tim Kilka. So brachte er nur einen der sechs Versuche korrekt in die Grube. Der wurde dann mit 13,93 Metern gemessen und war sicher nicht sein weitester an diesem Tag. Zwar waren das nur 17 Zentimeter weniger als seine Bestleistung, aber er hatte sich zurecht mehr vorgestellt. Das galt auch für Lars Lawo, der nach zwei starken, aber ungültigen Sprüngen auf gemessene 13,72 Meter kam, dann aber wegen einer Fußverletzung den Wettkampf nicht voll zu Ende springen konnte. Das war dann aber auch der einzige Wermutstropfen für Trainerin Martha Fruchtmann, die sich mit ihrem Aufbautraining bislang voll bestätigt fühlen kann.

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Weite Sprünge in Steinbach

Ein großes Ausrufezeichen haben die Springer des Landesstützpunkts Mittelbaden bei ihrem Auftaktwettkampf in die Freiluftsaison im Stadion der Südbadischen Sportschule in Steinbach gesetzt. Nur die Trainingsgruppe von Steinbachs Verbandstrainerin Martha Fruchtmann, dazu drei Kampfrichter – darunter Deutschlands Chefstarterin Sara Rosch – waren zugelassen. Alle aktuell Corona getestet und, wie sich schnell herausstellte, topfit. Dazu als Kulisse die Athleten der Sprintkadergruppe von Michael Schlicksupp, die mit entsprechendem Abstand Beifall für die Springer spendeten.

Das Glanzlicht setzte gleich mit seinem ersten Sprung Kevin Klyk vom TV Gernsbach.  Mit 7.07 Meter sprang er nicht nur eine neue Bestweite, sondern erstmals über die begehrte 7 Meter Marke. Aber damit nicht genug. Nach einem ungültigen Versuch ließ er 7,17 Meter folgen und untermauerte sein gestiegenes Leistungsvermögen im letzten Durchgang noch einmal mit 7,07 Metern. Immer wieder war der noch 17 jährige Schüler, der an der Louis Lepiox Schule das Technische Gynmnasium besucht und fünf Mal in der Woche vom Murgtal nach Steinbach zum Training fährt in der Vergangenheit durch kleinere Verletzungen zurückgeworfen worden. Jetzt, in seinem ersten U20 Jahr, hat seine Trainerin es vielleicht doch geschafft ihm die nötige Stabilität zu geben, um in der Deutschen Spitze mitspringen zu können.

Erstmals über 7 Meter: Kevin Klyk
Erstmals über 7 Meter: Kevin Klyk

Dass sie auch gut Weitspringen können, zeigten die Steinbacher Dreispringer. Allerdings fehlte es noch an der nötigen Anlaufkonstanz. So brachte Lars Lawo, zurzeit als FSJ´ler beim SR Yburg und in den Grundschulen des Reblands beschäftigt, nur einen gültigen Sprung in die Grube. Der wurde mit 6,76 Meter gemessen und bedeutete auch für ihn neue Bestleistung. Wer die anderen Sprünge gesehen hat, weiß dass auch für ihn die 7 Meter keine Utopie sind. Ähnliches gilt für Tim Kilka, der in diesen Wochen vor allem mit seinem Abitur beschäftigt ist. Trotzdem kam er auf 6,62 Meter und hat damit noch lange nicht sein Potenzial ausgeschöpft.

Auch bei Rachel Fruchtmann, seit vergangenem Jahr Studentin der Kunstwissenschaft in Karlsruhe, drückte sich die neu gewonnene Schnelligkeit und Sprungkraft erst einmal mit drei knapp übertretenen Sprüngen jenseits der 6 Metergrenze aus. Mit 5,83 Metern im vierten Versuch flog sie dann nicht ganz so weit, aber auch das war für sie eine neue Bestmarke und Grund genug sich darüber zu freuen. Die zwei Jahre jüngere Karla Rathmer kam mit 4,97 Metern ebenfalls auf eine neue Bestleistung.

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Erster Wettkampf-Weite Würfe

Langsam und abgesichert durch das Hygienekonzept der BW Leichtathletik (BWLA) beginnt ein wenig zaghaft und nur für Bundes- und Landeskaderathleten so etwas wie eine Freiluftsaison. Im Stadion Festwiese, der Trainingsstätte des Olympiastützpunkts in Stuttgart, hatten die besten Werfer*innen des Landes Gelegenheit ihre Form zu überprüfen. Für viele war dies auch der erste Wettkampf mit neuen Gewichten in einer neuen Altersklasse.

