Berichte

Ulm 6.-8.August

Bodo Göder knapp an einer Medaille vorbei

Am Ende war er doch enttäuscht, obwohl klar war, dass er noch nicht wieder auf dem Leistungsniveau war, das er Ende Mai bei der Europaausscheidung zur Jugendolympiade war. Eine Viruserkrankung hatte ihn mehrere Wochen lahm gelegt und diesen Rückstand konnte er bis zu den deutschen B-Jugendmeisterschaften am vergangenen Wochenende in Ulm nicht mehr aufholen.

Mit 18,22 Metern blieb er gut 70 cm unter seiner Bestleistung. Das wäre nicht schlimm, wenn sich außer dem Sieger Dennis Lewke mit seinen uneinholbaren 21,15 Metern nicht noch zwei weitere Konkurrenten um wenige Zentimeter an Bodo vorbei geschlichen hätten. So blieb ihm bei strömendem Regen im Donaustadion nur der wirklich undankbare vierte Platz. 

Hat jetzt wieder mehr Zeit für andere Disziplinen: Bodo Göder

Da bleibt nicht anderes übrig als das Ganze abzuhaken und die Saison ruhig ausklingen zu lassen um im nächsten Jahr in der A-Jugend Klasse wieder neu angreifen zu können. Und vielleicht ist es ja auch ganz gut im Training mal wieder ein anderes Gerät als die Kugel in die Hand nehmen zu können. Diskus und Speer sind auch ganz schöne Wurfgeräte. Oder einfach mal Sprinten oder Hürdenlaufen.

Wer es nicht glaubt ,dass Kugelstoßer verdammt schnell sind kann sich das ja mal montags oder donnerstags im Leichtathletik-Training anschauen oder sich im 30 Meter Sprint gegen Bodo versuchen.  Wetten werden angenommen!

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Steinbach 25. Juli

Über 100 Teilnehmer bei RUN &FUN , dem Vereinssportfest des SR Yburg

 

Am Ende waren alle etwas müde, aber glücklich. Die Teilnehmer und die Organisatoren des Vereinssportfestes. Alle Kinder hatten ihre Teilnehmerurkunde und als Preis ein Eis. Da war die Anstrengung des abschließenden 800 oder 1000 Meterlaufes schon fast wieder vergessen.

Am Ende gab es Eis und Urkunden für Alle!

Da haben noch einmal alle alles gegeben unter den Anfeuerungsrufen der zahlreichen Eltern, die mit ihrem Beifall die Läufer noch zu sehenswerten Endspurts animiert haben. Am Ende stand dann für etliche eine neue Bestzeit.

Auch 400 Meter können verdammt lang sein!

Für einige war es die erste Erfahrung mit einer so langen Strecke und wie das dann so ist: zu schnell losgelaufen und hinten raus ins Ziel gekämpft. Aber glücklich und vielleicht auch ein bisschen stolz. Immerhin hatten alle Mädels und Jungs zu diesem Zeitpunkt schon sieben andere Disziplinen hinter sich.

Die waren glücklicherweise nicht so anstrengend. Zielwerfen mit dem Handball auf die Torwand möglichst viele Bälle in 30 Sekunden im Tor versenken.

Wer schon mal einen Handball in der Hand hatte war klar im Vorteil!

Oder der Weitwurf mit dem Heulball, der schon durch den Ton den er beim Fliegen erzeugt Laune macht. Je weiter umso mehr. Das waren immerhin 47 Meter an diesem Tag.

Interessante Techniken waren beim Fahrradreifen Weitwurf zu sehen. Zu entscheiden war immer Vorhand oder Rückhandwurf. Werfen wie einen Diskus (Vorhand) oder wie eine Frisbee-Scheibe (Rückhand). Für die ganz Kleinen – und die waren gerade mal fünf Jahre alt war das eh schwierig: den großen Reifen zu fassen zu kriegen und ihn dann noch möglichst so zu schleudern, dass er nicht gleich schlapp zu Boden fiel. Einigen älteren gelang es dabei im Überschwang der Drehung um sich selbst den Reifen nach hinten zu werfen, so zu sagen Minusweiten zu erzielen. Für Spaß war hier auf alle Fälle gesorgt.   

Fahrradreifen in neuer Verwendung!

Ernster und korrekt ging es bei den „klassischen“ Disziplinen zu. Dabei war für viele das erste Zusammentreffen mit einer Startpistole durchaus beeindruckend. Immerhin stammte die von einer Starterin, die noch vor einem Jahr bei der Leichtathletik WM in Berlin die schnellsten Läufer der Welt ins Rennen geschickt hat. Sara, so heißt sie, trainiert beim SR Yburg Kugelstoßen und hat uns mit ihre „Waffe“ ausgeholfen.

Ganz schön laut so  eine Startpistole!

Amtlich sind die gelaufenen Zeiten allemal. Schließlich gab es eine elektronische Zeitmessung und so wird sich die ein oder andere Leistung am Ende des Jahres in der Kreis – Bestenliste der Leichtathleten wieder finden. Gleiches gilt für den Weitsprung, wo amtlich korrekt gemessen wurde. Oder den Hochsprung- auch das war für viele eine neue Erfahrung und es waren entsprechend interessante Techniken zu beobachten, die alle irgendwie zum Ziel führten. Wer weiß vielleicht setzt sich ja eine irgendwann durch. Dick Fosbury galt 1968 auch noch als Spinner. heute springt die ganze Welt seinen Stil.  

Im Hochsprung gabs viel zu  sehen!

Es gab also viel zu beobachten am vergangenen Sonntag und wer sich die Zeit dafür nahm hatte sicher genauso viel Freude wie die Teilnehmer. Und auch die Helfer hatten daran ihre Freude, auch wenn sie durchaus die Last des immer währenden Aufbauens, Messens, Aufschreibens und Erklären hatten. Über dreißig Übungsleiter und Eltern der Handball und Leichtathletikabteilung waren da im Einsatz und mehr als hundert Kinder haben davon profitiert. Wirklich eine schöne gemeinsame Sache, die zeigt was ein Verein kann, wenn alle zusammen arbeiten. Vielleicht ja auch im nächsten Jahr.

Alle Einzelresultate in der Rubrik „Wettkämpfe-Ergebnisse“ (Menu Seiten: rechts)

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Weinheim 10. Juli 2010

Bodo Göder wieder auf den Beinen

Schwere Zeiten hat Bodo Göder, der Top Kugelstoßer des SR Yburg hinter sich. Nach  seiner Klasseleistung im Trikot der deutschen Nationalmannschaft bei der Europa-Qualifikation für die olympischen Jugendspiele, musste er mehrere Wochen Trainingspause einlegen. Zurück aus der russischen Hauptstadt, wo er unter Europas Besten den achten Platz belegt hatte, erwischte ihn ein Infekt, der ihn völlig lahm legte. Dadurch verpasste er die baden-württembergischen Meisterschaften der A-und der B-Jugend und damit mindestens einen sicheren Titel.

