So viele Titel und Medaillen wie noch nie

Das Steinbacher Modell der Talentförderung, von der Kinderleichtathletik bis zum Spitzensport trug in diesem Jahr so viele Früchte wie noch nie. Mehr Titel und Medaillen bei überregionalen Meisterschaften als in diesem Jahr gab es noch nie für die inzwischen erfolgsverwöhnten Athleten des SR Yburg Steinbach. Beim Saisonabschluss an der heimischen Südbadischen Sportschule konnten allein 26 Badische Meistertitel in den Jugendklassen bilanziert werden.

Herausragender Athlet war dabei Nico Maier. Er gewann in diesem Jahr alle Titel, die es in Deutschland zu vergeben gibt. Die Krönung war für den 17 jährigen Kugelstoßer dabei der Deutsche U18 Meistertitel. In einem spannenden Zweikampf besiegte er im Juli in Ulm den U18 Weltmeister in dieser Disziplin und machte damit seine Titelsammlung komplett. Ebenfalls unter den Top 10 konnten sich bei diesen Titelkämpfen Leon Hofmann (Speerwerfen U18) und der in dieser Saison mehrfach von Verletzungen geplagte  Joshua Braun (100 und 200 Meter U20) platzieren.

Eine Macht in Baden sind die  Steinbacher U16 Mädchen. Sie dominierten die Titelkämpfe sowohl in der Halle als auch im Freien und gewannen im September zur Krönung der Saison die Badischen Mannschaftsmeisterschaften. Mit ihrer Punktzahl übertrafen sie nicht nur die badischen Topvereine aus Mannheim und Karlsruhe, sondern auch die in Württemberg führenden Ludwigsburger Mädels. Herausragende Athletin bei den W14 Mädchen war dabei Hanna Altmann, die allein sieben Badische Meistertitel auf ihrem Konto stehen hat. Besonders stark sind ihre 12,19 Sekunden über die 80 Meter Hürden. Einen weiten Sprung nach vorn hat auch Helen Baumgarten gemacht. Sie steigerte ihre Bestleistungen in fast allen Disziplinen, verbesserte ihre 100 Meter auf starke 12,84 Sekunden und gewann bei den Süddeutschen Meisterschaften eine Bronzemedaille im Weitsprung. Bronze gewann auch Lisa Merkel bei den Baden-Württembergischen Waldlaufmeisterschaften, den letzten Titelkämpfen des Jahres.

Süddeutsche Meisterin im Dreisprung wurde Gloria Antonaci. Sie steigerte sich über das Jahr hinweg von Wettkampf zu Wettkampf und krönte ihre Leistung mit 11,40 Metern und Platz vier bei den Deutschen U16 Meisterschaften in Bremen. Trotz einer langwierigen Verletzung konnte Rachel Fruchtmann zum Saisonende noch einmal mit starken Leistungen aufwarten. Herausragend sind dabei die 11,88 Sekunden über 80 Meter Hürden, die sie mit Abstand auf Platz 1 der badischen Bestenliste bringen. Genauso wie im Speerwurf, Vier- und Siebenkampf. Ebenfalls ganz vorn in der badischen Rangliste zu finden ist Corinne Gibilisco über 100 Meter.

Auch die U16 Jungs konnten in diesem Jahr einen Meisterwimpel von den Badischen Mannschaftstitelkämpfen mit nach Steinbach bringen. Garant des Erfolges war dabei einmal mehr Niklas Huber. Aber auch er hatte erstmals mit  Blessuren zu kämpfen und konnte deshalb seine Möglichkeiten nicht voll ausschöpfen. Trotzdem sprang dabei ein vierter Platz bei den Deutschen U16 Meisterschaften im Block Fünfkampf und eine Reihe badischer Titel heraus.  Stark verbessert hat sich in diesem Jahr auch Lars Lawo als badischer Dreisprungmeister und mit fast 50 Metern im Speerwurf.