Das gilt auch für Jona Fruchtmann. Als U20 Athlet hat er es jetzt mit dem 800 Gramm schweren Speer, mit dem auch die Erwachsenen werfen, zu tun. Der Sechste der Deutschen U18 Meisterschaften des vergangenen Jahres hat sich ganz offensichtlich schon recht gut an das höhere Gewicht und die Flugeigenschaften gewöhnt. Mit 56,54 Metern kam er schon fast an die Weite mit dem 700 Gramm Speer heran. Mit einem weiteren Wurf knapp über 53 Meter untermauerte er diese Leistung. Landestrainer Karsten Thumm war jedenfalls sehr zufrieden mit dem besten Werfer seiner Altersklasse, der gleichzeitig auch Trainer seiner jüngeren Schwester Josefine ist. Dass er auch dabei ein gutes Händchen hat, war deutlich zu sehen. Technisch verbessert und mit deutlich mehr Kraft kommt sie aus der Winterpause zurück. Mit ihrem zweiten Wurf übertraf sie ihre alte Bestleistung von 36,23 Meter erst um ein paar Zentimeter, um dann im dritten Durchgang mehr als zweiter Meter draufzulegen. Mit 38,50 Metern war die U16 Werferin auf alle Fälle mehr als zufrieden und richtet schon mal den Blick auf die 40 Meter Marke.

Überzeugt mit dem neuen Speer: Jona Fruchtmann
Gleich eine neue Bestleistung: Josefine Fruchtmann

Nicht ganz zufrieden war U18 Diskuswerfer Jakob Kögl. Den jetzt 1,5 Kg schweren Diskus schleuderte er auf 34,55 Meter, blieb aber damit deutlich unter seinen Trainingsleistungen. Dort war der Diskus schon mehrfach bei 40 Meter gelandet. Die Umsetzung in den Wettkampf ist aber nur eine Frage der Zeit.

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SR Yburg gewinnt BW Challange

Leistungssport unter Coronabedingungen ist ein schweres Geschäft. Nicht so sehr für Top Athleten wie Johannes Vetter oder Malaika Mihambo. Die können unter fast normalen Bedingungen trainieren oder sich in einem Trainingslager unter südlicher Sonne mit ärztlicher Betreuung für die olympischen Spiele vorbereiten. Im Winter gab es eine Internationale Hallenwettkampfserie, zwar ohne Zuschauer, aber immerhin. Das hält die Motivation hoch und hat ein realistisches Ziel. Für Nachwuchskaderathleten ist das viel schwerer. Viele haben im letzten Jahr nicht mal eine Handvoll Wettkämpfe bestritten. Die letzten vor über sechs Monaten und der Beginn einer Sommersaison ist nicht in Sicht.

Um wenigstens einen kleinen Anreiz zu setzen, hatten die Landestrainer der gemeinsamen Leistungssportorganisation des Württembergischen und Badischen Leichtathletik Verbandes (LABW) eine „Challange“ ausgeschrieben. Mit Wettbewerben, die auch unter eingeschränkten Bedingungen durchgeführt werden konnten. Mit dabei der klassische Standweitsprung und ein Fünfsprung aus dem Stand. Entweder in eine Sprunggrube oder auf eine Matte, denn nicht überall standen in den letzten Monaten gleichwertige Anlagen zur Verfügung. Hallen mit Sprunggruben gibt es in Baden-Württemberg nur wenige. In Baden gerade mal drei. In Mannheim, Karlsruhe und Offenburg. Im Freien zu springen war unter den Wetterbedingungen der letzten Monate mitunter abenteuerlich. Insofern waren die Ausgangsbedingungen für die knapp 240 Athleten aus 43 Vereinen, die sich dieser Challange stellten, sehr unterschiedlich. Das gilt nicht so sehr für die Wurfübungen, die in die Wertung eingingen: „Schocken“ vorwärts und rückwärts. Das ist beidhändiges Schleudern einer 3kg (Frauen) oder 4kg Kugel (Männer), entweder rückwärts über den Kopf oder vorwärts mit Strecksprung nach vorn. Alle vier Übungen zählen zum Set für Kadertests.

