Optimale Medaillenausbeute bei den Badischen U16 Meisterschaften

Von den neun teilnehmenden Steinbacher Athleten nahmen acht eine Medaille von den Badischen U16 Meisterschaften in Schutterwald mit nach Hause. Davon waren vier aus Gold und nicht mit allen konnte man im Vorfeld rechnen.

Mit drei Einzelmedaillen erfolgreichster Teilnehmer war Jona Fruchtmann. Und das, obwohl es zu Beginn mit der Kugel nicht wie gewünscht lief. Zwar gewann er sicher die Silbermedaille, aber mit seinen 14,28 Metern war er nicht zufrieden. Eigentlich hätte an diesem Tag die 15 Metermarke fallen sollen. Aber schon mit dem Diskus lief es deutlich besser. Drei Würfe über 47 Meter hatte er noch nie erreicht, aber auch hier verfehlte er, trotz Silbermedaille, sein persönliches Ziel. Ganze vier Zentimeter fehlten ihm zur D-Kadernorm von 48 Metern! Ausgerechnet in der Disziplin, die er weniger im Fokus hatte, gelang ihm dann der große Wurf. Auf 51,09 schleuderte er den 600 Gramm Speer und ließ nicht nur alle Speerspezialisten hinter sich, sondern übertraf damit auch die Norm für den Baden-Württembergischen Wurfkader.

Tim Kilka gewann überlegen den Dreisprung

Ebenso überraschend kam der Titel im Dreisprung für im Kilka. Zwar war bereits im Training zu sehen, dass diese Disziplin für ihn passt, dass es bei seinem erst zweiten Dreisprungwettkampf gleich auf 12,51 Meter gehen würde, damit hatte niemand gerechnet. Der Lohn: eine Goldmedaille, Kadernorm und eine Einladung ins U16 Meister-Camp Ende August.

Zweikampf um den 100 Meter Titel zwischen Helen Baumgarten und Victoria Domogalla (Mannheim)

Dort könnte er Helen Baumgarten treffen, die sich in souveräner Manier den Titel über 300 Meter in 42,23 Sekunden sicherte. Aber nicht nur das. Zuvor hatte sie bereits im 100 Meter Finale ihre Bestzeit auf 12,57 Sekunden gedrückt und war damit nur drei Hundertstel Sekunden hinter der Siegerin geblieben. Ebenfalls noch vor dem 300 Meter Finale wurde die 4×100 Meter Staffel gelaufen. Dort war sie mit Karla Rathmer, Hanna Altmann und Ana Paula Schmitz am Start. Nach einem furiosen Rennen und nahezu perfekten Wechseln kam sie nach nicht für möglich gehaltenen 50,24 Sekunden ins Ziel und sicherte die Silbermedaille für das zu recht glückliche Quartett. Die Staffelmedaille war für Hanna Altmann an diesem Tag schon die zweite. Zuvor fehlten ihr über die 80 Meter Hürden 3 Hundertstel zum Sieg. Eigentlich ein bisschen ärgerlich, da es ihre erste Niederlage gegen eine badische Athletin war. Nach ihren gesundheitlichen Problemen der letzten Monate war konnte sie sich zumindest über eine neue Bestzeit (12,17 Sek) freuen. Im Dreisprung entschädigte sie sich dann für die entgangene Goldmedaille und gewann diesen Wettbewerb souverän mit 11, 17 Metern und dem Gefühl, dass diese Weite noch nicht das letzte Wort war. Eine beeindruckende Vorstellung gab auch Lisa Merkel über 800 Meter. Couragiert setzte sie sich am Start gegen die zum Teil körperlich deutlich überlegenen Gegnerinnen durch und übernahm mit einem flotten Tempo die Führung. Nach 500 Metern musste sie der späteren Siegerin die Führung überlassen, hielt aber alle weiteren Läuferinnen in Schach und gewann mit neuer Bestzeit von 2:21,83 Minuten die Silbermedaille. Ihr Cousin Moritz wählte über dieselbe Strecke eine andere Taktik und lief von vorne herein auf Rang drei. Diese Position hielt er bis zum Ende musste allerdings noch einen energischen Schlussspurt hinlegen um sich nicht doch noch vom Bronzerang verdrängen zu lassen.

4×100 Meter Silberstaffel: 1. Wechsel Karla und Hanna

Knapp an einer Einzelmedaille vorbei sprang Karla Rathmer im Fünfsprung. Hier kam sie auf gute 15,13 Meter und wurde Vierte. Ana Paula Schmitz gewann das B-Finale über 100 Meter mit 13,61 Sekunden, was ihr unter dem Strich Rang sieben einbrachte. Oliver Gress wurde über 300 Meter Achter in 42,47 Sekunden.

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Springt von einer Dreisprung-Bestweite zur nächsten: Lars Lawo

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