 Inzwischen geht es im wieder gut und er ist wieder ins Training eingestiegen. Vier Wochen Pause sind allerdings nicht so schnell wett zu machen und auch der Gewichtsverlust muss wieder aufgeholt werden (getreu dem Werfermotto: „Immer feschte essen“).

 Nach ansprechenden Trainingsergebnissen hat sich Bodo einem ersten Wettkampftest unterzogen und ging am vergangenen Wochenende bei den badischen Meisterschaften der B-Jugend  in Weinheim an den Start.

Dass er diesen Wettkampf  gewinnt, war nie eine Frage. Mit 17,43 Metern lag er über einen Meter vor dem Zweiten. An seine Bestleistung von 18.96 Metern kam er aber noch nicht  wieder heran.  Allerdings stimmten zwei knapp übergetretene Versuche schon wieder sehr optimistisch.

Bis zu den deutschen B-Jugend Meisterschaften in Ulm sind noch drei Wochen Zeit. Vielleicht ist er bis dahin ja wieder auf seinem Spitzenniveau von Moskau.

Alle Ergebnisse der Badischen Meisterschaft in Weinheim unter „Wettkämpfe/Ergebnisse“

Weisenbach 30. Juni

Kooperation der Rebland Grundschulen mit SR Yburg  Leichtathletik zahlt sich aus: Große  Erfolge bei „Jugend trainiert für Olympia“

 Eine ausgesprochen gute Vorstellung gaben die drei Rebland-Grundschulen beim Leichtathletik Kreisfinale des Schulmannschafts-Wettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“, das in der vergangenen Woche in Weisenbach im Murgtal  ausgetragen wurde.

Auffallend war dabei, dass die Steinbacher, Neuweierer und Varnhalter Schüler nicht nur die eigenen Schulkameraden anfeuerten, sondern auch die jeweilige Nachbarschule lautstark unterstützten. 

Den Knüller landete die Grundschule Neuweier. Bei den gemischten Mannschaften waren die sieben Jungs und vier Mädchen nicht zu schlagen und am Ende durfte dann Lukas Veith als Punktbester den Siegerpreis in Empfang nehmen. Er kam auf 994 Pkt. und war mit 3,77 Metern bester seiner Mannschaft im Weitsprung und mit 44 Metern im Schlagballweitwurf.  

Der ein Jahr jüngere Marco Meier, der noch die Leichtathletik Kreismeisterschaft und ein Fußball Turnier in den Beinen hatte lag mit 972 Pkt. nur knapp dahinter. Schnellster Sprinter war Fabian Heidenreich mit 8,29 sec über 50 Meter.  

Bestes Mädchen war Lara Schönith. Sie überzeugte vor allem im Weitsprung mit 3,40 Metern. Louisa Heidenreich, Clara Frey und Chiara diStefano lagen nur knapp dahinter. Mit etwas Wurftraining dürften die vier im kommenden Jahr noch mehr Punkte zum Mannschaftsergebnis beitragen. 

Besonders beeindruckend war der Sieg Neuweierer in der abschließenden Pendelstaffel (8×50 Meter). Obwohl sie einmal den Staffelstab verloren, liefen sie die beste Zeit.

 

stehend von links: Ben Veith, Marco Meier, Florian Heidenreich, Lukas Veith, Felix Thom, Leon Gushurst, Robin Frey. knieend von links: Clara Frey, Louisa Heidenreich, Lara Schönith, Chiara diStefano

Bei den Mädchenmannschaften verfehlte die GHS Steinbach nur knapp den Sieg und landete auf Platz zwei. Herausragende Teilnehmerin war die jüngste im Team. Rachel  Fruchtmann, gleichermaßen stark in allen drei Disziplinen, war nicht nur erfolgreichste Steinbacher Punktesammlerin. Mit ihren 1058 Punkten erzielte sie den Tageshöchstwert aller 190 Schüler.

 Ein unentdecktes, großes Talent offenbarte sich mit Helen Fischer (946 Pkt). Sie war mit 8,35 Sekunden das schnellste Mädchen auf dem Platz – und das ganz ohne Leichtathletik-Training !  Auch ihr Weitsprung mit 3,34  Metern konnte sich sehen lassen. Sie ist tatsächlich das was bei „Jugend trainiert für Olympia“ gesucht wird: Kinder mit Talent und dem Potenzial für große Leistungen. 

Zweitschnellste war Annika Bode, die Kreismeisterin über 50 Meter, in 8,58 sec über 50 Meter und der drittbesten Punktzahl (919 Pkt.) Dahinter folgten Lara Jurlina, die im Weitsprung mit 3,25 Metern überzeugte, Jennifer Boos, die mit ihrem Ballwurf von 20,50 Metern ihr Leistungsvermögen noch lange nicht ausgeschöpft hat und Birthe Kramer, die mit 9,08 sec. über 50 Meter nicht ganz an ihre Bestleistung heran kam.

 

 Stehend von links: Jennifer, Birthe,Marie,Rachel,Helen –  knieend: Annika, Lena, Justine  – liegend: Lara                                                             

Einen guten vierten Platz bei den Mädchen belegte die Grundschule Varnhalt. Beste war hier Kylie Peter  mit 766 Punkten und  einem Weitsprung von 3,14 Metern, vor Martina  Stryzcek (757 Pkt.) mit sehr ausgeglichenen Leistungen.

Schnelleste Sprinterin war hier mit  Alina Schönle die jüngste des Teams (9,45 sec). Beste Werferin war Jana Liß mit 22,50 Metern. Da alle Mädchen auch im kommenden Jahr noch startberechtigt sind ist hier eine Steigerung gut möglich. 

Auch bei den Jungen-Mannschaften landete die GHS Steinbach auf  Rang Zwei. Bester Punktesammler war hier Leon Korte  (925 Pkt.) Er war in allen drei Disziplinen der Stärkste seines Teams (8,70 sec. 3,75 Meter und 35 Meter).  Dahinter Francesco Narduzzi mit der zweitschnellsten Sprintzeit (8,88 sec.) und Julius Bögeshausen als zweitbester Werfer (32 Meter). Gut geschlagen hat sich auch Luis Materna, zusammen mit Hannes Bühler jüngster im Team. Er warf 31,50 Meter und sprang 3,14 Meter weit.

 

stehend von links:Joel , Hannes ,Luis Materna, Michael, Francesco, Niklas, sitzend : Julius, Leon Korte, Max (nicht im Bild: Tiago Magnus dos Reis).

