Zum wiederholten Mal ist es SR Yburg Trainerin Martha Fruchtmann gelungen ein Team der vierten Klasse der Steinbacher Grundschule ins Leichtathletik Finale des Regierungspräsidiums zu bringen. Und nicht nur das: Die Mädels zeigten sich hoch motiviert und gewannen zur Überraschung aller gegen die stärksten Teams aus Nordbaden . Herzlichen Glückwunsch an Luisa und Marie, Lotta, Elisabeth, Nebra, Leni, Laura, Pauline Chiare und Fiona!
Steinbach gewinnt badisches Talentiade Finale
Am Ende hatte sich die lange Anreise zum Badenfinale der VR Talentiade in der Leichtathletik mehr als gelohnt. In Engen am Bodensee gewann das Team Steinbach nicht nur den Siegerpokal als bestes Team, sondern konnte dazu auch noch eine ganze Reihe Einzelmedaillen für sich verbuchen. Neben dem Pokal bekommen alle Teilnehmer eine Einladung für das Internationale Hallenmeeting (IHM) in Karlsruhe im kommenden Frühjahr.
Qualifiziert für das Siegerteam hatten sich Schüler der vierten Klassen der Grundschulen aus Sinzheim, Kartung-Winden, Varnhalt-Neuweier, Eisental, Weitenung und Steinbach schon im Februar. Seit Ostern trainierten sie mit großem Elan einmal in der Woche an der Südbadischen Sportschule bei den SR Yburg Trainern Martha Fruchtmann und Michael Schlicksupp, die das Team auch in Engen durch den Wettkampf begleiteten. Mit großem Erfolg wie sich schnell zeigte. Die 17 Mädchen und Jungs erwiesen sich gleich zu Beginn nicht nur als die schnellsten Sprinter und besten Weitspringer. Auch über die Hürden war keine Mannschaft schneller. Nur mit dem Wurf klappte es nicht so gut. Die Heulbälle flogen einfach nicht weit genug, sodass es hier nur zu Rang fünf reichte und die abschließende Pendel-Staffel über den Sieg entscheiden musste. Hier sprintet jeder Teilnehmer einmal 40 Meter über die Hürden und einmal ohne zurück. Schnell war ein Vorsprung gegen die Konkurrenz herausgelaufen, aber dann fiel der Staffelstab zu Boden. Schnell aufgehoben, gelang es in letzter Sekunde, unter dem Jubel der zahlreich mitgereisten Eltern, doch noch als Sieger die Ziellinie zu passieren.
Wie überlegen die Steinbacher Schüler waren, zeigte sich in den Einzelfinals, bei denen jeweils die besten Sechs aller teilnehmenden Mannschaften aufeinandertrafen. So standen im 50 Meter Finale bei den Mädchen vier, bei den Jungs gar fünf Starter aus dem Siegerteam. Gleich in allen drei Finals stand Leni Falk, die den Weitsprung mit sehr guten 3,81 Metern für sich entscheiden konnte. Zuvor war sie schon mit 8,32 Sekunden Zweite im 50 Meter Sprint, 2/100 Sekunden vor Sina Lamprecht geworden. Eliano Vieweger sprang 4,02 Meter und wurde Sieger bei den Jungs und war ebenfalls Zweiter über 50 Meter. Der weiteste Wurf des Tages gelang Jonas Weis, der den Heulball auf 38,5 Meter schleuderte.
Nach vielen Siegerfotos und mit dem großen Pokal im Gepäck ging es auf die zwei Stunden lange Rückfahrt und vielleicht sieht man das ein oder andere Talent in ein paar Jahren bei Deutschen Meisterschaften. So wie eine Reihe der erfolgreichen Steinbacher Athleten oder gar Deutschlands bester Weitspringerin Malaika Mihambo aus Schwetzingen, die auch schon bei der Talentiade dabei waren.
Drei Mal Gold für Helen Baumgarten
Obwohl nicht alle SR Yburg Asse am Start waren, endeten die Badischen Meisterschaften in Schutterwald mit zahlreichen Erfolgen und guten Leistungen recht erfolgreich. Alle Steinbacher Athleten traten die Heimfahrt mit einer Medaille an. Sieben davon waren Gold, eine Silber und vier in Bronze.
Gleich dreimal Gold gab es für Helen Baumgarten. Musste sie sich über 100 Meter noch schwer ins Zeug legen um knapp mit 12,59 Sekunden zu gewinnen, so war sie über 200 Meter ohne Konkurrenz und gewann mit 25,72 Sekunden souverän. Eine bessere Zeit verhinderte hier der 15 minütige Ausfall der Zeitmessung direkt vor dem Start. Die dritte Medaille war überhaupt nicht eingeplant. In der 4×100 Meter Staffel liefen mit Hanna Altmann und Helen Baumgarten nur zwei Läuferinnen der Stammbesetzung. Rachel Fruchtmann und Corinne Gibilisco mussten wegen kleinerer Verletzungen und Prüfungsstress passen. Dafür sprangen Gloria Antonaci und die U16 Athletin Karla Rathmer in die Bresche. Und das so gut, dass sie vor den favorisierten Teams aus Karlsruhe und Eppingen ins Ziel kamen. Und nicht nur das: Mit 49,69 Sekunden liefen sie so nebenbei die Qualizeit für die Deutschen Jugendmeisterschaften.