Seinen Niederschlag dürften die Leistungen auch in der in Kürze erscheinenden gemeinsamen Kaderliste des Badischen und Württembergischen Leichtathletik Verbandes finden. Die Landestrainer freuen sich jedenfalls über die steigende Zahl an Kaderathleten aus Mittelbaden.

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Beide U16 Mannschaften werden Badischer Mannschaftsmeister

Mit zwei überlegenen Siegen für die Jungs- und Mädchenmannschaften des SR Yburg endeten die Badischen U16 Mannschafts-Meisterschaften in Langensteinbach. Herausragend war dabei der Sieg der Mädels gegen die Großstadtvereine LG Region Karlsruhe und MTG Mannheim.

Schon nach der ersten Disziplin des Tages deutete sich an, dass die Steinbacher Mädels trotz des späten Saisonzeitpunktes noch gut in Form waren. Über 80 Meter Hürden nahmen sie den schärfsten Verfolgern gleich über 100 Punkte ab und zeigten deutlich, dass sie gewillt waren ihren Titel aus dem Vorjahr zu verteidigen. Beeindruckend dabei war die Siegerzeit von Rachel Fruchtmann, die mit 11,88 Sekunden nicht nur einen neuen Kreisrekord aufstellte, sondern sich damit in der deutschen W15 Rangliste auf Rang 15 verbesserte. Die ein Jahr jüngere Hanna Altmann blieb mit 12,31 nur knapp über ihrer Bestleistung. Im anschließenden Hochsprung sorgte sie mit der Tagesbestleistung von 1,60 Metern zusammen mit Corinne Gibilisco dafür, dass der Abstand zu den Verfolgern weiter ausgebaut werden konnte. Über 100 Meter ersprinteten dann Helen Baumgarten (12,95 Sek.) und Corinne Gibilisco ein weiteres Punktepolster, das auch im Weitsprung (Helen Baumgarten und Dana Lang) schön stabil blieb. Da gleichzeitig im Speerwurf Rachel Fruchtmann und Lia Bondar nichts anbrennen ließen konnten sich Celine Scheifele, Hanna Altmann, Helen Baumgarten und Corinne Gibilisco gelassen der 4×100 Meter Staffel zu wenden. Beinahe wäre es dann doch noch schief gegangen, da der letzte Wechsel nur mit Mühe korrekt im Wechselraum absolviert werden konnte. Da aber im Anschluss die zweite Staffel mit Dana Lang, Sophia Strecker, Maria Lindner und Gloria Antonaci souverän den Staffelstab über die Ziellinie brachte, konnte gar nichts mehr schief gehen. Im Kugelstoßen ließen dann Rachel Fruchtmann und Maria Lindner jeweils neue persönliche Bestleistungen folgen so, dass im abschließenden 800 Meter Lauf Lisa Merkel und Sophia Strecker die Order hatten nur noch sicher ins Ziel zu laufen. Das taten sie dann mit großer Souveränität. Lisa sogar mit einem Sieg über ihre Spezialstrecke. Am Ende standen mit 8577 Punkten fast 500 (!) Punkte mehr auf dem Steinbacher Konto als bei der zweitplatzierten LG Region Karlsruhe.

Der Sieg der Jungs fiel nicht weniger souverän aus, allerdings im „kleineren“ Wettbewerb, ohne Hürden und Speer und Hochsprung. Hier erwies sich Niklas Huber wie erwartet las der große Punktelieferant. Mit 11,70 über 100 Meter und 14,49 Metern mit der Kugel war er nicht zu schlagen. Auch Lars Lawo hatte einen starken Tag und lieferte zwei neue Bestleistungen ab: 5,45 Meter im Weitsprung und 2:18,02 Minuten über 800 Meter. Zusammen mit Tim Kilka und Fabian Haedecke liefen sie über 4×100 Meter mit 47,77 Sekunden eine Spitzenzeit. Da es in keiner Disziplin einen Ausfall gab und auch Moritz Merkel 2:23,16 Minuten eine neue persönliche Bestzeit lief gab es keinen Zweifel mehr am Sieg.

