Nico Maier für Junioren EM qualifiziert

Im richtigen Augenblick topfit zeigte sich Nico Maier bei der DLV Junioren Gala in Mannheim. Mit 18,56 Metern übertraf er die vom Deutschen Leichtathletik Verband geforderte Norm um sechs Zentimeter und wurde Zweiter des Ausscheidungswettbewerbs für die U20 Europameisterschaften in Boras/Schweden.

Dass er die geforderte Weite stoßen kann, war seit Wochen klar. Zentimeter um Zentimeter hatte er sich bei den letzten Wettkämpfen den 18,50 Metern genähert. Zuletzt kam er beim „Kugelstoßen der Asse“ in Weisenbach bis auf vier Zentimeter an diese Weite heran, aber das hätte nicht für eine Nominierung gereicht. So musste er in Mannheim gleich zwei Ziele erreichen. Endlich die 18,50 Meter knacken und mindestens Dritter werden.  Dass er die nötige Platzierung erreichen würde, daran zweifelte keiner, aber ob der eine, alles entscheidende Stoß kommt, war völlig offen. Und so begann der Wettkampf auch mit verhältnismäßig schwachen 17,72 m. Nach vier Versuchen standen 18.27 Meter zu Buche, dann endlich die Erlösung. Nach einer Technikkorrektur flog die 6 Kilo Kugel über die eingezeichnete Normweite auf 18.56 Meter und im Anschluss noch einmal auf 18.47 Meter. Endlich war er da, der Lohn für so viele Stunden harter Arbeit. Die ganze Last und Anspannung der vergangenen Wochen für ihn und seinen Trainer Hermann Oser fielen ab und machten der Vorfreude über das EM Ticket Platz.

Nico Maier, Zweiter bei der Junioren Gala in Mannheim.

Um ein Ticket zu den Europäischen Jugend Olympischen Spielen (EYOF) in Azerbaijan ging es in Mannheim für Rachel Fruchtmann im Dreisprung. Die Wahrscheinlichkeit dieses zu ergattern war allerdings denkbar gering. Dazu hätte sie ihre Bestweite um 31 Zentimeter steigern und den Wettkampf der besten Deutschen Athletinnen gewinnen müssen. Mehr als das machte ihr aber der der Abi Stress zu schaffen. Vier Tage vor ihrer mündlichen Prüfung tat sie sich extrem schwer und brachte nur einen der sechs Sprünge aufs Brett. Der aber hatte es in sich. Mit 12.24 Metern sprang sie eine Woche nach ihrer Bestweite von Weisenbach (12,19) wieder persönlichen Rekord. Damit war sie Zweite der U18 Springerin und kein bisschen traurig, dass sie nicht nach Baku fliegt. Denn zeitgleich finden in Ulm die Deutschen Jugendmeisterschaften statt und dort gibt es einen Titel zu gewinnen.

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