Großes Kinderleichtathletik Sportfest in der Stadthalle

Nach einer längeren Pause haben wir endlich wieder einen Kinderleichtathletik Cup in Steinbach durchführen können. Mit weit über 300 teilnehmenden Kindern war es einer der größten Kila-Cups in Baden in diesem Jahr. Entsprechend gut waren die Stimmung und die Begeisterung bei Kindern, Eltern und Großeltern.

Insgesamt waren 34 (!) Mannschaften in den drei Altersklassen am Start. Alle absolvierten fünf Disziplinen: 30 Meter Sprint, Medizinballstoß, Mehrfachsprung und Hochweitsprung, sowie eine Hürdenstaffel.

Für die ganz Kleinen, zum Teil noch Sechsjährigen, war das eine echte Herausforderung. Einige unserer Kids sind erst seit kurzem im Leichtathletik-Training und haben die Aufgaben trotz allem prima bewältigt. Wer gesehen hat, mit welchem Elan und Eifer alle dabei waren hatte seine helle Freude. Die stärksten Disziplinen unserer Teams waren der Hochsprung und der Medizinballstoß.

Mit dabei waren: Emma Tubic, Charlotte Richter, Martha Mihurko, Marie Urban, Julius Benzing, Edmundo Frisenda, Tobi Müller, Lilian Mertens, Adela Tudor, Julie Reinicke, Greta Zacharias, Juna Groß, Lucy Lörch. Trainer: Katrin Liomin, Giancarlo Jung. Wettkampfbetreuerin: Susanne Lörch

Gleich drei Teams konnte wir und der U10 an den Start bringen. Unser Trainer-Team mit Sebastian Frisch, Jürgen Müller und Michael Mihursko hat in den letzten Wochen tolle Arbeit geleistet, um auch alle jungen und neuen Kinder so fit zu machen, dass sie die Disziplinen hervorragend bewältigen konnten.

Das hat sich in jeder Beziehung ausgezahlt. Einmal, weil zu sehen war mit wieviel Spaß die Kinder unterwegs waren und zum anderen gab es seit längerem mal wieder einen Podestplatz und Pokal für den SR Yburg. Fast hätte es zu Rang zwei gereicht. Gleich in mehreren Disziplinen fehlten nur Zehntel-Sekunden oder Zentimeter, die am Ende eine noch bessere Platzierung ermöglicht hätten. Beste Disziplin war für das SR Yburg-Team die Hindernisstaffel.

Mit dabei waren: Nika Schmidt, Olivia Martin, Franziska Seiler, Sophie Narstedt, Elsa Mertens, Lilly Lörch, Tim Jegan, Noah Eckstein, Elisa Pop, Tara Velten, Leora Müller, Joana Maier, Merle Mihursko, Emma Herbers, Josha Seifermann, Matteo Schell, Samuel Richter, Janne Pape, Siam Yontar, Veronika Müller, Belde Schulde, Yade Demirlikaya, Joshua Müller, Justus Gspann, Theo Reinberger. Trainer: Sebastian Frisch, Jürgen Müller und Michael Mihursko

Unsere U12 Teams hatten etwas Pech. Maximal 11 Kinder können in einem Team starten. Wir hatten 13 Anmeldungen und mussten deshalb die Kinder in zwei Mannschaften verteilen. Da in jeder Disziplin die jeweils besten Sechs gewertet werden, konnte kein Ausfall oder ein schwächeres Einzelergebnis kompensiert werden. Da  das immer mal vorkommt und nicht jedes Kind jede Disziplin gleichermaßen beherrscht war das ein Nachteil, der sich dann in der Platzierung der Mannschaft niederschlägt.

Herausragende Disziplin war hier die Hürdenstaffel. Positiv hervorzuheben ist auch, dass mit Miriam Rodojewski die beste Hochspringerin der Altersklasse aus Steinbach kam.

Mit dabei waren: Carla Heck, Ella van Elten, Lara Beilstein, Sofia Frisch, Antonia Martin, Paul Schäfer, Elen Müller, Colin Büchler, Ben Hefke, Emma Schulde, Julia und Miriam Rodojewski, Groß Sophia. Trainer: Judith Stadelbacher, Alex Senski

SR Yburg Athleten punkten für die Kreisauswahl

Auch beim letzten Wettkampf der Saison haben sich unsere Athletinnen und Athleten noch einmal gut geschlagen und etliche Punkte für das  Team des Kreises Rastatt/Baden-Baden/Bühl gesammelt. Auch wenn am Ende Eßlingen und das Südpfalz vor unserer Mannschaft lagen.

