Einen tollen Eindruck haben die Steinbacher Athlet/innen bei der ersten Meisterschaft des Jahres in Gaggenau hinterlassen. Neben den insgesamt sieben gewonnen Titeln war es die Art und Weise wie alle die nicht einfache Strecke zu Ende gelaufen sind und damit für das Team wertvolle Punkte sicherten.
Bei den elfjährigen Mädchen (W11) liefen Milena Vollmer und Xenia Waldvogel von Anfang an in der Spitzengruppe mit und schon kurz vor der zweiten Wendmarke der insgesamt 1400 Meter langen Strecke durften die beiden auf eine Spitzenplatzierung hoffen. Nach 7:03 Minuten für Milena und 7:27 min für Xenia wurde daraus sogar ein Doppelsieg. Carla Heck kam im gleichen Lauf, in der Wertung W10, nicht viel später in Ziel (7:57 min) was für sie Rang drei bedeutete. Zusammen wurden sie überlegen Kreismeisterinnen in der Mannschaftswertung U12.
Siegerteram U12. Xenia, Carla und Milena
Gemeinsam auf Platz vier: Amelie und Clara
Bei den ein Jahr älteren Mädchen (W12) war die Konkurrenz über die 1900 Meter lange Distanz sehr stark. Trotzdem konnten Clara Becker und Amelie von Loga hinter der Spitzengruppe gut mithalten und kamen am Ende nur eine Sekunde hinter der Dritten gemeinsam auf den vierten Platz (9:34 min). Auch Anna Jegan (Platz 9) und Lioba Onwuzulike (Platz 11) teilten sich ihre Kräfte gut ein und kamen gut ins Ziel. Stella Waldvogel (Platz 13) musste am Ende ihrem etwas zu hohen Anfangstempo Tribut zollen, kämpfte sich aber tapfer ins Ziel.
Kreismeisterin W13: Hanna Erhard
In der Mannschaftswertung U14 (W12und W13) wurden die Steinbacher Mädels zusammen Vizemeisterinnen knapp hinter Ottersdorf.
Bei den Mädchen der Altersklasse W13 war aus Steinbach nur Hanna Erhard am Start, dafür aber sehr beeindruckend. Von Beginn an lief sie an der Spitze mit. Zur Hälfte der Distanz setzte sie sich ein bisschen ab, kam als erste zur letzten Wendemarke und musste am Ende nur aufpassen, dass sie niemand mehr überspurtete, was sie aber sehr souverän meisterte und ihr nach 8:53 Minuten verdient den Titel einbrachte.
Bei den Jungs M13 Jungs liefen direkt vom Start weg drei Langlauf Spezialisten vorneweg, so dass Anton Schiefer sich bei seinem ersten Waldlauf über die 1900 Meter Strecke klugerweise zurückhielt. Am Ende hatte er dann zwar noch Reserven, aber das Führungstrio war schon zu weit enteilt, sodass er seine Spritqualitäten nicht mehr einsetzen konnte. Trotzdem durfte er mit einem 4. Platz und einer Zeit von 8:39 Sekunden absolut zufrieden sein.
Kreismeister U14: Niklas, Moritz und Anton (von links)
Bei den ein Jahr jüngeren Jungs (M12) lief Moritz Rosch mutig mit und teilte seine Kräfte sehr gut ein. Für ihn machte sich bezahlt, dass er ein bisschen mehr Lauferfahrung hat als eine Vereinskameraden. Das brachte ihm zum Schluss einen sehr guten 5. Platz (9:43 min) ein. Zwei Ränge hinter ihm kam Niklas Lampe ins Ziel. Für ihn war es der erste Waldlauf und er fühlt sich sicher auf den kurzen Sprintstrecken wohler. Dass sich der Einsatz der drei Jungs gelohnt hat, beweist ihr Sieg in der Mannschaftswertung U14 mit einer (!) Sekunde Vorsprung vor Gernsbach.
In der Altersklasse U16 waren nur zwei SR Yburg Mädchen am Start, dafür aber mit einer exzellenten Leistung. Allen voran lief Filippa Lunau (W14), die mit kurzen schnellen Schritten schnell klar machte, dass sie dieses Rennen gewinnen wollte. Dank ihrer guten Grundlagenausdauer, die sie sich beim Schwimmtraining erarbeitet hat, machte es sogar den Eindruck, dass fast Mühelos die knapp zwei Kilometer lange Strecke bewältigt hat. Mit ihrer Siegerzeit von 7:53 Minuten hätte sie auch die Jungskonkurrenz gewonnen. Nicht weniger beeindruckend war der Lauf von Josefa Rathmer (W15). Sie ist vom Lauftypus so ziemlich das Gegenteil von Filippa.