Steinbacher Siegerteam: Lars Lawo, Tim Kilka und Rachel Fruchtmann

Die große Resonanz zeigt, wie sehr der Bedarf an einem Leistungsvergleich und die Suche nach Anreizen in dieser schwierigen Zeit ist. An den Ergebnissen sieht man dann auch, wo unter guten und weniger guten Bedingungen, trainiert werden konnte. Die Mannschaftswertung für jeweils drei Athleten (Männer und Frauen gemeinsam) ging an den SR Yburg Steinbach, knapp vor dem VfB Stuttgart. Beide Vereine können mit ihren Kaderathleten unter fast normalen Bedingungen trainieren. Die Stuttgarter am Bundesstützpunkt in der Landeshauptstadt, mit einer 100 Meter langen Leichtathletik Halle. Die Steinbacher am Landesstützpunkt an der Südbadischen Sportschule, die teilweise exklusiv für die Stützpunktathleten der Region, ihre Anlagen zur Verfügung stellt. Aus Cornagründen fand dieses Training allerdings fast ausschließlich im Freien statt.

Kevin Klyk: Einzelsieger U20

Das Dreisprung Team von Verbandstrainerin Martha Fruchtmann mit Lars Lawo, Tim Kilka und Rachel Fruchtmann waren beim Kugelschocken und im Standweitsprung nicht zuschlagen und musste nur im Fünfsprung den Stuttgartern den Vortritt lassen. Das Team Zwei aus Steinbach mit Speerwerfer Jona Fruchtmann, Dreispringerin Hanna Altmann und Topsprinterin Helen Baumgarten schaffte es immerhin noch auf Platz vier der Gesamtwertung.

Auch in der Einzelwertung dominierten die Athleten vom Stützpunkt Mittelbaden. Kevin Klyk, Weitspringer vom TV Gernsbach, mit dem festen Ziel in diesem Jahr die 7 Meter Marke zu knacken, gewann den U20 Wettbewerb vor Roman Jocher vom SSV Ulm und seinen Trainingskollegen Lars Lawo vor Tim Kilka. Im U18 Wettbewerb wurde Diskuswerfer Jakob Kögl (Steinbach) Siebter. In der U16 konnten sich mit Benjamin Redzepagic, Alex Senski und Luis Quentel gleich drei Mittelbadener und den TOP 10 platzieren. Bei den Frauen musste sich Rachel Fruchtmann, die nach ihrer Verletzung enorm an Stabilität gewonnen hat, in der U20 Einzelwertung nur der Deutschen Jugendmeisterin im Speerwurf, Franka Arnold aus Ulm, geschlagen geben. Hanna Altmann kam knapp dahinter auf Rang vier. In der U18 wurde Karla Rathmer (beide Steinbach) gute Vierte.

Falls es dann doch eine Sommersaison geben sollte, scheinen zumindest die Kaderathleten der Region gut gerüstet. Dank der Möglichkeiten an der Sportschule, der immer noch intakten Motivation und dem Wunsch sich endlich wieder in den „richtigen“ Disziplinen messen zu können.

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Weiter trotz Corona !

Auch 2021 wird ein Corona Jahr. Vielleicht mit einem besseren Ende als es das vergangene genommen hat. Aber die nächsten Wochen und möglicherweise Monate wird es weiter Einschränkungen geben, um die Infektion einigermaßen unter Kontrolle zu halten bis genügend Menschen geimpft sind.

Das ist ganz schön hart und gerade für Kinder und Jugendliche schwer erträglich. Um im Alltag ein wenig zu unterstützen und bisschen „Gemeinsamkeit“ zu vermitteln, werden wir ab Februar ein Online Videotraining für unsere U12, U14 und U16 Gruppen anbieten. Natürlich hoffen wir, dass wir alle Kinder und Jugendlichen bald wieder auf dem Sportplatz begrüßen können, aber das wird wohl noch etwas dauern. Die doch recht große Gruppe unserer Kaderathleten hat das Glück und Privileg, dass im Leistungssport weiter trainiert werden darf. Das bedeutet, wir dürfen die Anlagen der Sportschule auch weiter nutzen. Dafür vielen Dank!

Die Hallensaison ist leider fast komplett ausgefallen. Die Deutschen Jugendmeisterschaften wurden abgesagt. Zwar gibt es vereinzelt Wettkämpfe, aber im Augenblick halten wir es nicht für vertretbar quer durch Deutschland zu fahren und daran teilzunehmen. Das heißt im Training wieder zurück ins Grundlagentraining einzusteigen und zu hoffen, dass es im Sommer wieder Wettkämpfe unter akzeptablen Umständen gibt. Und vielleicht auch mal wieder zusammen entspannen und Feiern!

Athletin des Jahres 2020

Helen Baumgarten: Deutsche U18 Vizemeisterin über 200 Meter. Mit ihrer Bestzeit von 24,22 Sekunden auf Platz Sieben in Europa!

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