Isis mit neuer Bestweite
Hanna auf dem Weg zur Bestzeit

Durch einige krankheitsbedingte Ausfälle waren Stella und Lioba noch ins U14 Team in letzter Minute gerückt und vertraten den Kreis im Hochsprung. Lioba konnte an ihre zuletzt guten Leistungen anknüpfen und sprang 1,28m Stella blieb knapp hinter ihr. Ähnlich war es bei Clara, die über 60 Meter Hürden einsprang und zeigte, dass sie inzwischen die Strecke sicher im Griff hat (11,78 s).

Einen bärenstarken Tag hatte Isis. Zunächst sprintete sie die 75 Meter in 10,66 Sekunden und sprang dann trotz einiger Wartezeit zunächst 4,68 m, dann auch noch 4,71m. Beides waren neue persönliche Bestwerte und die Top-Leistungen in ihrer Altersklasse (W12) an diesem Tag. In der 4×75 Meter zeigte sie genau, wie Noemi, ein starkes Rennen mit guten Stabübergaben, was der Staffel des Kreises zum Sieg und der maximalen Punkteausbeute verhalf. Über 800 Meter lief Hanna jetzt zum wiederholten Mal deutlich unter ihrer alten Bestmarke. Von Von Beginn des Rennens lief sie in der Spitzengruppe mit und hielt ihr schnelles Tempo bis zum Ende. Nur knapp geschlagen wurde sie in sehr guten 2:40,86 Minuten Dritte.

Bei den Jungs war es Anton, der trotz einer schmerzhaften Schulterprellung mit einer Reihe von starken Leistungen aufwartete. Über 60 Meter Hürden konnte man deutlich sehen, was er in dieser Disziplin kann, und zeigte keinen Respekt vor den sechs Hindernissen. Der Lohn war der Sieg und eine deutliche Verbesserung seiner bisherigen Bestleistung (10,37s). Gleiches galt für den Weitsprung, wo er mit 4,81 Metern erheblich weiter sprang als vorher. Und auch im Sprint über 75 Meter zeigte er mit 10,28 Sekunden eine starke Leistung.

Anton Sieger über 60 Meter Hürden

Niklas Winterberg wurde zwei Mal Dritter. Er punktete im Kugelstoßen mit neuer Bestweite von 8,69 Metern und im Speerwurf mit 28,05 Metern.

Eine neue Bestweite mit dem Speer und ein zweiter Platz gelang Leo in der Altersklasse M15. Im zweiten Versuch flog das 600 Gramm schwere Gerät auf 45,24 Meter, was ebenso neue Bestleistung war wie die 10,22 Meter im Kugelstoßen.

In der gleichen Altersklasse bei den Mädchen war Josefa gleich viermal am Start. Mit ihren 1,40 Meter im Hochsprung konnte sie absolut zufrieden sein. Die 800 Meter war sie offensichtlich zu schnell angegangen, was sie am Ende einiges kostete.

Ferdi links und Moritz rechts über 100 Meter

Nach langwierigen Auswirkungen einer Zahn OP und trotz großem Trainingsrückstand startete Leni über 100 Meter der U18 und im Kugelstoßen, wobei man ihr anmerkte, dass sie noch nicht wieder fit ist, aber die 10,36 Meter mit der Kugel konnten sich durchaus sehen lassen. Emilia sprang mit 4,46 Metern auf Platz drei dieser Altersklasse.

Eine gute Figur machten Ferdi und Moritz über 100 Meter der U18, wo sie mit 11,57 Sekunden und 11,87 Sekunden nicht weit von ihren Bestmarken entfernt blieben. 

Zweimal Platz fünf beim Finale um die Badische Mannschaftsmeisterschaft

Hervorragend geschlagen haben sich unsere beiden U14 Teams beim Kampf um den Titel des Badischen Mannschaftsmeisters. Mit Platz fünf, sowohl für die Jungs als auch für die Mädels, hatte niemand gerechnet. Schließlich hatten sich beide Teams gerade so, als Achte für das Finale qualifizieren können. Dabei waren die Umstände nicht einfach es war kalt und windig auf dem Mittelberg in Bühlertal. Es gab wenig Platz für die 300 Teilnehmer, Eltern und Betreuer. Dazu lange Wartezeiten zwischen den Disziplinen.

Das Mädchen-Team musste zudem den kurzfristigen Ausfall von Noemi Celestino verkraften, was einige Umstellungen notwendig machte. Dank Iman Boes, die spontan am Samstagmorgen einsprang, konnten wir dann alle Position gut besetzen. Am Ende standen mit 5859 Punkten fast genauso viele Punkte auf dem Konto wie beim Vorkampf, der bei besten Bedingungen ausgetragen wurde.