In dieser Klasse belegte die Grundschule Varnhalt den fünften Platz. Hier war dann doch zu spüren, dass Varnhalt eine recht kleine Schule ist. Am Ende hatte der Punktbeste Varnhalter fast doppelt soviele Punkte wie der schwächste.

Dario Kluth (886 Pkt.) war schnellster Sprinter. Seine 8,22 sec. über 50 Meter konnten sich wirklich sehen lassen. Damit lag er nur 1/100 Sekunde über der Tagesbestzeit aller in Weisenbach gestarteten Schüler.Im Weitsprung lag Luca Stösser (797 Pkt.) mit seinen 3,66 Metern 9 cm vor ihm.

 

Stehend von links: Janina , Kylie  Jana , Jil , Kim , Martyna , Annalena , Joe , Alina , Janina – Sitzend: Sebastian , Dario , Sven , Luca , David  

Insgesamt waren 22 Schulmannschaften aus dem Schulamtsbezirk Rastatt bei diesem erstmals ausgetragenen Kreisfinale am Start. Die drei Rebland-Schulen hatten dabei nicht nur wegen der ausgezeichneten Resultate einen wirklich guten Auftritt.

 Letztlich war es auch eine Bestätigung für die gute Zusammenarbeit zwischen den Schulen und der Leichtathletik Abteilung des SR Yburg. Hier gibt es seit einigen Jahren eine enge Kooperation und eine wöchentliche Sport AG, die den Unterricht ergänzt. Hätte es dafür eines Qualitätsbeweises bedurft, hier wäre er.

Von den 45 Mädchen und Jungs, die von den drei Schulen nominiert  wurden sind 23 regelmäßig im Leichtathletik Traing beim SR Yburg. Alle Mannschaften wurden von den beiden SR Yburg Trainern Martha Fruchtmann und Michael Schlicksupp während des Wettkampfs betreut.

Alle Einzelergebnisse unter: http://leichtathletik.rastattertv.de/text/2010/20100629%20Kreisfinale%20Ergebnis.pdf

Bühl 26.Juni 2006

SR Yburg Schüler dominieren die Kreismeisterschaft

Schon eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn, morgens um neun, war das Bühler Jahnstadion fest in Steinbacher Hand. Vor dem Banner des SR Yburg scharte sich der blaue Tross der dreißig  C und D Schüler und der zwanzig Eltern, Betreuer und Trainer.

Dieser Eindruck einer immerwährenden Präsenz der Blauen T Shirts zog sich durch den ganzen Tag bis zur letzten Siegerehrung um 17.30 Uhr als Patryk Weis (für den zweiten Platz über 1000 Meter M11 ) die allerletzte Silbermedaille des Tages entgegen nahm.

Ganz besonders deutlich war die Überlegenheit bei den D-Schülerinnen (W8 und W9). Hier gingen von den sieben zu vergebenden Titeln sechs (!) an die Mädchen des SR Yburg. Bei den Neujährigen (W9) waren es sogar drei Doppelsiege!

Gewannen sechs von sieben Titeln: die  D Schülerinnen

(von links stehend:Amelie ,Marie, Jana, Laura, Birthe, Kylie. sitzend: Clara Annika  Sarah,Rachel, Alina)

Die 50 Meter und den Weitsprung gewann Annika Bode, die am Ende des Tages auch noch den Pokal der besten Einzelleistung  in ihrer Klasse für ihre Zeit von 8,48 sec im Sprint entgegen nehmen durfte. Hier gewann sie souverän vor Clara Frey, die wie alle Steinbacher Mädels eine neue Bestzeit lief (8,69 sec). Birthe Kramer wurde bei ihren ersten großen Wettkampf ausgezeichnete Fünfte (8,81 sec). Pech hatte Marie Kleinjans, die wegen der ausgefallenen Zeitmessung im Vorlauf „nur“ ins B-Finale kam, dort aber mit 8,76 sec eine prima Zeit lief.

 Holte drei Titel und  einen Pokal:  Annika

Im Weitsprung siegte Annika Bode mit der Spitzenweite von 3,57 Metern, dieses Mal vor Birthe Kramer, die mit 3,37 Metern zeigte, dass hier noch mehr zu erwarten ist.

Beim Ballweitwurf waren die ersten Erfolge der Kooperation zwischen Leichtathletik-Schülern und den Handballminis von Annette Tränkel zu registrieren. Sarah Tränkel, die wegen einer Fußverletzung seit Wochen „nur“ werfen darf gewann den Schlagballweitwurf mit 26 Metern vor Jana Liß mit 24 Metern nur knapp dahinter lag.

Doppelsieg im Schlagballweitwurf: Sarah  und Jana

Auch bei den achtjährigen Mädchen gab es eine Doppelsiegerin. Rachel Fruchtmann gewann überlegen den Weitsprung mit 3,51 Metern und den Schlagballweitwurf mit 29 Metern. Hier hatte sie fast zehn (!) Meter Vorsprung. Ausgerechnet in ihrer Lieblingsdisziplin dem 50 Meter Sprint musste sie sich mit dem zweiten Platz begnügen. Da nützte ihr auch die Bestzeit von 8,41 sec. nichts. Am Ende fehlten ihr 6 Hundertstel Sekunden zum Sieg. 

Zwei überraschende vierte Plätze waren im Weitsprung für Amelie Hasel und im Schlagballweitwurf für Jenny Dike zu verzeichnen. Für Jenny war es ihr allererster Wettkampf und wer sie gesehen hat weiß wie viel Potenzial sie noch hat.

Zum ersten Mal  dabei: Jenny

Im B-Finale wurde sie Zweite über 50 Meter hinter Alina Schönle, die an diesem nicht ganz an ihre gewohnten Leistungen anknüpfen konnte und verständlicherweise etwas enttäuscht war.

Höhepunkt war wie immer die 4x 50 Meter Staffel. Bei den D Schülerinnen waren wir gleich mit zwei Teams am Start und beide demonstrierten wie gut sie im Training die Stabübergabe geübt hatten.

Kreismeisterinnen über 4×50 Meter:   letzter Wechsel : Alina und Rachel

Die erste Staffel mit Clara Frey, Annika Bode, Alina Schönle und Rachel Fruchtmann lief einen klaren Sieg heraus. Und beinahe hätte die zweite Staffel mit Marie Kleinjans, Birthe Kramer, Laura Olinger und Kylie Peter den Riesen-Hit gelandet und einen Doppelsieg für den SR Yburg herausgelaufen. Auf dem Siegerpodest machten sich aber auch Platz 1 und 3 recht gut.

2.Staffel  Schülerinnen D am  letzten Wechsel: Laura und Kylie

Die Staffel der Jungs (D Schüler M8 und 9) mit Robin Fry, David Tielker, Paul Späth und Luis Materna brachte das Kunststück fertig beim ersten Wechsel den Staffelstab zu verlieren und am Ende doch noch auf den dritten Platz zu kommen. Hier lag der Titel im wahrsten Sinne des Wortes zum Greifen nah und wäre eigentlich die gerechte Belohnung für die Jungs gewesen, die sich in den Einzeldisziplinen hervorragend schlugen.

