Starke Leistungen bei der Mehrkampf Kreismeisterschaft

Fünf Siege und zahlreiche Spitzenplätze brachten die Nachwuchsathleten der U16, U14 und U12 aus Durmersheim von der Kreismeisterschaft im Vierkampf/Dreikampf mit.

Linda, Aylin und Carla

Für die Jüngsten war es überhaupt der erste richtige Wettkampf, zwei Jahre gab es für sie keine Wettkämpfe auf der Bahn. Noch nicht alle aus der Gruppe haben sich getraut mitzumachen, aber die dabei waren haben ihre Sache toll gemacht. Dass für Lorenz Bohnert (M10) dabei sogar ein Sieg im Dreikampf herauskam war natürlich das Sahnehäubchen. Sein bestes Resultat erzielte er mit dem Schlagball (27.5 Meter). Beiden Mädchen (W11) wurde Carla-Marie Oman ausgezeichnete Dritte im Vierkampf. Sie sprintete dabei starke 8.46 Sekunden. Zwei Plätze dahinter rangierte Linda Müller, die mit 23 Metern im Ballwurf glänzte. Zusammen mir Aylina Trumic (W10) wurden die Mädchen in der Mannschaftswertung Vierte.

Leni Falk

So sehr viel mehr Wettkampferfahrung haben die nächst älteren auch nicht. In der Altersklasse W12 wurde Ylva Freudenreich Fünfte im Vierkampf, Josefa Rathmer lag ein paar Punkte und einen Platz dahinter. Bei den ein Jahr älteren Mädchen (W13) dominierte Leni Falk den Wettkampf. Sie war in allen vier Disziplinen die Beste und wurde mit großem Vorsprung Kreismeisterin im Vierkampf. Mia Kreiß kam auf Rang fünf. Ihr Topresultat erzielte sie im Hochsprung mit 1.34 Meter. Carmen Fritz wurde hier Zwölfte. Mit Leni als „Zugpferd“ waren die Mädels auch als Mannschaft nicht zu schlagen.

Auch das Team der älteren Mädchen holte sich den Mannschaftstitel im Vierkampf. In der Einzelwertung (W15) wurde Svenja Habicht Zweite und Juli Janitz Dritte. Bei den W14 Mädchen wurde Emilia Frey Vierte, war allerdings mit 14.05 Sekunden schnellste Sprinterin aller Altersklassen. Direkt hinter ihr landete Lotta Neuhoff auf Platz fünf.

Das erfolgreiche U16 und U14 Team mit Trainerin Jana Seifermann( Oben rechts) und Betreuerin Anna Scherer)
Ferdi und Nick

Ein richtiges Duell auf hohem Niveau lieferten sich Ferdi Roth und Nick Zeller um den Titel bei den M13 Jungs. Beide waren mit 10.28 und 10.35 Sekunden die schnellsten Sprinter. Ferdi sprang mit 4.98 Metern etwas weiter, Nick mit 1.44 Meter etwas höher, im Ballwurf waren sie fast gleich. Am Ende war dann Ferdi ganze vier Punkte vor Nick, was etwa drei Zentimetern im Weitsprung entspricht. Grund zur Freude hatten jedenfalls beide. Neunter wurde Moritz Bohnert. Dreizehnter Sebastian Fritz. Zusammen wurden sie mit gewaltigem Vorsprung auch Mannschaftsmeister.

Bei den M12 Jungs kam Leo Reiß bei seinem ersten Wettkampf auf Platz zwei im Dreikampf. Sein bestes Resultat erzielte er mit dem Schlagball, wo er auf hervorragende 42 Meter kam.

Viermal Gold für den SR Yburg bei den BW Jugendmeisterschaften

Vier Titel und zwei Mal Silber waren eine glänzende Bilanz bei den Baden- Württembergischen Meisterschaften der U18 und U20 in Walldorf. Bei nicht ganz so großer Hitze wie in der Woche zuvor bei den Badischen Titelkämpfen war trotzdem wieder Wasser das gefragteste Element.