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Huber und Fruchtmann erfüllen BW-Kadernormen

Eine Fülle neuer Rekorde, persönliche Bestleistungen und übertroffene Normen für die Berufung in den D-Kader Baden-Württemberg, das brachten die Mehrkampf-Kreismeisterschaften, die am Wochenende in Schutterwald ausgetragen wurden.

Niklas Huber: Kadernorm und Kreisrekord im Neunkampf

Überlegener Sieger im Neunkampf der M15 wurde Niklas Huber. Mit 5246 Punkten katapultierte er sich unter die TOP 10 in Deutschland. Herausragend waren dabei seine 14,27 Meter mit der Kugel und die 11,68 Sekunden über 100 Meter. Da er auch den Stabhochsprung mit 3,00 Metern und die 1000 Meter mit 3:14,82 Minuten ordentlich hinter sich brachte, gab es nicht einen Schwachpunkt. Am Ende stand ein neuer Kreisrekord und die locker erfüllte D-Kadernorm. Hinter ihm zeigte Lars Lawo, dass der Mehrkampf sehr wohl eine Zukunftsperspektive für ihn ist. Mit 4801 Punkten machte er einen großen Sprung nach vorn. Herausragend bei ihm war der Speerwurf mit 49,18 Metern.

Sieger bei den M14 Jungs wurde Jona Fruchtmann, der das Kunststück fertig brachte, in sieben der neun Disziplinen neue Bestleistungen zu erzielen. Allem voran, die 37,49 Meter mit dem Diskus und die 42,50 Meter mit dem Speer. Seine 4220 Punkte brachten ihm nicht nur den Einzel-Titel, sondern

Kreismeister im Neunkampf: Jona Fruchtmann

zusammen mit Niklas Huber und Lars Lawo einen neuen U16 Kreisrekord mit der Neunkampf-Mannschaft. Der alte Rekord wurde quasi pulverisiert. Zweiter bei den M14 Jungs wurde Fabian Haedecke mit 4052 Punkten.

Überlegene Siegerin im Siebenkampf der U16 Mädchen wurde Rachel Fruchtmann. Mit 3709 Punkten erfüllte auch sie die Norm für den BW Mehrkampfkader. Das war allerdings am Ende eine Zitterpartie. Ausgerechnet in einer ihrer Sahnedisziplinen, dem Speerwurf, ging an diesem Tag nichts. Trotz allem bedeutet das Rang 14 in Deutschland. Ihre Top Disziplin waren an diesem  Tag die 80 Meter Hürden. Hier drückte sie ihre bisherige Bestzeit nicht nur um fast fünf Zehntel Sekunden (!), sondern unterbot mit ihren 11,99 Sekunden auch die Norm für den Hürdenkader. Hinter Rachel landete mit 3255 Punkten Maria Lindner, die sich mit der Kugel auf 9,58 Meter steigerte.

Rachel Fruchtmann: Kadernorm im Siebenkampf und über die Hürden

Seinen ersten Zehnkampf absolvierte bei den U20 Jugendlichen Joshua Braun. Für einen Sprinter ein mutiges Unterfangen, aber am Ende kam mit 5737 Punkten ein recht respektables Ergebnis heraus. Eine Leistung ragt dabei besonders heraus: über 400 Meter, letzte Disziplin des ersten Tages, kam er nach einem furiosen Alleingang auf 50,41 Sekunden. Eine Zeit, die einem Spezialisten auf dieser Strecke gut zu Gesicht stehen würde. Hier deuten sich durchaus Perspektiven für die Zukunft an.