Der Knüller wäre beinahe Luis Materna bei seinem ersten Wettkampf gelungen. Zwei Mal verfehlte er nur knapp den Titel und nahm am Ende trotzdem sehr zufrieden zwei Silbermedaillen mit nach Hause. Im Weitsprung fehlten im zwei Zentimeter (3,33 Meter). Hier wurde Robin Frey Dritter mit 3,25 Metern und David Tielker Fünfter mit 3,18 Metern.

Im Schlagballweitwurf  fehlten Luis bei einer Bestweite von 35,60 Metern 1,20 Meter zum Sieg. Hier wurde David Tielker Dritter mit 31 Metern.

Zwei Mal auf Platz zwei: Luis

Auch im 50 Meter Sprint gab es Spitzenplätze für die beiden „erfahrenen Athleten“  Robin Frey (3.) und David Tielker (4.) im A-Finale.  Paul Späth (6. im A-Finale)und  Tristan Brandes (5. im B-Endlauf zusammen mit Luis Materna) waren zu ersten Mal dabei und haben dafür eine super Leistung gezeigt. Auch bei diesen beiden war zu sehen: da geht noch mehr!

Ein wenig im Schatten der „großen“ D Schüler standen die beiden M8 Schüler Tiago Magnus und Tobias Mai. Tobias, auch er ein „Last Minute Starter“ kam sowohl im Sprint A Endlauf als auch im Weitsprung auf einen sehr guten siebten Platz. Tiago wurde im Schlagballweitwurf Sechster. Im kommenden Jahr erhalten die beiden Unterstützung aus unserer Mini-Gruppe und mit der gewonnenen Erfahrung und dem Spaß am Wettkampf erden beide noch weiter vorn landen.

Auch bei den C- Schülerinnen (W10) gab es eine überraschende Spitzenplatzierung für eine „Newcomerin“. Lara Schönith musste sich erst ein bisschen überwinden um an den Start zu gehen und wurde dann gleich mit einem tollen vierten Platz über 50 Meter (8,40 sec).

In der Klasse W11 war Luisa Breuer als „Einzelkämpferin“ unterwegs und litt sichtlich darunter, dass sie am Tag vor dem Wettkampf (!) die Bundesjugendspiele in der Schule absolvieren musste. Trotzdem kam sie im 50 Meter Finale auf den vierten Platz (8,21 sec). Auch wenn sie hinterher mit Schmerzen in der Hüfte und einer verständlichen Enttäuschung zu kämpfen hatte war diese Leistung unter diesen Umständen ein Erfolg.

 Die C Schüler (M10) hatten mit sehr starker Konkurrenz zu kämpfen und schlugen ebenfalls sehr achtbar. Das 50 Meter A- Finale war sehr schnell und zwischen dem Ersten und dem Achten lagen gerade mal 18 Hundertstel Sekunden! Unsere Jungs hatten dabei etwas Pech und kamen auf die Plätze Sechs (Marco Meier in 8,06sec) und Sieben (Dario Kluth in 8,08sec). Fabian Schönle wurde im B-Finale Fünfter in 8, 78 sec.

Ähnlich war es im Weitsprung. Nur Neun Zentimeter hinter dem Sieger wurde Marco Meier mit guten 3,95 cm Fünfter.

Schadlos hielten sich die drei Jungs dann in der Staffel. Zusammen mit Joshua Braun gewannen sie gegen die Favoriten vom TV Bühl. Sie liefen ein perfektes Rennen und jubelten ganz zu Recht über diesen Erfolg, der ihnen einen Satz Goldmedaillen einbrachte.

Kreismeister über 4×50 Meter Schüler C

Für Joshua Braun (M11) war der Staffel Sieg die Belohnung dafür, dass er sich trotz Fersenschmerzen durch den Tag gekämpft hatte und trotz der schnellsten Sprintzeit aller Teilnehmer (7,40 sec im Vorlauf) im Finale „nur“ auf den dritten Platz gekommen war.

Trotzdem ging der Sieg in diesem Lauf an den SR Yburg. Patryk Weis, der während der Fußballsaison für den FC Neuweier auf Torejagt geht, sprang in die Bresche und holte sich den Titel in 7,42 sec.

Fast hätte er eine zweite Goldmedaille mit nach Hause genommen. Im 1000 Meter Lauf, bei brütender Hitze, hielt er sich, mangels Lauferfahrung, zunächst klug zurück. Nach einer Runde war er Siebter. Dann holte er Meter um Meter auf, überholte Läufer um Läufer um dann auf der Zielgeraden zu einem unglaublichen Spurt anzusetzen. Am Schluss konnte sich der führende Läufer gerade noch über die Ziellinie retten. Die Zeit von 3:31,74 sec war jedenfalls große Klasse. Nicht vergessen werden darf, dass Patryk so nebenbei im Weitsprung Zweiter mit 4,33 Metern (Joshua Braun Fünfter mit 4,17 Metern) und im Schlagballweitwurf Sechster mit 37 Metern wurde.

Fast noch den Führenden über 1000 Meter eingeholt: Patryk

Am Schluss des Tages waren alle erschöpft, aber glücklich und suchten schnell den Weg ins Schwimmbad. Was blieb war der Eindruck, dass das ganze Team, auch die, die nicht in den Siegerlisten auftauchen den SR Yburg zum dominierenden Verein dieser Meisterschaft gemacht haben.

Alle Ergebnisse der Kreismeisterschaft http://leichtathletik.rastattertv.de/text/2010/2010-06-26_KM-SchuelerCD-Buehl_Ergebnisse.htm

Mehr Fotos: In der Bildergalerie auf der Startseite

 

 

Steinbach 6. Juni 2010

Losverkauf bei den Winzertagen 

Ausnahmsweise mal nicht auf  einem Sportplatz, aber trotzdem mit großem Engagement:

Blumenlose -Verkauf bei den Winzertagen in Steibach!

Steinbach 26.Mai 2010

Bodo Göder in Moskau im Pech

Bestleistung erzielt und doch nicht das erhoffte Ziel erreicht. So erging es Bodo Göder bei der Europa-Ausscheidung  für die Jugendolympiade in Moskau.

Die Qualifikation, die zur Teilnahme am eigentlichen Wettkampf berechtigte, hatte er locker mit neuer Bestweite von 18,96 Metern überstanden.  Ein Tag später beim Wettkampf der besten zwölf U17 Kugelstoßer Europas, lief es zunächst auch nicht schlecht. 18,70 Meter im ersten Versuch ließen darauf hoffen, dass er die angepeilte 19 Meter Marke übertreffen und vielleicht die ersehnte Fahrkarte nach Singapur lösen könnte. Dann konnte er sich aber doch nicht weiter steigern und kam etwas unter Wert auf den achten Platz.