Eine Woche nach den Badischen Meisterschaften konnte sich Helen Baumgarten erneut mit Doppelgold krönen. Über die 100 Meter Hürden gewann sie souverän ihren Vorlauf in 14,48 Sekunden und wiederholte diese Vorstellung gut eine Stunde später im Finale, das sie mit 14,38 Sekunden unangefochten gewann. Eine erstaunliche Bilanz, auch vor dem Hintergrund, dass dies erst ihr viertes Rennen über die Hürden in dieser Saison war. Über 200 Meter wäre sie 90 Minuten danach fast nicht mehr angetreten, da die Beine schon etwas müde waren. Dass die Überwindung sich lohnte, bewies nicht nur der überlegene Sieg, sondern ein Blick auf die Zeitmessung. Mit 24,85 Sekunden lief sie erstmals wieder unter 25 Sekunden und in Richtung ihrer Bestzeit.

Meisterin über 100 Meter Hürden und über 200 Meter: Helen Baumgarten

Einen nicht erwarteten Titel gewann Luisa Ortanderl über die 400 Meter. Schon in der vergangenen Woche hatte sie sich mit einem klug eingeteilten Lauf die Badische Meisterschaft gesichert. Auch diese Mal teilte sie sich ihr Rennen klug ein und hatte das Glück auf Bahn drei mehrere Konkurrentinnen vor sich zu haben. Bis zur 300 Meter Marke lag sie gleich auf mit ihren Konkurrentinnen, dann zeigte sich, dass sie die besten Reserven hatte, und am Ende war es der pure Wille, der sie zum Sieg trieb. Fast noch wichtiger für sie: Mit 58.88 Sekunden lief sie nicht nur eine neue Bestzeit, sondern qualifizierte sich auch für die Teilnahme an den Deutschen Jugendmeisterschaften Mitte Juli in Ulm.

Die Quali für Ulm hatte Alex Senski bereits in der Tasche, aber zu gern hätte er auch den Titel mit nach Hause genommen. Dass das schwer sein würde war klar, denn sein stärkster Konkurrent und Dauerrivale Gero Böhm aus Mannheim hatte in den letzten Wochen die besseren Zeiten vorzuweisen. Das war dann auch in Walldorf wieder der Fall. Böhm lief sehr schnell an und konnte das Tempo auch fast bis zum Ende halten. Alex lief etwas langsam an und konnte am Ende zwar aufholen, aber nicht genug. Silber und wieder eine neue Bestzeit (50.97 Sekunden) waren mehr als ein Trost. Zusammen mit Johannes Huber, Lukas Linder und Rene Philippe Fortuna gewann er zum Abschluss der Veranstaltung auch noch die 4×400 Meter Staffel.

Meister über 4×400 Meter: Lukas Linder, Johannes Huber, Alex Senski (von links) und Rene Philipp Fortuna (quer)
Jona Fruchtmann

Johannes, Rene und Lukas waren tags zuvor schon über die 400 Hürden gestartet und hatten allesamt neue Bestzeiten erzielt. Johannes wurde guter Fünfter in 60.35 Sekunden und das trotz eines sehr unrhythmischen Laufs, der einiges an Optimierungspotenzial offenbarte. Rene wurde Siebter mit 61.79 Sekunden, die mit etwas mehr Courage zu Beginn des Laufes auch noch steigerbar sind. Lukas wurde mit 65.22 Sekunden Zehnter.

Vizemeister mit dem Speer wurde Jona Fruchtmann. Seine 58,87 Meter waren ordentlich, aber gemessen an seinen Ansprüchen zu wenig. An diesem Tag fehlte einfach die Power und Schnelligkeit um einen 60 Meter Wurf zu landen.

Alexander Senski immer schneller

Deutschlands Nachwuchs Topathleten trafen sich bei der DLV U18 Gala in Walldorf. Dabei ging es für die einen um die Fahrkarten zur U18 WM, für die anderen darum, sich möglichst nah hinter den schnellsten zu platzieren. Trotz großer Hitze konnte sich Alexander Senski dabei gut in Szene setzen.