Zwei Titel gab es für U20 Werferin Antonia Seydel. In ihrer Stammdisziplin, dem Kugelstoßen, zeigte sie einen sehr konstanten Wettkampf und konnte am Ende mit 13,15 Metern auch eine gute Weite für sich verbuchen. Zweite wurde hier Josefa Metzinger, die ihre persönliche Bestweite auf 12,61 Meter verbesserte. Den zweiten Titel gab es für Antonia mit 38,01 Metern im Diskuswerfen. Bei den U20 Männern machte Leon Hofmann verletzungsbedingt erst seinen zweiten Wettkampf in dieser Saison konnte aber mit 64,06 Metern sehr wohl überzeugen. In der gleichen Disziplin aber in der U18 verbesserte sich Lars Lawo auf 51,87 Meter, was ihm Bronze eintrug. Davor hatte er schon den Dreisprungtitel mit 13,61 Metern gewonnen. Bronze gab es in dieser Disziplin für Hanna Altmann, die mit ihren 11,34 Metern nicht zufrieden sein konnte. Erneut fehlten ein paar Zentimeter zur Quali für die deutschen Jugendmeisterschaften. Hier wurde Gloria Antonaci Vierte mit 11,21 Metern.
Bronzemedaillen gab es auch für Jona Fruchtmann mit 14,47 Metern im Kugelstoßen und einem zu Unrecht für ungültig erklärten besseren Versuch zufrieden sein musste und Lisa Merkel, die ein gutes 800 Meter Rennen gegen sehr starke Konkurrenz lief und mit 2:17.76 Minuten ihre Bestzeit deutlich unterbot.
Lars Lawo Silber, Altmann Bronze
Trotz der gewonnen Medaillen nicht zufrieden waren die SR Yburg Dreispringer bei den Süddeutschen Meisterschaften in St. Wendel. Weder Lars Lawo noch Hanna Altmann konnten bei schwierigen Windbedingungen die gewünschten Weiten erzielen.
Lars erreichte zwar im ersten Versuch gute 13,72 Meter, kam dann aber bei den weiteren Versuchen nicht richtig aufs Brett. Zu gern hätte er die fehlenden 13 Zentimeter zum Sieg im letzten Durchgang noch draufgelegt, aber seine 13,76 Meter reichten nicht ganz.
Ähnlich erging es Hanna Altmann, die mit 11.31 Metern einstieg, aber dann auch nicht mit dem ständig wechselnden Wind klar kam. So blieben ihr am Ende 11,32 Meter, Rang drei und die Hoffnung auf bessere Verhältnisse am kommenden Samstag bei den Badischen Titelkämpfen in Schutterwald.
Achte wurde Lisa Merkel über 800 Meter. In einem taktischen Rennen mit einer sehr gemächlichen Runde ging dann 200 Meter vor dem Ziel die Post ab und Lisa konnte im Endspurt nicht ganz mithalten. Die 2:22,64 Minuten waren dafür dann noch ganz passabel.
Neue Bestleistung mit der 5 Kg Kugel stieß Jona Fruchtmann bei den gleichzeitg ausgetragenen Hanauerland Spielen in Freistett. Seine 14.91 Meter waren 20 Zentimeter mehr als er im vergangenen U16 Jahr mit der 4kg Kugel erzielt hatte. Mit dem Speer kam er auf 49.06 Meter.
Viele Titel bei Kreismeisterschaften im Blockwettkampf
Ein bisschen unglücklich, aber aus der Terminnot nicht anders zu machen, fanden die Kreismeisterschaften im Fünfkampf am Pfingstsonntag in Bühlertal statt. Das brachte eine Reihe von Ausfällen mit sich. Diejenigen, die dabei waren belohnten sich aber fast ausnahmslos mit guten Ergebnissen und zahlreichen Normerfüllungen für Badische und Deutsche Meisterschaften.