Nun ist das ja wahrlich kein schlechtes Ergebnis und der der achte Platz hätte normalerweise auch gereicht um sich für Singapur zu qualifizieren, aber das Reglement machten ihm einen Strich durch die Rechnung. Für jedes Land darf in jeder Disziplin nur ein Teilnehmer an den Start gehen und da Dennis Lewke aus Neubrandenburg, der zweite deutsche Kugelstoßer im Wettbewerb , mit hervorragenden 20,67 Metern auf Rang zwei kam, blieb für Bodo zwar die Ehre unter den besten acht Kugelstoßern Europas zu sein, aber seinen Platz in Singapur nimmt jetzt der nach ihm platzierte Spanier Noguera ein, der „nur“ auf 18,24 Meter kam.

So gesehen trat Bodo den Rückflug aus Moskau mit sehr gemischten Gefühlen an. Aber viel Zeit zum traurig sein gibt es sowieso nicht. Die nächsten baden Württembergischen und süddeutschen Meisterschaften stehen an und darauf muss man sich genauso gezielt vorbereiten wie auf die Europaqualifikation in Moskau.

15. Mai Halle

Bodo Göder startet in Moskau

Angekündigt hatte es Bundestrainer Peter Salzer schon nach den Deutschen Hallenmeisterschaften im Februar, jetzt ist es soweit: Bodo Göder (SR Yburg Steinbach) startet für Deutschland bei der Qualifikation zu den ersten Olympischen Jugendspielen (U18), die im August in Singapur ausgetragen werden.

Beim Auftakt der German Meetings Tour in Halle/Saale lieferte Bodo Göder den letzten Beweis für seine internationale Klasse.  Mit 18,76 Meter wurde er im Kugelstoßen der U18 Junioren Zweiter hinter dem Neubrandenburger Denis Lewke. Beide fliegen Ende der Woche nach Moskau. Dort tragen die besten U18 Junioren Europas die Qualifikation für die Olympischen Jugendspiele aus, die in diesem Jahr erstmals stattfinden werden. Anders als beiden Olympischen Spielen der „Erwachsenen“ darf jeder Kontinent nur acht Teilnehmer entsenden. Austragungsort der Spiele ist dann Singapur.

Ein echtes Abenteuer für den noch nicht ganz  17 Jahre alten Realschüler aus Kuppenheim, der seit drei Jahren bei Hermann Oser in der Werferhochburg Steinbach trainiert.  Zwischen fünf und sieben Trainingseinheiten pro Woche stehen seitdem auf dem Programm. Die Summe der Gewichte, die er in der Zeit beim Krafttraining  gestemmt hat kann ohne weiteres in Tonnen angegeben werden. Aber das allein macht noch keinen Kugelstoßer. Schnellkraft ist das wahre Geheimnis. Den muskelbepackten Körper maximal beschleunigen um dann im richtigen Moment die 5 Kilo schwere Eisenkugel auf die optimale Flugbahn zu befördern. Wer das schaffen will, muss auch mal eben aus dem Stand auf einen 1,10 Meter hohen Turnkasten springen können und in der Lage sein einen Felgumschwung am Reck zu machen oder 15 Meter auf den Händen zu laufen. Die Zeiten in denen Kugelstoßer allein mit ihrer Masse Leistungen erbracht haben, gehören längst der Vergangenheit an und Bodo Göder ist der beste Beweis dafür.

Zur deutschen Spitze gehört Bodo schon über ein Jahr, der Schritt auf die internationale Bühne ist jetzt die nächste Stufe auf der Karriereleiter. Um sich an das neue Umfeld zu gewöhnen hatte Hermann Oser das Werfermeeting in Halle als Testpflaster ausgesucht. Dort trafen sich am vergangenen Wochenende Stars wie Diskusweltmeister Robert Harting, die Vizeweltmeisterin im Kugelstoßen Nadine Kleinert oder der Bronzemedaillengewinner  der Berliner WM im Kugelstoßen Ralf Bartels.

In einem solchen Umfeld die Ruhe zu bewahren und nicht nur bewundernd und staunend den Vorbildern zuzuschauen war ein Teil der Lektion von Halle. Ein weiterer bestand darin bereits früh morgens um halb Zehn topfit zu sein und optimale Leistung abzurufen, denn genau zu dieser Zeit findet die Qualifikation in Moskau statt. Bodo hat das auf alle Fälle ganz gut hingekriegt. Immerhin hat er mit seinen 18,79 Metern Bestleistung gestoßen. Die ganz große Nummer mit einer 19 vor dem Komma hat er sich für Moskau aufgespart. Jedenfalls stellt sich sein Trainer Hermann Oser das so vor. Schließlich ist das nicht sein erster Athlet, dem er zu internationalen Weihen verholfen hat. Aber bevor es soweit ist wurde auf der der acht Stunden (!) dauernden Rückfahrt von Halle noch einmal Deutsch gebüffelt. Es steht nämlich auch die Abschlussprüfung für die Realschule an und was das angeht, da versteht der Deutschlehrer Oser überhaupt keinen Spaß.

8. Mai 2010 Schutterwald

Kinderolympia im Hanauer Land

Es war wie im Fernsehen. Vorne der Schilderträger, dahinter in einer langen Reihe die Athleten, die fröhlich den Zuschauern zuwinken. Eine Mannschaft nach der anderen marschiert zu fetziger Musik vorbei  an der Tribüne und nimmt auf dem Rasen Aufstellung mit Blick zu den Ehrenplätzen. Ein Kind spricht einen Text zur Begrüßung aller Gäste. Danach gemeinsames Aufwärmen und das Aufsteigen der Brieftauben, die noch eine Runde über dem Stadion drehen und sich dann auf den Weg in ihren heimischen Schlag machen.

So olympisch wie das Ambiente ist auch der Gedanke der Kindermehrkämpfe  in Schutterwald. Dabei sein ist das Wichtigste. Das drückt  sich auch in der Art der  Wettbewerbe aus, die allesamt nicht zum klassischen Wettkampfprogramm der Leichtathletik gehören: Hindernisrennen auf dem Rasen. Hochsprung in eine Weitsprungrube, Stabweitwurf und 800 Meter Biathlon-Lauf mit Tennisballwurf auf Zielscheiben. Alles spielerische Formen, die auf die die „richtigen“ Disziplinen hinführen sollen.

Nun heißt das nicht, dass man den Wettkampf nicht ernst nimmt. Natürlich will  jeder gewinnen und am Ende gab es für Sieger und Platzierte Medaillen. Und für die beste auswärtige Mannschaft sogar einen großen Pokal.