Mit weit ausgreifendem Schritt kam sie nicht ganz an die Zeit von Filippa heran zeigte aber auch auf der Waldlaufstrecke, dass ihre hervorragenden 800 Meter Zeiten auf der Bahn kein Zufall sind. Sie gewann die W15 Konkurrenz in 8:19 Minuten. Im Windschatten der beiden lief Linda Müller ein prima Rennen und kam nicht nur als gute Vierte ins Ziel, sondern sicherte damit auch den Mannschaftstitel in der U16 freuen.
Schön war dann zum Abschluss, dass die Väter von Filippa und Josefa gemeinsam bei der Langstrecke antraten und gemeinsam die 8,1Kilometer lange Strecke bis in Ziel absolvierten. Mit den Plätzen zwei und drei und Zeiten von 39:20 und 39:22 Minuten untermauerten sie ihre Marathon Ambitionen für den Sommer.
Zweimal Tochter und Vater plus Linda = Kreismeisterteam U16 und die zweit und drittplatzierten über die Langstrecke: Linda, Josefa, Volker, Dominik und Filippa
Der SR Yburg Steinbach startet ab dem 3. April 2025 mit einem besonderen Kursangebot: „Outdoor Athletics – ein ausdauer- und kraftorientiertes Training im Freien“. Dieses ganzheitliche Athletiktraining verbindet Kraft, Ausdauer, Koordination und Beweglichkeit in einem innovativen Gesundheitskonzept – und das mitten in der Natur.
Donnerstags um 18.00 Treffpunkt auf dem Waldsportpfad unterhalb der Yburg.
In Einheiten à 60 bis 75 Minuten erleben die Teilnehmenden die positiven Effekte des sogenannten „Green Exercise“. Bewegung an der frischen Luft in Verbindung mit Naturerlebnissen stärkt nicht nur die körperliche Fitness, sondern auch die psychosoziale Gesundheit.
Coach Jörg Linder
Das Programm richtet sich an Erwachsene ab 20 Jahren, die ihre allgemeine Fitness verbessern und mehr für ihre Gesundheit tun möchten – ideal für Bewegungseinsteiger und -Wiedereinsteiger ohne behandlungsbedürftige Vorerkrankungen. Die Teilnehmenden lernen Übungen und Trainingsformen, die unabhängig von festen Sportstätten selbstständig in den Alltag integriert werden können. Die Plätze sind zunächst auf maximal 20 Teilnehmende begrenzt, also schnell anmelden! Weitere Informationen gibt es beim SR Yburg Steinbach.
Gemeinsam aktiv in der Natur – starten Sie jetzt Ihr Gesundheitsprogramm am 3. April um 18 Uhr.
Wegen Arbeitsplatzwechsel und Studienbeginn benötigen wir in allen Altersklassen zusätzliche Trainer/Betreuer. Es sind alle willkommen, die Lust habe in einem guten Team Kindern Spaß an der Leichtathletik zu vermitteln.
Es geht dabei um die Betreuung einer Trainingsgruppe im Kinder- oder Jugendbereich, ein oder mehrmals pro Woche, zusammen mit einer Co-Trainerin. Und/oder um die Gestaltung einer Sport AG an einer der Grundschulen oder Realschulen. Eventuell auch Nachmittagsbetreuung an einer Grundschule.
Wir bieten:
Für Einsteiger: eine Einführung in die Grundlagen der Kinderleichtathletik, bei Bedarf fortlaufend Beratung und Fortbildung. Wer möchte kann einen Trainerschein machen, den der Verein bezahlt. Bezahlung pro Trainingsstunde 7,50 Euro
Für Übungsleiter mit Trainerschein: Interne Weiterbildung, Übernahme der Kosten für Fortbildungen an der Sportschule. Bezahlung je nach Qualifikation zwischen 7,50 Euro und 12,50 Euro pro Übungsstunde.
Trainer mit Lizenz oder mit Sportstudium und möglichst Erfahrung: Training mit einer oder mehreren Trainingsgruppen in Kooperation mit einem/einer erfahrenen Trainer/in. Kooperation mit Schulen („Jugend trainiert“, Talentsuche) Übernahme von Trainingseinheiten des Talentstützpunkts Steinbach.