Für die Jüngsten in der U12 wurde ein Fünfkampf bestehend aus 50 Meter Sprint, 50 Meter Hürde, Weitsprung, Ballwurf und 800 Meter ausgetragen. Ein echte Herausforderung, da weder die Hürden noch die 800 Meter für jeden eine Herzensangelegenheit sind. Toll schlugen sich die SR Yburg Kids. Bei den M10 Jungs siegte Maximilian Valasek. Herausragend seine Sprintzeit von 8,04 Sekunden, sowie die 8,7 Sekunden über die Hürden und die 2:49,84 über 800 Meter. Mit sehr ausgeglichenen Leistungen wurde Jakob Bühler Vierter. Mit der zweitschnellsten Sprintzeit von 8,38 Sekunden konnte Louis Heizmann bei seinem ersten Wettkampf glänzen. Ferdinand Roth hatte seine beste Leistung mit 3.54 Metern im Weitsprung.

Schnellster 50 Meter Sprinter an diesem Tag war Eliano Viehweger. Mit 7,98 Sekunden blieb er als einziger unter 8 Sekunden. Und das bei seinem ersten Leichtathletik Wettkampf! Fünfkampfsieger wurde Mattis Linder, der vor allem mit seiner 800 Meter Zeit von 2:39,0 Minuten und 38 Metern beim Ballwurf glänzte. Klar, dass die Mannschaftswertung auch an den SR Yburg ging. Das gilt auch für die Mädchenmannschaft der U12. Hier waren Luisa Grammenos, als Zweite der Einzelwertung der W11, ihre Schwester, Marie Grammenos, Laura Armbruster und Leni Falk beteiligt. Wären ihr die die 800 Meter nicht so suspekt, hätte Leni in der Einzelwertung eine noch bessere Platzierung als Rang vier erreicht. Auf alle Fälle war sie die beste Weitspringerin.

Die älteren Jahrgänge machten einen Blockwettkampf, bei dem neben dem obligatorischen Sprint, der Hürde und dem Weitsprung, je zwei weitere Disziplinen zur Auswahl stehen. Block Sprint/Sprung (Hochsprung und Speer), Block Lauf (800/2000 und Ballwurf), Block Wurf (Kugel und Diskus).
Vizemeister wurde in der M12 Linus Falk. Mit ausgeglichenen Ergebnissen punktete in allen Disziplinen gleichermaßen. Hervorzuheben sind die 22,78 Meter mit dem Speer. Bei den ein Jahr älteren wurde im gleichen Block Lukas Linder Kreismeister, vor Gianmarco Gibilisco, der im Sprint mit 10,76 Sekunden überzeugte. Titelträger im Block Lauf wurde Johannes Huber. Er überraschte mit einer ausgezeichneten Hürdenzeit von 10,81 Sekunden und konnte auch mit 36,5 Metern Ballwurf und 2:39,07 über 800 Meter überzeugen.
Mit einem herausragenden Punkteergebnis wurde Jakob Kögl Sieger bei den M14 Jungs. Mit starken Leistungen in allen Disziplinen war er- ohne an seine Bestmarken heranzukommen- überlegener Athlet dieser Altersklasse. Mit vier Bestleistungen innerhalb des Fünfkampfs wurde Josefine Fruchtmann Vizemeisterin im Block Wurf der W13. Hervorzuheben sind vor allem die 24,65 Meter mit dem Diskus. Kreismeisterin in der selben Altersklasse im Sprint/Sprung wurde Sarah Roth, die mit 11,15 Sekunden ihre beste Leistung vorzuweisen hatte.

Klare Siegerin wurde Luisa Ortanderl im Block Lauf der W14 Mädchen. Mit durchgängig guten Leistungen und der neuen Ballwurfbestleistung von 38 Metern war sie zu keinem Zeitpunkt gefährdet. Mona Strecker konnte im Block Sprint/Sprung nicht an ihre guten Sprint Leistungen der letzten Wochen anknüpfen, erzielte aber im Hochsprung (1,40 Meter) und mit dem Speer (19,80 Meter) neue Bestleistungen. Am Ende fehlte ein einziger Punkt zum Titel!
Trotz ihrer neuen Hochsprungbestleistung von 1,54 Metern musste Karla Rathmer bei den W15 Mädels mit der Vizemeisterschaft vorlieb nehmen. Trotz insgesamt guter Leistungen fehlten am Ende auch ihr ein paar Pünktchen zur Meisterschaft.