Und um es gleich vorweg zu nehmen: Die 24 Mädchen und Jungs im Alter von sechs bis elf Jahren, die im blauen Trikot des SR Yburg wieder einmal für viel Aufsehen sorgten, haben am Ende diesen Pokal verdient und mit großem Jubel mit zurück nach Steinbach gebracht.

Und alle haben dazu beigetragen:

Die „kleinen“ Mädels Nathalie Gutheil, Lilli Wandler und Maleen Kleinjans, die hier ihren ersten Wettkampf bestritten und von Mama oder Papa gemanaged gleich richtig erfolgreich waren.

Jona Fruchtmann, der sich erfolgreich als „Einzelkämpfer“ bei den 6 jährigen Jungs behauptet hat.

Die schon „erfahrenen“ Rachel Fruchtmann und Alina Schönle (W8), die das Gefühl ganz vorne mitzumischen schon gut  kennen.

Die Gang der ein Jahr älteren Mädels, die schon durch ihr gemeinsames Auftreten als Gruppe alle Konkurrentinnen schwer beeindrucken. Dieses Mal angeführt von Annika Bode, gefolgt von Sarah Tränkel, Kylie Peter, Jil Herzog, Laura Olinger, Marie Kleinjans, Emma Werner und Jana Liß.

Larissa Gille und Stella Knöller, zwar schon zehn Jahre alt, aber trotzdem zum ersten Mal dabei, die mit Spaß und viel Einsatz ihre Punkte sammelten.

Max Borrmann und Fabian Schönle, die für alle überraschend ihre Altersgruppe (M10) dominierten und alle anderen hinter sich ließen.

Und schließlich die „Großen“:  Louisa Breuer (W11), die lieber mit Spikes und ohne Hindernisse läuft und Alina Rudolph bei ihrem ersten Wettkampf.

Joshua Braun, der souverän sprintet, wirft und springt, aber keine langen (Biathlon)-Strecken mag, zusammen mit  Phillip Olinger und Jan Bode, die sich ein Privat-Duell lieferten und so unerwarteten Leistungen kamen.

In der Summe sind das Zwei Siege, vier zweite Plätze, ein dritter Rang und ausnahmslos gute Platzierungen.

Fotos von links oben: Alina Schönle, Laura Olinger, Marie Kleinjans, Annika Bode, Fabian Schönle und Max Borrmann, Sarah Tränkel und Kylie Peter

Gute Laune hatten am Ende alle. Die Kinder, die nach Ende der Veranstaltung noch Synchron-Handstand und Radschlagen auf dem Rasen veranstalteten genauso wie die Eltern, die engagiert und ganz nah am Geschehen ihre Kinder durch den Wettkampf begleitet hatten.

Nachdem dann auch noch alle staufrei über die mit tiefen Schlaglöchern gespickte Autobahn zurück waren, war klar: da fahren wir auch im nächsten Jahr wieder hin!

2.Mai 2010 Gaggenau

Drei Titel und neun weitere Medaillen-Plätze bei der Kreismeisterschaft

Mit unerwartet vielen Erfolgen und ausgezeichneten Leistungen warteten die älteren Schüler (12-14) sowie die Jugendlichen und Aktiven des SR Yburg bei den Kreismeisterschaften im Gaggenauer Stadion auf. Besonders auffällig war dabei wieder einmal, dass sich die Teilnehmer, Eltern und Betreuer aus Steinbach als echte Mannschaft präsentierten. Mit großer Begeisterung wurden alle Läufer, Werfer und Springer unterstützt, angefeuert und gefeiert. Wettkampfpausen wurden mit Piknik und Kartenspielen, zum Teil eingewickelt in Decken, auf der Tribüne verbracht, denn es war zunehmend regnerisch und kühl.

Die stärkste Leistung der gesamten Veranstaltung zeigte wieder einmal Bodo Göder – und das obwohl er seinen Wettbewerb nicht gewann. Da er in seiner Klasse (B-Jugend) weit und  breit keinen Gegner hatte, forderte er bei den A-Jugendlichen den seit Jahren in der deutschen Spitzenklasse etablierten, zwei Jahre älteren Marcel Bosler aus Iffezheim heraus. Es war dann auch ein spannender Zweikampf, bei dem Bodo bis zum dritten Versuch mit 17,54 Metern führte. Am Ende konnte Bosler aber noch einmal kontern und gewann mit 18,55 Metern. Die nächsten Wettkämpfe führen Bodo jetzt nach Wiesbaden und Halle, wo er sich mit der nationalen Konkurrenz bei den B-Jugendlichen misst. Danach geht’s nach Moskau zur Ausscheidung für die Jugendolympiade, die im August in Singapur stattfindet. 

Kreismeister über 100 Meter wurde bei den A Jugendlichen Dominik Westermann. Er hinterließ einen bärenstarken Eindruck und lief  mit 11,38 Sekunden persönliche Bestzeit und der Konkurrenz auf und davon.

Auf den Weitsprung musste er wegen Trainingsrückstandes diese Mal noch verzichten, aber dafür trainierte er zusammen mit Thomas Keh, Tobias Dürringer und Markus Werni seit Wochen Stabwechsel um in der Männerklasse mit einer 4x 100 Meter Staffel antreten zu können. Dass sich die Mühe gelohnt hat zeigte sich dann ganz am Schluss der Veranstaltung. Quasi als Schlusspunkt liefen die vier ein super Rennen mit sicheren Wechseln und am Ende gut einem Meter Vorsprung vor der Konkurrenz zum Kreismeister-Titel.

 (von links: Dominik Westermann, Tobias Dürringer, Markus Werni, Thomas Keh)

 Knapp am Titel vorbei, aber mit einem nicht erwarteten zweiten Platz, liefen auch die A- Schülerinnen Kerstin Lorenz, Anja Michielsen, Hanna Borrmann und Janina Weber ein glänzendes Staffelrennen über die 4 x 100 Meter Strecke. Auch hier zeigte sich, dass das intensive Wechseltraining sich auszahlt. Nicht nur, dass die Stabübergabe einwandfrei geklappt hat. Alle haben am Ende auch ihre Nervosität und Aufregung überwunden und im entscheidenden Moment eine starke Laufleistung gezeigt.

(von links: Hanna Borrmann, Kerstin Lorenz, Anja Michielsen, Janina Weber)

Auch in den Einzeldisziplinen waren nicht nur gute Resultate, sondern auch Plätze auf dem Siegerpodest zu verzeichnen.

In der Klasse W15 lief Janina Weber mit 13,86 sec. neue Bestzeit über 100 Meter und kam damit auf den zweiten Platz. Fast noch höher ist ihr zweiter Platz im Weitsprung zu bewerten. Hier musste sie zuerst einmal zwei ungültige Versuche wegstecken um sich dann nach einem Sicherheitssprung auf 4,59 Meter zu steigern.