Je nach Umfang und Qualifikation zahlen wir bis zu 25 Euro pro Trainingseinheit.
Möglich ist auch eine „Geringfügige Beschäftigung“ (bis 538 Euro im Monat) oder für Studenten ein Werkvertrag (bis zu 20 Stunden pro Woche). Gegebenenfalls Fahrtkostenübernahme.
Interessierte melden sich bitte per Mail bei michael.schlicksupp@web.de
Die männliche 4 x 100 m Staffel der Altersklasse U16 der SR Yburg Steinbach gewann am vergangenen Wochenende den Meistertitel bei den Badischen Leichtathletik Meisterschaften in Mannheim. Ferdinand Roth, Nick Zeller, Moritz Bohnert und Leo Reiß verwiesen in einem spannenden Lauf die Staffeln aus Bruchsal und Pforzheim auf die Plätze. Trainer Michi Beck war mehr als zufrieden mit der Leistung seiner Jungs, die stolz mit der einer Goldmedaille um den Hals ganz oben auf dem Siegerpodest standen. Ferdinand Roth wurde zudem im Finale über die 60 m Hallenstrecke in 7,84 sec guter 6.. Nick Zeller erreichte den 8. Platz über diese Distanz und war mit 7,95 sec nur unwesentlich langsamer als sein Vereinskamerad. Zufrieden konnte auch Josefa Rathmer sein. Gleich vier Runden müssen in der Halle gelaufen werden, um die 800 m Strecke zu absolvieren. Im Finale belegte Josefa mit einer Zeit von 2:43,49 einen guten 7. Platz in der Altersklasse W14.
Nach einer langen und belastenden U16 Saison genoss Leni am ersten Septemberwochenende in Hannover ihren ersten Start bei Deutschen Meisterschaften. Das Wettkampfangebot der U16 ist traditionsgemäß reichlich. So kommen in dieser Altersklasse erstmals die Badischen Einzelmeisterschaften, die Badischen Mehrkampfmeisterschaften, die Süddeutschen Meisterschaften sowie die Deutschen Meisterschaften im Mehrkampf hinzu. Bestehen bleibt dabei das bekannte Wettkampfangebot aus der U14 mit Block- und Teamwettkämpfen, wodurch der Wettkampfkalender der U16 der anspruchsvollste aller Altersklassen ist, ehe zur U18 wieder eine Ausdünnung der Wettkämpfe stattfindet. So startete Leni bereits am 23.04. mit der Kreismeisterschaft Hammerwurf in die Sommersaison und qualifizierte sich Mitte Mai in Ettlingen bereits für die Deutschen Mehrkampfmeisterschaften. Es folgten Titel bei den Badischen Mehrkampfmeisterschaften im Siebenkampf sowie bei den Badischen Meisterschaften der Einzeldisziplinen im Kugelstoßen. Auf einen Start bei den Süddeutschen Meisterschaften sowie den Badischen Blockmeisterschaften verzichtete das Team um Leni gerne um ihr ab Mitte / Ende Juli eine Pause zu gönnen, damit dann Mitte August noch einmal 2-3 Wochen eine Vorbereitung auf den Start bei den Deutschen Meisterschaften zu ermöglichen. Leni nutzte ihre Pause zu dem, was jugendliche U16 Athleten am besten können…zum Wachsen. So stand Leni Mitte August gut erholt und körperlich gereift auf dem Trainingsplatz, jedoch meldeten sich bei intensiverem Training die Knie… …Wachstumsschmerzen. Durchaus üblich in diesem Alter. So entschloss man sich das Training 2-3x die Woche locker anzugehen, um etwas im Rhythmus zu bleiben, an der ein oder anderen Technikbaustelle zu feilen und letztlich mit einem guten Gefühl nach Hannover zu reisen. Eine Chance auf vordere Platzierungen bestand sowieso zu keinem Zeitpunkt. Die führenden Athletinnen in dieser Altersklasse gehören körperlich zu den weiterentwickelten Damen in ihrer Altersklasse und absolvieren, zumeist, bereits ein deutlich höheres Trainingspensum. Wahrscheinlich auch über den gesamten Sommer hinweg, mit dem Ziel DM in Hannover. So einigten sich Leni, Trainerteam und Eltern darauf den Start als Lernstart für die Zukunft und Belohnung für Lenis großartigen Einsatz zu betrachten und die Atmosphäre vor Ort zu genießen. Was mit fast sechs Wochen Trainingspause möglich war, würde man sehen. Jedoch wurde das Ziel formuliert eine neue Speerwurfbestleistung anzugehen. Nach einer ruhig verlaufenden Anreise am Donnerstag und einem kleinen Auftakt in einem örtlichen Park, stand am Freitag der erste Tag des Siebenkampfes an:
Tag 1: Die erste Disziplin des Siebenkampfes ist traditionell der Hürdensprint. Relativ spät, um 14:30 Uhr, fiel hier der Startschuss für die W14 Athletinnen. Vorausschauend ließ man bereits das Aufwärmen lockerer als gewohnt angehen und beschränkte sich in erster Linie auf Technikübungen, um Körner zu sparen und das Knie zu schonen. In der Vorwoche sahen die wenigen Hürdenüberquerungen sehr solide aus, wobei auch das Nachziehbein technisch verbessert wirkte. Im Wettkampf selbst standen dann 13,26s zu buche, langsamer als die persönliche Bestzeit von 12,92 s, jedoch völlig im Rahmen, fehlte doch gerade auf dem zweiten Teil der 80m Strecke etwas die Spritzigkeit. Nach einer Stunde Pause folgte der Hochsprung. Nicht unbedingt Lenis Lieblingsdisziplin, zudem als Sprungdisziplin belastend für das Knie. Zum Aufwärmen gab es zur Anlaufkontrolle nur einen Probesprung gefolgt von einem Wettkampfeinstieg bei 1,31m. Die Höhen von 1,31 bis 1,37m nahm Leni alle direkt im ersten Versuch, in tollem Stil. Auch für das Knie gab Leni einen Daumen hoch, sodass man sich den 1,40m widmete. Die ersten beiden Sprünge waren als schön zu bezeichnen und man konnte hier bereits Potential für deutlich höhere Sprünge erkennen. Dennoch ungültig. Leider im Anlauf zu schnell und daher deutlich zu nah an der Latte. Hochsprunganlauf muss eben optimal schnell und nicht maximal schnell erfolgen. Im dritten Versuch zeigte Leni, dass sie in der Lage ist technische Anweisungen direkt umzusetzen. So lief sie hier mit einem „druckvoll-bouncy“ Anlauf optimal schnell an und legte eine optimale Lattenüberquerung über die 1,40m hin. Sicherlich hätte man mit weiteren Sprüngen die Bestleistung von 1,44m angreifen können, vermutlich sogar mit guten Erfolgsaussichten, jedoch entschied das Team sich dazu, Lenis Körpergefühl folgend, auf weitere Sprünge zu verzichten und meldete sich beim Kampfgericht ab. Die anschließende zweistündige Pause verbrachte die Steinbacher Reisegruppe mit Essen und Vorfreude auf die beiden Lieblingsdisziplinen Kugelstoßen und 100m. Beim Kugelstoßen lies es die letzten Wettkämpfe im Juli sehr gut. Badische Meisterin und Bestleistung von 9,98m. Hier waren die Hoffnungen bei allen Beteiligten hoch, schließlich konnte man beim Kugelstoßen auch richtig durchziehen. Was folgte war jedoch ein klarer Dämpfer für Leni und das Trainerteam. So sorgte bereits das Einstoßen für Verwunderung, waren die Stöße doch fast als Würfe zu bezeichnen. Auch mit zunehmendem Wettkampfverlauf wurde es nicht besser. Bereits der erste Stoß von 8,94m sollte bereits der weiteste Stoß sein. Über einen Meter unter der Bestleistung, Ratlosigkeit bei Trainer und Athletin. So hieß es Mund abwischen und Fokus auf die nächste Disziplin. Spätestens in der nächsten Hallensaison wird die Kugel wieder weit fliegen.Bei deutlich abgekühlten Temperaturen und sorgenvollem Blick gen Himmel fanden um 19:15 Uhr die 100m Sprints statt. Ein Erreichen von Lenis Bestzeit (12,83s) bei diesen Bedingungen von vornherein unrealistisch. Auch den anderen Mädels erging es hier nicht besser, denn auch wenn Lenis Zeit von 13,29s sich nicht sonderlich gut liest, so war sie doch die siebschnellste Sprinterin aus dem Feld von 32 Athletinnen. Aufgrund der Trainingspause war der Start technisch nicht passend, was Leni auch direkt nach dem Rennen monierte, jedoch für die Verhältnisse und im Vergleich mit der Konkurrenz ist der Sprint durchaus als gelungen zu bezeichnen. Bis auf das Kugelstoßen insgesamt ein zufriedenstellender erster Wettkampftag.