Herausragend war, wie immer, der Ballwurf mit Isis Barros (35,5 m) und Anne Schmälzle (33,5m). Eine ähnlich hohe Punktzahl gab es über die Hürden für Clara Becker und Anne Schmälzle, die beide souverän den Parcour mit den sechs Hürden bewältigten. Bemerkenswert war auch der Weitsprung, wo mit Milena Vollmer eine erst 11 jährige Athletin genau vier Meter erzielte und Isis trotz gerade überstandener Erkältung fast an ihre Bestweite (4,33m) heransprang. Nicht ganz so rund lief es im Hochsprung, aber manchmal ist einfach der Wurm drin. Der Sprint über 75 Meter litt ein wenig unter den Wetterbedingungen. Insofern waren die Ergebnisse Isis Barros  (10,99s), Julia Meier (11,47s) und Iman Boes (11,68 s) unter dem Strich recht gut. Dafür stürmte über 800 Meter Hanna Erhardt zu einer neuen Bestzeit von 2:45,19 Minuten. Zusammen mit Djorllie Leat waren wir auch hier wieder voll im Soll. Sehr stark liefen dann unsere beiden 4×75 Meter Staffel. Und das, obwohl wir beide umbauen mussten. Für Noemi Celestino sprang Clara Becker als Schlussläuferin und machte ihre Sache prima. Vorher hat Julia Meier ihr Team sogar kurzfristig in Führung gebracht. Dann kämpfte sich Romy Bender trotz Oberschenkelschmerzen bis zu ihrer Stabübergab an Isis Barros durch und am Ende stand mit 42,57 Sekunden eine hervorragende Zeit auf der Anzeigetafel. Auch die zweite Staffel mit Hanna Erhardt, Anne Schmälzle, Iman Boes und Stella Zeitvogel schlug sich ausgezeichnet und kam auf 44,33 Sekunden.

von links: Julia Meier, Isis Barros, Djorllie Leat, Clara Becker, Iman Boes, Hanna Erhardt, Stella Zeitvogel, Milena Vollmer, Romy Bender und Anne Schmälzle

Auch das Jungsteam kam knapp an sein Vorkampfergebnis heran und lag am Ende mit 5495 Punkten nur einen Platz hinter der LG Region Karlsruhe, ein Zusammenschluss fast aller Vereine des Stadtgebiets Karlsruhe!

Bemerkenswert, dass es in allen Disziplinen sehr stabile bis gute Ergebnisse gab. Hervorzuheben vielleicht der Weitsprung, wo alle drei Starter, Philipp Schmälzle (4,30m), Jason Müller (4,26m) und Lorenz Bohnert (3,99m) auf neue Bestleistungen kamen. Anton Schiefer sammelte die meisten Punkte. Besonders stark waren die 1,44m im Hochsprung, wo Niklas Winterberg etwas unter Wert blieb. Besser war sein Ballwurf mit 35,5 Metern. Hier kam Moritz Rosch sogar noch einen Meter weiter! Über 60 Meter Hürden kam Anton Schiefer nicht so richtig auf Touren, lief aber mit 11,09 Sekunden immer noch eine gute Zeit. Jason Müller kam mit 11, 48 fast an seine Bestzeit heran. Über 800 Meter kämpften sich Philipp Schmälzle, Janus Schell und Moritz Rosch tapfer gegen die zum Teil bärenstarke Konkurrenz durch und holten auch hier die notwendigen Punkte aufs Konto.

Die stärkste Leistung des Tages zeigte die 4×75 Meter Staffel mit Moritz Bohnert, Jason Müller, Phillipp Schmälzle und Anton Schiefer. Die vier bewiesen, dass man mit guten Stabübergaben auch gegen läuferisch stärkere Teams bestehen kann, und erzielten bei schon empfindlicher Kälte mit 42,57 Sekunden eine neue Bestzeit. Ganz nebenbei war das auf die 100stel Sekunde das gleiche Resultat wie die Mädchenstaffel.

von Links: Anton Schiefer, Niklas Winterberg, Jason Müller, Lorenz Bohnert, Philipp Schmälzle, Moritz Rosch und Janus Schell

Zu guter Letzt ein Dank an alle Trainer (Steffen Bender, Michael Schlicksupp und Judith Stadelbacher), die vielen Eltern und unsere Kampfrichterinnen Eva Bender und Tanja Winterberg, für es ein langer und anstrengender, aber letztlich doch sehr erfreulicher, Tag war.