In der Klasse W14 überraschte Kerstin Lorenz wahrscheinlich sich selbst mehr als ihren Trainer. Sie lief bei ihrem ersten Start über 100 Meter nur elf Hundertstel Sekunden langsamer als Janina und wurde dafür verdienter Maßen mit dem dritten Platz belohnt.

Im Weitsprung merkte man dann, dass die Saison gerade erst begonnen hat und es allen Mädels noch an der nötigen Sicherheit im Anlauf fehlte. Trotzdem kam Anja Michielsen in den Endkampf und deutete mit 4,25 Metern dabei nur an, was für ein großes Potenzial in ihr steckt.  Ähnliches gilt für Kerstin Lorenz, Hanna Borrmann und Sabrina Meier, die alle etwas unter Wert blieben.

 Bei den Schülern A musste Patrick Braun morgens um zehn gleich als erster im Hochsprung ran. Obwohl wegen des Wetters der letzten Wochen erst einmal Hochsprung Training möglich war, steigerte er seine Bestleistung auf 1,40 Meter und kam nur fünf Zentimeter hinter dem Sieger auf Rang drei.

Im Weitsprung musste er wegen einer Fußverletzung aufgeben. Hier wurde Niclas Breuer Zwölfter, der auch unter dem fehlenden Weitsprungtraining litt. Er hat sich neben dem Wettkampf auch ganz besonders als Betreuer und psychologischer Unterstützer der ganzen Mannschaft hervorgetan. 

Auch die dritte gemeldete Staffel konnte die Erwartungen mehr als erfüllen. Felix Nagelschmidt, Florian Braun, Yannic Burkart und Joshua Braun liefen ein prima Rennen über 4x 75 Metern bei den B-Schülern (M12/13)und mussten sich nur der Startgemeinschaft SC Heel Baden-Baden/MTG Mannheim geschlagen geben. 

Joshua Braun, der als Schlussläufer der Staffel einen starken Endspurt gezeigt hatte, war zuvor schon über 75 Meter auf einen glänzenden dritten Platz gekommen. Das wiegt umso schwerer als er  eigentlich noch der C- Schüler Klasse angehört und hier zum ersten Mal anstatt der 50 Meter die 75 Meter Wettkampfdistanz bestritten hat.  

(von Links: Joshua Braun, Felix Nagelschmidt, Yannic Burkart, Florian Braun)

 Felix Nagelschmidt glänzte wieder einmal in seiner Spezialdisziplin und wurde im Ballweitwurf mit 45,5 Metern Zweiter. Im Weitsprung zeigte Florian Braun, dass er ein echtes Sprungtalent ist. Er kam auf 4.32 Meter und hatte dabei wirklich Pech. Obwohl er nur zehn Zentimeter weniger als der Viertplazierte sprang, landete er auf Rang acht.

 Den souveränsten Sieg unserer Mannschaft landete allerdings Kira Wöber im Ballweitwurf der B Schülerinnen (W13). Sie setzte sich gleich mit dem ersten Wurf und 46 Metern, trotz Regen und Wind, an die Spitze des Teilnehmerinnen-Feldes und gab diese Position nicht mehr ab. Mit ihrer Siegerweite von 49,5 Metern lag sie am Ende fünf Meter vor der Zweiten.

Insgesamt war Cheftrainer Hermann Oser mit dem Auftritt des Teams sehr zufrieden. Mit sovielen guten Platzierungen kam schon lange kein Team mehr von einer Kreismeisterschaft zurück.

27.März. 2010 Bietigheim

Gute Platzierungen bei der Langstrecken-Kreismeisterschaft

 Eine Woche nach den Waldlaufmeisterschaften in Langenbrand fanden in Bietigheim die ersten Meisterschaften auf der Bahn statt. Dieses Mal ging es um die Titel auf den Langstrecken. Für die meisten unserer Schüler war es die erste Erfahrung auf einer so langen Distanz.Trotzdem brachten sie eine Reihe hervorragender Ergebnisse mit zurück nach Steinbach.

  

Allen voran Rachel Fruchtmann, die über die 800 Meter der Schülerinnen (W8) ein beeindruckendes Rennen lief. Bereits nach 150 Metern setzte sie sich von den übrigen 17 Teilnehmerinnen ab und dehnte Stück für Stück ihren Vorsprung aus. Im Ziel waren es 30 Meter! Alina Schönle lief die ganze Zeit mit an der Spitze der Verfolgergruppe und musste sich erst im Endspurt knapp geschlagen geben und wurde ausgezeichnete Dritte.

 

Foto: (von links) Jana Liß, Louisa Breuer, Rachel Fruchtmann, Sarah Tränkel

 

Bei den ein Jahr älteren Mädchen (W9) zeigte sich, dass man für solche Läufe Erfahrung braucht. Sie gingen das Rennen etwas zu langsam an und konnten deshalb am Ende nicht mehr in die Entscheidung um den Sieg mit eingreifen. Trotzdem schaffte es Birthe Kramer bei ihrem ersten Wettkampf im Trikot des SR Yburg auf das Siegerpodest. Eine Leistung die für die Zukunft noch mehr verspricht.

Clara Frey, Jil Herzog, Jana Liß und Sarah Tränkel, die sich von einer Fußverletzung noch nicht wieder erholt hatte, landeten im Mittelfeld und durften damit durchaus zufrieden sein.

Foto: Birthe Kramer

Für Robin Frey bei den Schülern D (M9) war die 1000 Meter Strecke fast ein bisschen zu kurz. Zu seinem Kreismeistertitel vom vergangenen Wochenende auf der Cross-Strecke erlief er sich jetzt, nach einem gut eingeteilten Rennen, einen hervorragenden zweiten Platz. Mal sehen was zu dieser Sammlung in diesem Jahr noch dazu kommt! Hannes Bühler lief wie bei den Waldlaufmeisterschaften vor einer Woche ein ausgezeichnetes Rennen und wurde wieder Sechster. Auch Tiago Magnus dos Reis, bei der ein Jahr jüngeren Gruppe (M8), bestätigte seine gute Leistung aus Langenbrand und wurde Siebter.

Foto: Robin Frey (re), Hannes Bühler (li)

Die zehn und elf Jahre alten Schülerinnen und Schüler mussten über 2000 Meter antreten. Fünf Runden sind eine verdammt lange Distanz, vor allem für diejenigen, die lieber Kurzstrecken laufen. Trotzdem hielten sich unsere „Großen“ recht gut.                                                                                                                                                                                                           

Knapp an einem Medaillenrang vorbei lief Jeremias Seebacher (M11). Er ließ es zunächst etwaslangsamer angehen, steigerte dann sein Tempo kontinuierlich und arbeitete sich Platz für Platz nach vorne bis auf Rang vier. Kurz vor dem Ziel wurde er noch einmal angegriffen, was er aber mit einem schnellen Spurt souverän konterte.

