BW Meisterschaften U18: Fünf von Sechs Dreisprung -Medaillen gehen nach Steinbach!

Steinbach ist das neue Dreisprung Mekka in Baden-Württemberg! Zumindest in der Altersklasse U18! Bei den Titelkämpfen am vergangenen Sonntag im Sindelfinger Glaspalast standen alle drei Athletinnen des SR Yburg gemeinsam ganz oben auf dem Siegerpodest. Bei den Jungs gab es Silber und Bronze. Ein großer Erfolg auch für Sprungtrainerin Martha Fruchtmann.

Silber im Dreisprung: Hanna Altmann

Nicht nur die Platzierungen, auch die Leistungen konnten sich sehen lassen. Rachel Fruchtmann machte gleich mit ihrem ersten Sprung alles klar. Der trug sie auf 11,99 Meter und bedeutete nicht nur persönliche Bestleistung, sondern auch einen Platz ganz vorn in der deutschen Rangliste. Weitere, knapp übertretene,  Sprünge deuteten an, dass das noch nicht ihr letztes Wort sein muss. Eine super Serie krönte Hanna Altmann mit ihrem fünften Versuch und 11,67 Metern. Auch für sie neue persönliche Bestleistung und in Anbetracht der Tatsache, dass sie dem jüngeren U18 Jahrgang angehört  nicht hoch genug einzuschätzen. Im sechsten Versuch gelang dann auch noch Gloria Antonaci der Sprung in die Medaillenränge. Mit 11,32 Metern verdrängte sie im letzten Moment die Konkurrenz auf die Plätze.

Starke Ergebnisse im Dreisprung und über die Hürden: Rachel Fruchtmann

Eine besondere Belastungsprobe wurde der Wettkampf für Rachel und Hanna. Sie mussten den Dreisprung vor dem letzten Versuch beenden um direkt zu den Vorläufen über 60 Meter Hürden zu kommen. Nachdem sie diese souverän gemeistert hatten, stand dann bereits 40 Minuten später das Finale an. Dieses verlief dann an der Spitze extrem spannend. Vier Athletinnen überquerten auf gleicher Höhe, nur 5 Hundertstel Sekunden voneinander getrennt , die Ziellinie. Rachel hatte das Pech dabei die Vierte zu sein und damit eine weitere Medaille zu verpassen. Getröstet hat sie dabei sicher die sehr schnelle Zeit von 8,84 Sekunden. Hanna, eh schon durch einen Infekt geschwächt, wurde mit neuer persönlicher Bestleistung von 9,26 Sekunden Siebte, kann aber sicher noch schneller laufen.

Belohnt für sein konsequentes Training der letzten Monate wurde Lars Lawo. Im Dreisprung sicherte er sich nicht nur Silber, sondern kam erstmals über die begehrte 13 Meter Marke. Am Ende fehlten dann nur 10 Zentimeter zum Titel. Ebenfalls neue Bestleistung erzielte Tim Kilka, auch er aus dem jüngeren U18 Jahrgang, mit 12,56 Metern. Das brachte ihm verdient die Bronzemedaille. Für beide Springer sind diese Weiten sicher noch nicht das letzte Wort.

Bronze über 200 Meter: Helen Baumgarten

Ebenfalls Bronze sicherte sich Helen Baumgarten über die 200 Meter. Mit 26,30 Sekunden kam sie zwar nicht ganz an ihre Bestzeit vom Wochenende davor heran, durfte aber trotzdem damit zufrieden sein.  Über 60 Meter hatte sie sich mit neuer Bestzeit von 8,03 Sekunden für das Finale der besten acht Sprinterinnen  qualifiziert, verzichtete aber dann auf die Teilnahme zugunsten der anschließenden 200 Meter. Ebenfalls neue Bestleistung erzielte Corinne Gibilisco. Sie steigerte sich auch in diesem Wettkampf weiter und steht jetzt bei  guten 8,07 Sekunden. Für das Finale hat es nicht ganz gereicht.

Einen siebten Rang im Kugelstoßen gab es für Jona Fruchtmann, gegen ausgesprochen starke Konkurrenz schlug er sich mehr als achtbar und kam mit der, jetzt 5 Kg schweren, Kugel auf die neue persönliche Bestweite von 13,28 Metern. Auch bei ihm geht sicher noch mehr. Achter wurde über 800 Meter Moritz Merkel. Erlief ein ausgesprochen mutiges Rennen und bis 200 Meter vor dem Ziel war er super mit dabei, dann fehlte es ihm etwas an Tempohärte. Trotz allem verbesserte er seine Bestzeit um 5 (!) Sekunden und kam auf gute  2:09,30 Minuten. Ganz unglücklich lief das 800 Meter Rennen für seine Cousine Lisa Merkel. Bei den Mädels wurde der Wettbewerb in zwei Zeitendläufen ausgetragen und Lisa war im schwächeren. Um eine Chance auf eine gute Platzierung zu haben, musste sie von vorne herein das Tempo machen, da sich keine der anderen Läuferinnen an der Führungsarbeit beteiligen wollte. Das war sehr Kräfte zehrend und endete für sie mit 2:25,94 Minuten und Platz acht unter Wert.

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Rachel Fruchtmann: BaWü Meisterin im Dreisprung und Platz 2 in der DLV Jahresbestenliste

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