U14 Mädchen auf Punktejagd

Nachdem das Mädchen-Team schon vor 14 Tagen beim Vorkampf zur Badischen Mannschaftsmeisterschaft (BSMM) in Haslach mit starken Leistungen aufgewartet hatte, haben wir am Abend des letzten Schultages in Karlsruhe einen weiteren Vorkampf bestritten, um mit einer noch besseren Punktzahl die Chancen für die Qualifikation für das Badische Finale am 28./29.September zu verbessern. Mit 5926 Punkten war das Resultat dann auch um gut 250 Punkte besser als in Haslach. Ob es für das Finale werden wir in etwa zwei Wochen wissen, wenn die letzten Vorkämpfe in allen Regionen abgeschlossen sind.

Die Verbesserung geht zum einen auf das Konto von Isis Barros, die beim letzten Mal fehlte und jetzt mit ihrer Sprintzeit von 10,82 Sekunden und mit 4,45 Metern im Weitsprung Topleistungen erzielte. Zum anderen war unsere beste Langläuferin Hanna Erhardt dabei, die 800 Meter in neuer persönlicher Bestzeit von 2:49,78 Minuten absolvierte. Hilfestellung gab es auch aus unserer U12 ! Milena Vollmer (erst 11 Jahre alt) holte mit ihren 3:00,38 Minuten wertvolle Punkte und hielt auch im Weitsprung mit 3,97 Metern gut mit den älteren mit. Stark auch die neue Bestleistung von Clara Becker, die 1,30 Meter hochsprang und damit beste Steinbacherin in dieser Disziplin war.

Zum ersten Mal dabei waren Iman Boes und Antonia Muhehe, die beide super in das Team passen und eine echte Verstärkung sind. Antonia konnte dabei mit 35 Metern im Ballwurf glänzen und lag damit sogar vor unseren eh schon sehr starken Werferinnen Isis Barros (34m) und Anne Schmälzle (33m). Iman hatte Pech mit einem knapp übergetretenen superweiten Weitsprung.

Noemi Celestino wagte sich zum ersten Mal über die Hürden und lief auf Anhieb die schnellste Zeit in unserem Team (11,79 Sekunden), vor Romy Bender (12,25 Sek). Leider haben wir hier Punkte verloren, da die Veranstalter keine regelgerechten Hürden aufbieten konnten und so unseren jüngeren Mädchen Clara und Anne über 76 cm hohe Hürden laufen mussten anstatt der üblichen 68 cm.

Sehr stark war, wie immer, unsere 4×75 Meter Staffel mit Julia, die schon im Einzelsprint und im Hochsprung gepunktet hatte, Romy, die trotz Schuljahresendmüdigkeit, sicher den Stab an Isis weitergab und Noemi, die sich einen harten Kampf mit der Schlussläuferin der LG Region Karlsruhe lieferte. Mit 42,17 Sekunden wurde auch hier eine neue Jahresbestzeit in die Ergebnisliste eingetragen.

Unter dem Strich kam das Team bei diesem Qualifikationswettkampf auf einen sehr guten zweiten Platz. Hinter der LG Region Karlsruhe und vor der Startgemeinschaft Oberes Albtal, dem TS Ottersdorf und der Zweiten Mannschaft der LG Region.

Leo holt Bronze

Drei Athlet/innen und drei starke Platzierungen waren die Ausbeute unseres kleinen Teams bei den Badischen U16 Meisterschaften in Walldorf.

Im Speerwurf war Leo Reiß durchaus mit Medaillenambitionen angereist, allerdings auch mit der Ungewissheit, ob er seine Schulterverletzung gut überstanden hatte. Die Frage war schnell mit ja beantwortete und so konnte er entsprechend Gas geben. Sein bester Wurf landete bei 42,28 Metern, was bis zum letzten Durchgang noch Silber wert gewesen wäre. Dann überholte ihn ein Konkurrent mit seinem letzten Wurf und so wurde es Bronze. Ein Grund zur Freude ist das allemal.

Über 800 Meter der Altersklasse W14 lief Filippa Lunau zunächst etwas vorsichtig an, steigerte sich aber anfangs der zweiten Runde und war bis 50 Meter vor dem Ziel auf Medaillenkurs. Dann stürmte noch eine Läuferin heran, die Filippa überhaupt nicht kommen sah und so wurde aus der Medaille noch Platz vier. Am Ende fehlten 26/100 stel Sekunden. Mit ihrer Zeit von 2:28,67 Minuten konnte sie auf alle Fälle zufrieden sein. Es war ihr erster Wettkampf seit der Hallensaison.

Für Josefa Rathmer in der AK W15 war es seit dem Winter das zweite 800 Meter rennen und auch ihr fehlte damit etwas Wettkampferfahrung. Trotzdem lief sie klug mit den Führenden mit und war zwischenzeitlich ebenfalls auf Bronzekurs, musste sich aber dann am Ende auch überspurten lassen. Mit 2:28,49 Sekunden lief sie ebenfalls eine starke Zeit.