Überzeugende Mannschaftsleistung in Haslach

In toller Verfassung präsentierte sich sowohl das Mädchen- als auch das U14 Jungsteam beim Qualifikationswettkampf für die Badische Mannschaftsmeisterschaft am vergangenen Freitagnachmittag und Abend in Haslach.

Dabei ging es weniger um Sieg und Platzierungen als um das Sammeln von Punkten in den einzelnen Disziplinen (75 Meter Sprint, 800 Meter ,60 m Hürden, Weitsprung, Hochsprung, Ballwurf und 4×75 Meter Staffel) Dabei darf jede Person maximal drei Disziplinen machen und zusätzlich in der Staffel laufen. In jeder Disziplin werden immer die zwei besten gewertet.

Das Jungs Team war fast komplett am Start und alle konnten mit ihren Ergebnissen Punkte aufs Konto einbringen. Anton Schiefer war dabei mit 1.42 Metern im Hochsprung, 10,34 Sekunden über 75 Meter und 10.89 Sekunden über 60 Meter Hürden mehrfach erfolgreich. Jason Müller verbesserte gleich zwei persönliche Bestleistungen. Er durfte sich über 11,32 Sekunden im Hürdensprint und 4,13 Meter im Weitsprung freuen. Hier war Philipp Schmälzle mit 4,22 Metern ein wenig besser und auch im 75 Meter Sprint punktete er mit einer neuen Bestleistung von 11,14 Sekunden. Niklas Winterberg steigerte sich im Ballwurf auf gute 40 Meter (Hochsprung 1,34 Meter). Moritz Rosch warf mit genauso starken 39,5 Metern nur einen halben Meter weniger. Janus Schell lief über 800 Meter mit 3:10,27 Minuten in die Punktewertung, kurz hinter Philipp Schmälzle (3:06,79 min). Stark auch die Staffel mit Lorenz Bohnert, Philipp Schmälzle und Anton Schiefer, die nach 42,81 Sekunden ins Ziel kam.

Am Ende standen dann 5539 Punkte auf dem Konto. Das hätte im vergangenen Jahr gereicht, um sich unter die besten acht Teams in Baden zu reihen und damit beim Finale im September starten zu dürfen.

Bei den Mädchen war die Ausgangssituation etwas anders, da zwei starke Athletinnen nicht dabei sein konnten. Wie das Team diesen Ausfall kompensiert hat, war allerdings bemerkenswert. Es gab eine ganze Reihe neuer Bestleistungen und damit viele unerwartete Punkte auf dem Konto. Gleich in der ersten Disziplin wuchsen Stella Zeitvogel und Lioba Onwuzulike über sich hinaus. Sie verbesserten sich im Hochsprung gleich um mehrere Zentimeter und kamen am Ende, unter dem Beifall der gesamten Mannschaft, auf 1,30 Meter. Genauso wie Romy Bender, die mit 4,02 Metern auch im Weitsprung in die Wertung kam. Nur wenige Zentimeter hinter ihr (3,94m) landete Anne Schmälzle, die außerdem im Ballwurf mit 37 Metern nicht nur eine neue persönliche Bestleistung erzielte, sondern damit die höchste Einzelpunktzahl auf unser Konto brachte.

Besonders beeindruckend war dann der 60 Meter Hürdenlauf. Eine ausgesprochen schwierige Disziplin, die Geschicklichkeit und Mut erfordert. Mit Clara Becker, Romy Bender, Stella Zeitvogel, Anne Schmälzle und Lioba stellten sich gleich fünf Mädchen dieser Herausforderung und alle meisterten sie bravourös.

Schnellste Sprinterinnen waren Noemi Celestino (11,11 Sekunden) und Julia Meier (11,46 Sekunden). Beide waren dann auch in der 4×75 Meter Staffel im Einsatz. Zusammen mit Clara Becker und Romy Bender kamen sie auf sehr gute 43,27 Sekunden. Die zweite Staffel lief mit Xenia Zeitvogel, Anne Schmälzle, Stella Zeitvogel und Lioba Onwuzulike 46,04 Sekunden.

Über die ungeliebten 800 Meter traten Djorllie Leat, Clara Becker und Xenia Zeitvogel an. Dieses Rennen wurde zusammen mit den Jungs ausgetragen, wobei sich besonders  Djorllie verdient machte, da sie mutig voran lief und nicht nur selbst eine gute Zeit erzielte (3:11,61 Minuten) , sondern allen anderen ermöglichte in ihrem Windschatten am Ende zu punkten.

Mit 5693 Punkten kamen die Mädchen auf ein starkes Resultat. Auch lässt sich allerdings nicht absehen, ob das für das Finale reicht.

Beide Teams erhielten bei der sehr netten Siegerehrung (kurz vor 22 Uhr!) einen Siegerpokal und freuten sich zurecht über Ihre Teamleistung und einen ausgesprochen schönen Wettkampf.

Starke Ergebnisse beiden Kreismeisterschaften im Mehrkampf

In Bietigheim wurden am vergangenen Sonntag die Kreistitelkämpfe im Drei- und Vierkampf ausgetragen. Dabei sprangen eine Reihe von sehr guten Platzierungen und neue Bestleistungen heraus.

