Gold, Silber und Bronze bei den BW Meisterschaften U18

Einen Medaillensatz sowie zwei vierte Plätze gab es bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften der U18 in Heilbronn. Bei extrem heißem Wetter und böigem Wind, nach empfindlicher Kühle an den Tagen davor, war es für die Athleten eine harte Umstellung.

Eine makellose Saison kann bisher Dreispringer Lars Lawo verzeichnen. Auch in Heilbronn stand er wieder ganz oben auf dem Podest. Gleich im ersten Versuch legte er 13,83 Meter vor und hielt damit die Konkurrenz bis zum Schluss in Schach. Leider nur einen Sprung brachte Tim Kilka in die Grube, dann machte sich seine Rückenverletzung wieder bemerkbar, die in schon seit Wochen begleitet. Trotzdem brachten ihm seine 12,62 noch den vierten Rang.

Baden-Württembergischer Meister: Lars Lawo

Fünfte wurde in der gleichen Disziplin bei den U18 Mädels Gloria Antonaci mit 11,34 Metern.  Silber gab es für Helen Baumgarten über 200 Meter. Trotz langem Warten vor dem Start gelang ihr mit 25,16 Sekunden eine starke Zeit, die nur 5/100 über ihrer  persönlichen Bestleistung vom Crono Classic Meeting in Weinheim eine Woche zuvor lag. Dort war Corinne Gibilisco mit 12,42 Sekunden Bestzeit über 100 Meter gelaufen. Das konnte sie in Heilbronn nicht ganz wiederholen, wurde aber mit 12,68 Sekunden gute Siebte.

Eine Bronzemedaille gab es für Rachel Fruchtmann, die sich dieses Mal für den Hürdensprint entschieden hatte, da der Dreisprung zeitgleich ausgetragen wurde. Nach einem souveränen Vorlaufsieg erwischte sie dann einen ganz unglücklichen Start und musste direkt der Konkurrenz hinterherlaufen. Ihr dritter Rang und 14,55 Sekunden waren dann unter diesen Umständen noch eine starke Leistung.

Seit Wochen in bestechender Form: Lisa Merkel

Lisa Merkel gab nach ihren starken Rennen über 1500 Meter dieses Mal den 800 Metern den Vorzug. Die ging sie ein bisschen zu verhalten an und musste dann am Ende im Spurt drei Läuferinnen den Vortritt lassen. Trotzdem sprang mit 2:20,17 Minuten noch eine neue persönliche Bestzeit heraus, auch wenn klar zu sehen war, dass es noch besser geht.

Pech und trotzdem Vierter mit der Kugel: Jona Fruchtmann

Ebenfalls auf Rang vier kam Jona Fruchtmann im Kugelstoßen. Mit neuer Bestweite von 13,65 Metern war  er sogar bis zum letzten Versuch noch auf dem Bronzerang gelegen, ehe er im letzten Moment überholt wurde. Dasselbe passierte ihm am darauf folgenden Tag mit dem Speer wo er im letzten Versuch um zwei Plätze auf Rang sechs zurück fiel. Vom Glück war er jedenfalls nicht verfolgt.

Unsere U20 Kugelstoßerinnen Antonia Seydel und Josefa Metzinger traten bei den Baden-Württembergischen U23 Meisterschaften an, mussten dort aber mit Platz fünf und sechs und für sie enttäuschenden 12,79 und 11,82 Metern vorlieb nehmen. Eine Woche später in Heidelberg machten sie es dann deutlich besser und erzielten mit 13,40 und 12,17 Meter neue persönliche Bestweiten. Nico Maier kam dort mit der 6,125 kg schweren U20 Kugel auf 18,24 Meter und lag damit zum wiederholten Mal um wenige Zentimeter unter der U20 WM Norm von 18,50 Metern.

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Veröffentlicht in Aktuell, Berichte
Corona und kein Ende in Sicht

Das Corona Virus hat heftige Spuren hinterlassen. Bei denen, die direkt betroffen waren und bei uns allen, die wir mit den notwendigen Einschränkungen leben müssen. Inzwischen haben sich meisten an das Masken tragen und Abstand halten gewöhnt. Leider  halten sich nicht alle daran und so werden uns die Beschränkungen mit Sicherheit weiter begleiten. Für die Leichtathletik im SR Yburg bedeutet das, dass wir auch in den kommenden Wochen weiter mit den Kader- und Fördergruppen in der Sportschule trainieren können – mit den nötigen Hygienemaßnahmen. Jetzt nach den Ferien geht es weiter, für die Kleinen auf dem Beachplatz neben der Grundschule. Für die älteren unter den bekannten Auflagen des Schutzkonzepts der BW Leichtathletik in der Sportschule.

Die Wettkampfsaison, die jetzt als sogenannte „Late-Season“ daherkommt, ist für alle gewöhnungsbedürftig. Manche hatten ihren Urlaub schon für September gebucht und mussten ihn wieder absagen oder auf Wettkämpfe verzichten. Wettkämpfe ohne Zuschauer oder mit Maskenpflicht, wie jetzt bei den Deutschen Meisterschaften, sind merkwürdig, aber Voraussetzung, dass die Titelkämpfe überhaupt stattfinden durften. Bis Anfang Oktober wird es jetzt noch einige Wettkämpfe geben. Für die Älteren ausreichend für die jüngeren eher wenige.

Man kann nur hoffen, dass die Vernunft im Umgang mit der Infektionsgefahr reicht, um die Zahlen niedrig zu halten. Ansonsten droht uns wieder ein Sportverbot-und das wäre im Winter bitter.

Athletin des Monats

Erstmals unter 12 Sekunden über 100 Meter: Helen Baumgarten 11,95 Sekunden in Weinheim

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