Foto links: Jeremias Seebacher                                 

Fabian Schönle (M10) hatte schnell sein Tempo gefunden, hielt sich immer in Sichtweite der Spitze und wurde am Ende für sein gutes Timing mit dem fünften Platz belohnt. Martina Stryczek (W10) wagte sich bei ihrem allerersten Wettkampf auf diese schwierige Strecke und freute sich am Ende zu Recht über ihren achten Platz.  Louisa Breuer, am vergangenen Wochenende noch überraschend Zweite bei der Waldlaufmeisterschaft musste als Sprinterin dieses Mal den Spezialistinnen den Vortritt lassen und wurde ebenfalls Achte.

20.März 2010

 

20. März Langenbrand

D und C Schüler vier Mal Kreismeister im Waldlauf

Die jüngsten waren am vergangenen Wochenende wieder einmal die Größten. Mit vier Titeln und einer Reihe hervorragender Platzierungen kamen sie von den Kreismeisterschaften im Waldlauf aus Langenbrandt im Murgtal zurück. 

1250 Meter lang war die Strecke für die D Schüler/innen (8 und 9 Jahre). Sie führte über ein Stück Straße, dann über einige hundert Meter Schotterpiste und wieder zurück zum Ziel an der Festhalle in Langenbrandt. (Beide Jahrgänge liefen zusammen, gewertet wurde getrennt.) 

Bei den Mädchen gingen wir mit sieben Läuferinnen an den Start, was nicht nur zu einer optischen Dominanz führte. Gleich zu Beginn setzten sich unsere Mädchen in der  Spitzengruppe fest und liefen taktisch klug zusammen. Nur Jana Liß hatte Pech, sie wurde in einen Sturz verwickelt, musste abreißen lassen und büßte so ein paar Plätze ein. Die anderen ließen sich durch nichts und niemanden beeindrucken und so kannte die Begeisterung (und Rührung !) der am Ziel wartenden Mütter keine Grenzen, als nach sechs Minuten eine Phalanx von Mädchen mit blauen Trikots auf das Ziel zulief. Fünf der ersten acht Läuferinnen waren vom SR Yburg ! 

Am Ende wurde bei den (W8-) Mädchen Rachel Fruchtmann Kreismeisterin, die deutlich machte, dass sie nicht nur eine schnelle Sprinterin ist. Vor Alina Schönle, die bei ihrem ersten Wettkampf überhaupt, ein super Rennen lief undnur fünf Sekunden hinter Rachel ins Ziel kam.                          

Bei den ein Jahr älteren Mädchen (W9) wurde Annika Bode, die auch lieber kürzere Strecken bevorzugt, nach starkem Lauf Vizemeisterin. Nur drei  Sekunden dahinter wurde Clara Frey, trotz Trainingsrückstand, Vierte und eine winzige Sekunde danach kam Laura Olinger als Fünfte ins Ziel, und das obwohl sie sich vorher gar nicht sicher war, ob sie überhaupt laufen sollte!

Das Mannschaftsergebnis perfekt machten Jil Herzog auf Platz zehn und Jana Liß als Zwölfte.

Kein Wunder also, dass es am Ende bei der Mannschaftswertung hieß: Erster Platz: SR Yburg 1. Mannschaft, vor SR Yburg 2. Mannschaft!

von links: Jana Liß, Annika Bode, Jil Herzog, Clara Frey, Laura Olinger. Knieend: Rachel Fruchtmann, Alina Schönle

Bei den D-Schüler Jungen (8 und 9 Jahre) waren wir mit vier Teilnehmern am Start. Drei der vier Läufer waren ohne Erfahrung auf einer solchen Distanz. Nur Robin Frey, als „Spross“ einer Läuferfamilie, hatte schon einige Langstrecken-Rennen bestritten. Doch ausgerechnet er stürzte schon kurz nach dem Start, rappelte sich wieder auf und kämpfte sich an die Spitze. Auf dem Weg zum Ziel kam es erneut zu einer Kollision. Robin stürzte noch einmal und verlor etliche Meter auf den Führenden. Aber mit einer unglaublichen Energieleistung kämpfte er  sich erneut heran. Zweimal setzte er vergeblich zum Überholen an und erst zehn  Meter vor dem Ziel hatte er Erfolg, ging in Führung und lief mit erhobenen Armen und blutigen Knien und Handgelenken ins Ziel.                                                                                                                           Im Windschatten dieses Dramas kam es zu eigentlich noch überraschenderen Ergebnissen. David Tielker hielt sich während des gesamten Laufs in der Spitzengruppe. Bei der Hälfte der Distanz war er Dritter. Am Ende er musste auch er auf der Zielgeraden fighten um  völlig unerwartet Zweiter (M9) zu werden. Nur vier Sekunden dahinter kam Hannes Bühler als Sechster ins Ziel. Auch er machte           seinen ersten Wettkampf und durfte mehr als zufrieden sein. Das gleiche gilt für Tiago Magnus Dos Reis, der im Jahrgang darunter (M8) ebenfalls unerwartet auf einen prima sechsten Platz kam.

Bei diesen Einzelergebnissen war  es dann auch keine Überraschung mehr, dass die Jungs auch in der Mannschaftswertung Kreismeister wurden.

Bei den C Schülerinnen startet Louisa Breuer (W11) als „Einzelkämpferin“. Das beeindruckte sie aber keineswegs. Obwohl sie als Kreismeisterin im 50 Meter Sprint auf der Langstrecke nicht zu  Hause ist, lief sie ein taktisch kluges Rennen. Sie ließ sich mit der führenden “Spezialistin“ aus Ottersdorf erst gar nicht auf einen Zweikampf ein und hielt sich immer in der Verfolgergruppe, um sich dann im Endspurt einen ausgezeichneten zweiten Platz zu sichern.

Bei den C Schüler Jungs (M10) war mit Fabian Schönle ein weiter Newcomer am Start. Er hatte sich in den vergangenen Wochen im Training regelmäßig  auf den Wettkampf vorbereitet und wurde am Ende mit einem nie erwarteten vierten Platz belohnt.

Maurice Bornstein lief konsequent sein Tempo und wurde am Ende guter Neunter.

Ähnlich war es in der  B-Schülern Klasse bei Felix Nagelschmidt und Florian Braun (M12). Für beide war es vor allem im Hinblick auf den Mehrkampf wichtig sich einer so langen Strecke zu stellen und beide standen die doch sehr lange Distanz von 1650 Metern gut durch und kamen mit dem Mittelfeld ins Ziel.

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