Vier Mal SR Yburg- Vier Mal Meister: Jona, Niklas, Joshua,Rachel

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Gloria Gloria Antonaci springt Bestleistung bei Deutschen U16 Meisterschaften in Bremen

Platz Vier und neue persönliche Bestleistung, das war die erfreuliche Bilanz für Gloria Antonaci bei ihrer ersten Teilnahme an Deutschen Meisterschaften. Dabei lief es zunächst gar nicht so rund.

Schon im Vorfeld hatte sie ihr Können bewiesen und zuletzt ihre Bestleistung im Dreisprung bei den Süddeutschen Meisterschaften auf 11.28 Meter gesteigert. Anhand der Meldeliste konnte man erkennen, dass 11.00 Meter nötig seien würden  um in den Endkampf zukommen. Eine Leistung die Gloria schon oft dieses Jahr gesprungen war und kein großes Problem darstellen sollte . Doch das war gar nicht so einfach, denn vor lauter Nervosität lief Gloria zunächst von der falschen Anlaufmarke los, woraufhin der Abstand zum Brett natürlich nicht stimmte. Mit 10.71 Metern  im ersten und 10.89 Metern  im zweiten Versuch blieb sie weit unter den Erwartungen und sogar die Teilnahme am Endkampf war gefährdet. Doch mit Hilfe von Trainerin Martha Fruchtmann gelang ihr in ihrem dritten Sprung mi 11.16 Metern der entscheidende Satz und die Qualifikation für den Endkampf. Doch auch in ihren letzten drei Versuchen wollte es nicht rundlaufen. Mit 10.68 Metern  und 10.97 Metern  lag sie nach Versuch 5 immer noch auf Rang 7. Sie benötigte den letzten Versuch, in dem dann endlich alles stimmte. Perfekt am Brett abgesprungen landete Gloria erst nach 11.40 Metern in der Grube und kurzzeitig sogar auf Rang drei. Doch ihre Konkurrentinnen packten ebenfalls noch einen drauf, wodurch Gloria auf Platz vier rutschte. Mit der neuen Bestweite von 11.40 Metern konnte sie letztlich zufrieden sein. Auch wenn der Gedanke bleibt, dass mehr möglich gewesen wäre. Beim nächsten Mal hat sie auf alle Fälle schon eine Menge mehr Erfahrung und die Chance weiter nach vorne zu springen.

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Nico Maier Deutscher U18 Meister im Kugelstoßen

Damit hatte kaum jemand gerechnet. Bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Ulm gewann Nico Maier den Kugelstoß-Titel gegen den frisch gebackenen U18 Weltmeister Tim Northoff. In einem spannenden Wettkampf war Nico auf den Punkt körperlich und mental topfit und gewann verdient seinen ersten Deutschen Meistertitel.

Sechs Wochen hatte Nico Zeit gehabt zu verdauen, dass er, trotz erfüllter Qualifikation, nicht an der U18 WM teilnehmen konnte. Diese Zeit nutzte er um sich auf den nationalen Saisonhöhepunkt vorzubereiten. Hier wollte er noch einmal zeigen, dass er zu den Top Kugelstoßern seiner Altersklasse in Deutschland gehört. Beinahe wäre das Unterfangen allerdings schief gegangen. Zwei Wochen vor der Meisterschaft bremste ihn eine Oberschenkelzerrung noch einmal für gut eine Woche aus. Aber als es darauf ankam war er wieder voll da und ging zuversichtlich und unterstützt von einem großen Fanblock in den Wettkampf. Der begann allerdings auch nicht bilderbuchmäßig. Ein extrem pingeliger Kampfrichter gab zwei seiner ersten drei Versuche ungültig. Ein Sicherheitsstoß von genau 18 Metern brachte ihn auf alle Fälle in den Endkampf.  Zu diesem Zeitpunkt führte Timo Northoff unangefochten mit 18,77 Metern den Wettbewerb an. Sein vierter Versuch brachte Nico mit 19,20 Metern in Führung und machte den Weltmeister, der einfach nicht seinen besten Tag hatte, nervös. Der versuchte es noch einmal mit aller Gewalt. Aber als sich Nico im letzten Versuch sich auf 19,54 Meter steigerte, hatte er bereits resigniert. Der Jubel im Steinbacher Lager war überschwänglich, während Nico sich eher still freute. Auch darüber, dass ihm Timo Northoff, sehr fair und freundlich gratulierte. So wie man das selten erlebt.