Mit zwei Silbermedaillen in der Einzelwertung und einmal Gold und einmal Silber in der Mannschaftswertung U14 war Anton Schiefer der erfolgreichste Steinbacher an diesem Wochenende. Herausragend dabei sein Hochsprung. Mit 1,44 Meter steigerte er seine bisherige Bestleistung deutlich und scheint damit noch nicht am Ende seiner Möglichkeiten. In der Mannschaftswertung der U14 kam er im Dreikampf zusammen mit Philipp Schmälzle und Jason Müller auf Platz 1. Die zweite Mannschaft mit Moritz Bohnert, Moritz Rosch und Niklas Lampe und Max Schäfer wurde Siebter. In der Vierkampf Mannschaftswertung holten Anton Schiefer, Jason Müller und Moritz Bohnert Silber. In der Einzelwertung der M12 kam Moritz Rosch im Dreikampf auf Platz vier. Mit 36 Metern im Schlagballwurf, war er der beste Steinbacher Werfer an diesem Tag.

Die Mädchenmannschaften U14 kamen im Drei- und Vierkampf jeweils auf den vierten Platz. Mit im Team Noemi Celestino, Romy Bender, Julia Meier, Anne Schmälzle, Djorllie Leat, Lioba Onwuzulike und Amelie von Loga.

In der Einzelwertung W13 war Noemi Celestino mit Rang fünf im Dreikampf und neuen Bestleistungen im Sprint, Weitsprung und Ballwurf beste Steinbacherin. Auf denselben Platz kam in der W12 Anne Schmälzle, die mit 34 Metern beste Werferin war.

Im Vierkampf der U16 Mädchen wurde Josefa Rathmer Zweite, genauso wie Leo Reiß bei den Jungs.

4×100 Meter Staffel gewinnt Badische Meisterschaft

Mit einem starken Lauf und guten Wechseln gewannen Emilia Frey, Leni Falk, Ferdinand Roth und Moritz Bohnert am vergangenen Sonntag in Schutterwald überlegen den U18 Titel in der 4×100 Meter Mixed Staffel.

Trotz der Belastung durch die Einzelstarts über 100 und 200 Meter zuvor, hatten Ferdi und Moritz noch genug Power, um den Sieg souverän nach Hause zu laufen. Nachdem Emilia und Leni auf den ersten beiden Teilstrecken bereits so viel Vorsprung herausgelaufen hatten, dass der Sieg nicht mehr in Gefahr kam. Mit 47,77 Sekunden sprang dann auch noch eine hervorragende Zeit heraus.

Zuvor hatte Ferdi Roth bereits einen exzellenten Auftritt über 100 Meter. Mit einem explosiven Start und starker Beschleunigung setzte er sich von vorneherein an die Spitze seines Zeitlaufes und gewann diesen in neuer persönlicher Bestzeit von 11,40 Sekunden. Damit unterbot er seine alte Bestmarke um mehr als zwei Zehntel- Sekunden. Das war am Ende die drittschnellste Zeit des Tages und brachte ihm verdient die Bronzemedaille. Im selben Rennen wie Ferdi konnte Moritz Bohnert mit 11,87 Sekunden seine bisher schon guten Resultate bestätigen.

Auch über die 200 Meter kamen Ferdi mit 23,31 Sekunden und Moritz mit 24,11 Sekunden mit neuen Bestzeiten ins Ziel.

Helen Baumgarten gewinnt B-Finale bei den Deutschen U23 Meisterschaften

Zwei Wochen nach dem Gewinn der Süddeutschen Meisterschaften, steigerte sich Helen bei den Deutschen U23 Titelkämpfen in Ulm ein weiteres Mal. Nachdem es im Vorlauf nicht optimal gelaufen war und sie das A- Finale knapp verpasst hatte, war sie im B-Finale voll da. In einem Kopf an Kopf Rennen konnte sie die Konkurrenz knapp in Schach halten und gewann den Lauf mit einer Hundertstel Sekund Vorsprung. Damit unterbot sie ihre bisherige Bestzeit um eine zehntel Sekunde. Insgesamt war das die siebtschnellste Zeit, die an diesem Tag in Ulm gelaufen wurde.

Helen Baumgarten Süddeutsche U23 Meisterin

Bei den Süddeutschen Titelkämpfen am vergangenen Wochenende war Helen mit zwei Medaillen höchst erfolgreich: Gold über 100 Meter Hürden und Silber im Weitsprung.

Eine ausgesprochen überzeugende Leistung brachte Helen den Titel über die 100 Meter Hürden Distanz. Bereits im Vorlauf war sie mit einer Zeit knapp über 14 Sekunden die Schnellste. Im Finale legte sie nochmal eine Schippe nach und kam trotz 1.4 m/sec Gegenwind auf ausgezeichnete 13,89 Sekunden und ließ damit der Konkurrenz keine Chance.

Ein tolles Ergebnis, auch weil Helen an ihrem Studienort New Orleans bereits eine komplette College Saison hinter sich hat. Wer die amerikanischen Verhältnisse kennt, weiß, dass das ziemlich kräfteraubend ist. Zumal sie dort auch den Siebenkampf bestritten hat und in der 4×400 Meter Staffel ihrer Uni eingesetzt war.

So ganz nebenbei nahm sie dann in Kandel auch die Silbermedaille im Weitsprung, mit einer Leistung von 5,85 Metern, mit.

Ein Start kommt noch, bevor sie ein paar Urlaubstage einschiebt: Übernächstes Wochenende bei den Deutschen U23 Meisterschaften in Ulm.