Alex Senski: Neue Bestzeit über 400 Meter

Aufgrund seiner bisher gelaufenen Bestzeit von der Kurpfalz Gala in Weinheim wurde Alex in den B-Lauf eingeteilt. Nicht ganz optimal sich nicht mit den allerbesten messen zu können, aber dafür hatte er mit Bahn fünf optimale Bedingungen. Die nutze er indem er in der ersten Kurve schnell auf den vor ihm laufenden aufschloss um dann die Gegengerade vor dem Feld herlaufen zu können. In der zweiten Kurve wurde er von einem innen laufenden Konkurrenten überholt und so kam es auf der Zielgeraden zu einem Kopf an Kopf Rennen, das Alex dann am Ende noch deutlich für sich entscheiden konnte. Seine Zeit von 51,03 Sekunden bedeuteten am Ende Rang fünf. Im A-Lauf waren nur vier Läufer schneller. Wenn man bedenkt, dass er dem jüngeren U18 Jahrgang angehört, war das eine hervorragende Vorstellung.

Zwei Mal Gold für Helen Baumgarten

Bei brütender Hitze und wenig Schatten wurden am vergangenen Wochenende die Badischen Jugendmeisterschaften in Walldorf ausgetragen. keine leichten Bedingungen für alle, die mehr als 200 Meter laufen mussten. Trotzdem gab es eine Reihe starker Ergebnisse.

Badische Doppelmeisterin: Helen Baumgarten

Innerhalb einer halben Stunde gewann Helen bei den Badischen U20 Meisterschaften in Walldorf zwei Titel. Den ersten über 100 Meter Hürden, eine Strecke, die sie eher selten läuft, ihr aber eigentlich gut liegt. Trotz eines nicht optimalen Starts kam sie schnell in einen guten Rhythmus und gewann das Rennen über die zehn 84 cm hohen Hindernisse souverän in sehr guten 14,27 Sekunden. Wenig später ging sie über die 200 Meter an den Start und gewann sicher in 25,09 Sekunden ihre zweite Meisterschaft.

Vizemeisterin über 400 Meter mit neuer Bestzeit

Badische U18 Meisterin mit dem Diskus wurde Josefine Fruchtmann mit dem Diskus 31,30 reichten knapp zum Sieg. Dazu kam für sie eine Bronzemedaille mit dem Speer. Silber gab es für Luisa Ortanderl über 400 Meter. Bei brütender Hitze teilte sie sich ihr Rennen gut ein und wurde dafür mit einer neuen Bestzeit von 59,73 Sekunden belohnt. Nicht weniger belastend waren die Verhältnisse für die 400 Meter Hürden Läufer.

Silber über 400 Hürden: Johannes Huber

Johannes Huber lief in seinem ersten U18 Jahr erstmals über diese anspruchsvolle Strecke. Obwohl er die erste Hürde mit dem „falschen“ Bein anlief hielt er seinen Rhythmus hervorragend und kam am Ende mit 60,58 Sekunden auf eine ausgezeichnete Zeit und Platz zwei. Lukas Linder kam hier auf Rang fünf.

Jona Fruchtmann trat in seiner Spezialdisziplin, dem Speerwerfen, dieses Mal in der Männerklasse an. Dort hatte er harte Konkurrenz und wurde am Ende mit 59,01 Dritter. In der U20 Klasse hätte er mit dieser Weite mit über 10 Metern Vorsprung gewonnen.

Starker Saisoneinstand der U14 und U16

Erstmals seit 2019 wurden am vergangenen Samstag wieder Kreismeisterschaften ausgetragen. In Gaggenau trafen, leider bei wenig einladendem Wetter, die Athlet*innen des Kreises Rastatt/Baden-Baden-Bühl aufeinander. Dabei räumte der SR Yburg Nachwuchs zahlreiche Titel ab.

Leni war die überragende Sprinterin in ihrer Altersklasse und gewann dazu den Weitsprung und das Speerwerfen.