Grund zur Freude hatte in Ulm auch Leon Hofmann. Nachdem er schon etliche Male knapp daran gescheitert war, zum zweiten Mal in diesem Jahr, mit dem Speer die 60 Meter Marke zu übertreffen, gelang ihm das ausgerechnet bei den Deutschen Meisterschaften. Mit seinen 61,49 Metern aus dem zweiten Versuch belegte er in einem extrem hochklassigen Wettbewerb Rang acht. In anderen Jahren war man damit auch schon in Medaillennähe. Trotzdem freute er sich zu Recht, auch weil er in der kommenden Saison immer noch der U18 Klasse angehört.

Bestzeit über 100 Meter gelaufen und doch das Finale um 2/100 Sekunden verfehlt. Das war die zweischneidige Bilanz für Joshua Braun über 100 Meter bei den U20 Jugendlichen. Mit seinen 10,74 Sekunden durfte er wirklich zufrieden sein. Auch weil er nach mehreren Verletzungen und abgebrochenen Wettkämpfen vor den Meisterschaften nicht wusste, ob er wirklich voll sprinten konnte. Letztlich fehlten ein paar Wettkämpfe und etliche Trainingseinheiten. Das machte sich dann über 200 Meter bemerkbar. Am Ende fehlten ihm ein paar Körner um den enormen Speed den er aus der Kurve mitbrachte ins Ziel zu retten. So fehlten ihm auch auf dieser Strecke als Vorlauf Neunter ein paar Hundertstel um ins Finale der besten Acht zu gelangen.

Bei den U18 Mädels kam Helen Fischer mit 12,54 Sekunden nahe an ihre Bestzeit. Über 200 Meter war sie schon auf dem Weg zu einer neuen Bestzeit. Doch als ihr das während dem Lauf bewusst wurde, spielte der Kopf nicht mehr mit und bremste sie aus. Ihr bleibt zum Trost die Gewissheit, dass mehr geht und die Chance im nächsten Jahr noch einmal in der U18 starten zu können.

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Gold, Silber, Bronze bei den Süddeutschen Meisterschaften

Einen kompletten Medaillensatz gewannen die SR Yburg Athleten bei den Süddeutschen U16 Meisterschaften in Ingolstadt.  Daneben gab es eine Reihe weiterer sehr starker Ergebnisse, Podestplätze und neue persönliche Bestleistungen.

Süddeutsche Meisterin im Dreisprung: Gloria Antonaci

Mit Gold wurde Gloria Antonaci für ihren wirklich starken Dreisprung von 11,28 Metern belohnt. Bemerkenswert war dabei ihre konstante Serie. Fünf ihrer sechs Versuche landeten über 11 Meter, was ihr bisher noch nicht gelungen war. Dass sie am Ende noch einmal etwas zittern musste lag an Nicola Müller (LG Ortenau), die zwar nur einen Versuch über die 11 Meter setzte, aber doch auf 11 Zentimeter herankam.

Silber im Kugelstoßen: Niklas Huber

Mit dieser Leistung kann Gloria jetzt zuversichtlich zu den Deutschen U16 Meisterschaften nach Bremen fahren. Silber erkämpfte sich Niklas Huber im Kugelstoßen. Dabei musste er allerdings bis zum letzten Versuch zittern. Bis dahin kämpfte er mit technischen Problemen. Dann kam der alles befreiende Versuch und die neue Bestleistung von 15,37 Metern. Am ersten Tag der Meisterschaft hatte er einen schweren Dämpfer einstecken müssen. Nachdem er im Vorlauf über 80 Meter Hürden eine neue Bestzeit erzielt hatte, blieb er im Zwischenlauf an der zweiten Hürde hängen, kam außer Tritt und konnte sich nicht mehr fürs Finale qualifizieren. Seine Vorlaufzeit hätte zu Bronze gereicht.