Tag 2 Früh am Morgen begann die Anreise ans Stadion, musste die Reisegruppe doch, aufgrund des stattfindenden Triathlons, einige Straßensperren umfahren und einen Parkplatz finden. Etwas unausgeschlafen und nicht sonderlich spritzig, gestaltete sich auch der schattig gelegene Weitsprung. Bereits beim Aufwärmen merkte Leni bei den Hopserläufen leicht das Knie, weswegen das Team sich für nur eine Anlaufkontrolle und einen Wettkampfsprung entschied. Bereits nach dem Einsprung war klar: Anlauf massiv kürzen, der normale Wettkampfanlauf ist nicht zu realisieren. Jedoch hatte diese Maßnahme nicht den gewünschten Effekt. Es folgte ein Sprung auf 4m bei deutlichem Abstand zum Brett, sodass man sich notgedrungen zu einem weiteren Sprung entschied. Die 4m wollte man so dann doch nicht stehen lassen. Auch ein nochmals gekürzter Anlauf sorgte nicht dafür, dass man annähernd das Brett traf. 4,26m stehen hier zu buche. Auf den dritten Sprung verzichtete man im Anschluss. Hier zeigte sich die Trainingspause doch deutlich, fehlte es zum Auftakt des zweiten Wettkampftages deutlich an frischen Beinen. Insgesamt lässt sich das Ergebnis jedoch erklären und einordnen. Vom Brett wären die Sprünge in Regionen von 4,60m gegangen. Bei einer PB von 4,87m. kein Grund den Kopf in den Sand zu stecken. Es folgte der Speerwurf mit einer PB von 24,59m. Hier hatte man die letzten Wochen im Training technisch doch einiges erreicht und es geschafft ein Verständnis für die Fehlerbilder zu entwickeln, mit durchaus weiten Trainingswürfen. Der erste Wurf kann getrost als kraftvoll, aber vogelwild beschrieben werden, immerhin überschlug sich der Speer in der Luft fast. Beide Fehlerbilder, ein zu niedriger Arm sowie das Wegbrechen der linken Körperseite, traten hier im selben Wurf auf. Im zweiten Wurf ging es deutlich weiter, immerhin war der Arm hier im Anlauf erkennbar weiter oben. So landete der Speer hier bei 24,10m, jedoch flog der Speer erneut deutlich nach rechts, da die linke Körperseite nicht stabil blieb, sondern sich nach links zur Seite neigte. Im dritten Versuch gelang Leni der richtige Ablauf und der Speer flog schnurrgerade auf 24,42m und somit 17cm unter Bestleistung. Schade, dass es im Mehrkampf nur drei Versuche gibt, deutlich weitere Würfe wären für Leni sicherlich möglich gewesen. Insgesamt bleibt nach dem Speer ein positives Fazit und weitere, technisch saubere, Würfe scheinen nur eine Frage von Zeit und Training. Den Abschluss eines jeden Siebenkampfes bildet der 800m Lauf, eine Willensprüfung nach zwei harten Wettkampftagen. Eigentlich genau Lenis Ding. Jedoch nicht aufgrund einer guten Mittelstreckenveranlagung, oder einer Liebe zum 800m Lauf, sondern aufgrund ihres Willens sich zu quälen sowie bei ihrem ersten Siebenkampf Mitte Mai in Ettlingen als Leni sich in großartigen 2:38min ins Ziel kämpfte. Dieses Mal jedoch schaute Leni von außen zu und feuerte die Mitstreiterinnen auf ihren letzten beiden Stadionrunden an. Gerne wäre Leni die 800m mitgelaufen, jedoch gab es von Trainerseite kein okay dafür, da sich das Knie im Lauf gemeldet hätte und ein Laufen mit somit nur unter Schmerzen möglich gewesen wäre. Nach Beendigung des Wettkampfes gab es Fotosession, Siegerehrung und Eisbad, welche Leni gemeinsam mit den anderen Athletinnen zelebrierte. Insgesamt ein lehrreicher, aber auch anstrengender Ausflug, bei welchem Leni Kontakt zu ihren Mitstreiterinnen knüpfen und den Ablauf einer Deutschen Meisterschaft kennen lernte konnte. Unter den gegebenen Umständen waren die Ergebnisse, mit Ausnahme des Kugelstoßes, sicherlich als erwartbar und zufriedenstellend einzuord