Herausragend waren dabei die Sprintergebnisse bei den 13-jährigen. Bei den Mädels dominierte Leni Falk nicht nur in dieser Disziplin. Mit einer unheimlichen Power ließ sie die Konkurrentinnen bereits am Start deutlich hinter sich und gewann mit großem Vorsprung den 75 Meter Sprint und erzielte im Vorlauf mit 10.46 Sekunden eine Spitzenzeit. Auch im Weitsprung, mit neuer Bestweite von 4.66 Metern, und im Speerwurf mit 19,83 Metern lag Leni vorne. Mia Kreis wurde im Weitsprung Fünfte, im Sprint Sechste und belegte über 800 Meter Rang Sieben.

In der gleichen Altersklasse bei den Jungs war Nick Zeller der überragende Sprinter. Zwar war sein Vorsprung nicht so deutlich wie bei Leni, aber seine Zeit war exzellent. Mit seinen langen, raumgreifenden Schritten ließ er der Konkurrenz keine Chance. Nach 10.41 Sekunden im Vorlauf kam er im Finale auf 10.21 Sekunden, eine Leistung, die sich auch überregional sehen lassen kann. Und wer weiß, ob das nicht noch schneller wird. Moritz Bohnert, der quasi im Team mit Nick die Wettkämpfe bestritt lief dieses Mal noch ohne Spikes, aber dafür mit 11,17 Sekunden auch schon ziemlich schnell und wurde guter Fünfter. Im Kugelstoßen belegten die beiden die Ränge zwei und vier. Im Weitsprung kam Nick auf Platz vier (4.45m) und Moritz über 800m Meter auf Rang fünf (2:46,27 min.) Fest steht, dass beide zusammen viel Spaß hatten.

Louis Quentel gewann drei Titel und wurde einmal Vizemeister.

Gleich drei Titel gewann in der Altersklasse M15 Louis Quentel. Im ersten Hochsprungwettbewerb seit langer Zeit und ohne große Vorbereitung steigerte er sich auf die neue persönliche Bestleistung von 1.60 m. Betreut wurde er hier von Juli Janitz, die wegen Coronafolgen nicht starten konnte, dafür aber erfolgreich coachte. Im Weitsprung siegte er mit 5.46 m und großem Abstand zum Zweiten. Aber man sah deutlich, dass da noch mehr gehen kann. Den dritten Titel holte er, ebenfalls mit neuer Bestzeit, über 300 Meter in 41.37 Sekunden. Über 100 Meter fehlte ihm mit 12.65 Sekunden eine Zehntelsekunde zum Sieg.

Line (links) und Svenja (Mitte) im gleichschritt zum Erfolg.

In der gleichen Altersklasse bei den Mädchen machten Svenja Habicht (50.77 sec) und Line Hünerfeld (50.96sec) das Rennen über 300 Meter unter sich aus. Über 100 Meter war Line ebenfalls Zweite (14.45sec), den Hochsprung gewann sie mit 1.28 Metern. Eine weitere Vizemeisterschaft gab es für Svenja im Kugelstoßen. Zusammen mit Luisa Grammenos und Emilia Frey kam über 4×100 Meter noch ein weiterer Titel dazu.

Emila war die schnellste 100 Meter Sprinterin des Tages

Emilia war zuvor schon Meisterin über 100 Meter (W14) in guten 14.02 Sekunden geworden, Louisa war hier Sechste. Auch über 800 Meter war Emilia nicht zu schlagen. Sie lief diese Distanz in guten 2:53,05 Minuten. Hier wurde Marie Grammenos Vierte.

In der jüngsten Mädchenklasse (W12) konnte Josefa Rathmer den Hochsprung mit 1.28 Metern für sich entscheiden. Über 800 Meter wurde sie Zweite in 3:04,06 Minuten. Ylva Freudenreich wurde Zweite im Hochsprung und kam über 800 Meter auf Rang acht.

Für die U18 gab es einige Rahmenwettbewerbe als Testwettkampf über 100 und 200 Meter. Dabei zeigte sich die Athleten von Trainer Michi Beck schon in recht guter Form. Beide Strecken gewann erwartungsgemäß Alex Senski, vor Johannes Huber, Rene Philippe Fortuna und Lukas Linder. Die Siegerzeiten: 12.12 sec über 100 Meter und 24.32 sec über 200 Meter.

U18 Team mit guten Leistungen und viel Spaß!