Dritte im Weitsprung. Siegerin im B-Finale über 100 Meter: Helen Baumgarten

Eine überraschende Bronzemedaille ersprang sich Helen Baumgarten. Trotz schwieriger Verhältnisse auf der Nebenanlage des Stadions kam sie knapp an ihre Bestweite heran und wurde mit 5,18 Metern Dritte im Weitsprung. Dabei waren zwei knapp übertretene Versuche vermutlich noch besser. Gleiches gilt für Hanna Altmann, deren beste Versuche hauchdünn im Plastilin zu sehen waren. Sie wurde Siebte. Nur fünf Zentimeter hinter Platz vier. Viel höher einzuschätzen ist ihr sechster Rang über die 80 Meter Hürden. Gegen bärenstarke Konkurrenz musste sie im Halbfinale ihre Bestleistung auf hervorragende 12,19 Sekunden drücken um gerade noch als Sechste das Finale zu erreichen. Mehr ging dann dort nicht mehr, aber die Leistung ist mehr als respektabel und bringt sie und die Top 20 in Deutschland.

Gut in Form waren unsere Sprinterinnen. Allen voran Helen Baumgarten, die einen Tag nach ihrer Weitsprung Bronzemedaille eine Bestzeit nach der anderen ablieferte. Über 12,94 Sekunden im Vorlauf ging es über 12,91 im Zwischenlauf bis zu 12,84 Sekunden als Siegerin des B- Finales. Hier deutet sich schon an, dass ihre Zukunft – wie bei ihrem großen Bruder – im Langsprint liegen könnte.

Genauso schnell wie Helen bei den W14 Mädchen lief Corinne Gibilisco im Vorlauf der W15 Mädchen. Auch sie erzielte mit 12,84 Sekunden eine neue Bestzeit. Leider konnte sie die Zeit im Zwischenlauf nicht wiederholen und verpasste so das Finale. Ebenfalls Bestzeit lief Celine Scheifele deren 13,03 Sekunden sie immerhin ins Semifinale brachten. Nicht ganz an ihre Bestleistung heran kam Sophia Strecker im Hochsprung mit 1,55 Meter.

Ein tolles Rennen über 800 Metern lief Lisa Merkel bei den W14 Mädchen. Nach kluger Renneinteilung rang sie auf der Zielgeraden ihre Gegnerinnen nieder und gewann ihren Zeitlauf in 2:26,59 Minuten. In der Endabrechnung hatte sie dann großes Pech. Im nächsten, insgesamt schnelleren Zeitlauf, lief die am Ende Viertplatzierte gerade einmal 15/100 Sekunden schneller als Lisa. So wurde sie in der Endabrechnung ausgezeichnete Siebte.

Schnelle Staffel – großes Pech: Helen Baumgarten, Hanna Altmann, Celine Scheifele und Corinne Gibilisco.

Großes Pech hatte die 4×100 Meter Staffel der U16 Mädchen. Drei der vier Zeitläufe waren vorüber als ein großes Gewitter einsetzte. So mussten alle praktisch aus dem Startblock unter die Tribüne flüchten und dort eine halbe Stunde ausharren bis der Wettkampf fortgesetzt werden konnte. Notdürftig wieder aufgewärmt ging es dann ins Rennen. Leider auf der Außenbahn, die einfach ein Nachteil ist, weil man sich nicht an anderen orientieren kann. Trotzdem sahen Celine Scheifele, Hanna Altmann, Helen Baumgarten und Corinne Gibilisco sehr gut gegen die starke Konkurrenz aus. Am Ende schien sogar ein dritter Platz möglich. Doch dann glaubte ein übereifriger Kampfrichter gesehen zu haben, dass  beim dritten Wechsel der Stab 50 Zentimeter (!) zu früh übergeben wurde und disqualifizierte das Team. So blieb die Belohnung nach zwei Tagen toller Leistungen und gegenseitiger Unterstützung am Ende leider aus. Das hatten die Mädels wirklich nicht verdient.

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Toller Auftritt der Kila Teams

Wieder sehr erfolgreich waren unsere Teams beim zweiten Sommer-Kinderleichtathletik Cup, er in Ötigheim ausgetragen wurde. In der Altersklasse U8 gab es dieses Mal den 3×30 Meter Sprint, Medizinballweitstoßen, die Mehrfachsprungstaffel, 400 Meter Biathlon und eine Hürdenstaffel. Besonders gut schlug sich das Team bei der Hürdenstaffel. Dort waren die SR Yburg Kinder die Schnellsten. In der Gesamtwertung gab es einen prima zweiten Platz und einen Pokal.

Mit dabei waren: Finja Seel, Meron Fritz, Kalle Hünerfeld, Malte Braun, Luisa Rosch, Luka Stojanovic, Nastasja Gehri, Mila Matkovic, Marisol Schmitz, Joah Siefritz, Fiona Becker, Julia Busch und Lidia Fuso. Trainer: Nicole van Elten und Katrin Liomin.

Die U10 hatten an diesem Tag etwas Pech. Zum einen gab es ein paar grob unsportliche Behinderungen von Gegnern, die es einfach schwer ertragen, dass die SR Yburg Mannschaften so erfolgreich sind. Zum anderen ist dummerweise bei der Hürdenstaffel der Staffelstab zu Boden gefallen. Trotzdem  reichte es am Ende noch zu Rang drei und einem Siegerpokal.

Mit dabei: Nils Wieland, Leni Falk,Mattis Linder, Jolina Ochs, Lotta Neuhoff, Jaron Siefritz, Vivienne Schulz, Julian Beilstein, Sophia Hoff, Henrik Puchas, Frieda Frey, Lilly Stengel, Ferdinand Roth, Luisa Grammenos, Moritz Bohnert, Marlon Ibert, Simon Bruder, Juliane Tavernise Juliane Huber und Paulina Kilgus. Trainer: Jörg Linder und Silke Huber.

Die U12 Mädels und Jungs sind derzeit allerdings nicht zu schlagen. Sie waren die besten im Sprint, im Fünfsprung und in der Hürdenstaffel. Im Me2dizinballstoßen und Hochsprung landeten sie auf Rang zwei. Unter dem Strich bedeutete das ganz klar den ersten Platz.

Mit im Team: Lilly Genter, Anna Hohmann, Svenja Habicht, Josefine Fruchtmann, Emilia Valasek, Felix Kienzler, Linus Falk, Louis Quentel, Lukas Linder, Louis Barth, Mate Print, Magdalena Stark, Johannes Huber, Felizia Schenkel, Ayana Gens, Johanna Busch, Mia Svensson, Sarah Roth, Lukas Klavzar, Line Hünerfeld und Enes Baycan. Trainer: Eva Klavzar und Volker Velten.

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Lauftrainer*in

Der SR Yburg will sein Laufangebot neu aufbauen. Dazu soll sowohl ein Angebot für Einsteiger, als auch für fortgeschrittene Läufer gehören. Dafür suchen wir eine/n Lauftrainer/in. Die Termine wären frei gestaltbar. Wenn möglich sollte mindestens ein Angebot am Vormittag und eines am Abend gemacht werden. Auch Nordic Walking Kurse sind möglich.

Wer sich dafür interessiert bitte per Mail melden bei: michael.schlicksupp@web.de

Athlet des Monats
Deutscher U18 Meister im Kugelstoßen: Nico Maier

Deutscher U18 Meister im Kugelstoßen: Nico Maier

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