Niklas Huber Vierter bei den Deutschen Blockwettkämpfen

Eigentlich war der Wettkampf nur als Ersatz gedacht für die deutschen Neunkampf-Meisterschaften, an denen Niklas wegen seiner Verletzung im Frühjahr und den dadurch verpassten Qualifikationswettkämpfen, nicht teilnehmen kann. Aber dann wurde daraus noch ein richtig guter Wettkampf mit vier persönlichen Bestleistungen.

Selfie mit Trainer

Nach den Vorergebnissen lag Niklas auf Rang acht des Teilnehmerfeldes. Aber gleich in der ersten Disziplin, den 80 Meter Hürden etablierte er sich mit der viertbesten Zeit in der Spitzengruppe. Seine 11,26 Sekunden bedeuteten neue persönliche Bestzeit. Mit dem Diskus kam die erste Klippe. Aber auch hier erzielte er mit 41,69 Metern eine Weite, die er bislang noch nicht zu Buche stehen hatte. Wer ihn allerdings im Training gesehen hat weiß, dass hier noch viel mehr geht. In der Gesamtwertung fiel er damit allerdings zurück. Der 100 Meter Sprint brachte ihn dann wieder zurück in die Spitzengruppe. Mit 11,56 Sekunden gab es auch hier einen neuen Bestwert. Richtig wackelig wurde es im Weitsprung. Nach einem Fehlversuch landete er mit einem Sicherheitssprung bei 5,90 Metern. Der dritte Versuch war dann wieder ungültig. Ein kleiner Rückschlag, denn hier sollte unbedingt eine sechs vor dem Komma stehen. Trotzdem lag er auf Platz vier vor dem abschließenden Kugelstoßen. Hier war dann allen Teilnehmern anzusehen, dass die fünf Stunden Wettkampf die hinter ihnen lagen, viel Kraft gekostet hatten. Trotzdem kam er mit 14,65 Metern noch einmal auf eine ausgezeichnete Weite. Da sich aber von den vor ihm liegenden keiner eine Schwäche leistete blieb es in der Endabrechnung bei Rang vier. Die 3105 Punkte waren dann auch fast einhundert Punkte mehr als seine Vorleistung und bedeuteten gleichzeitig neuen Kreisrekord.

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Veröffentlicht in Aktuell, Berichte
Corona und kein Ende in Sicht

Das Corona Virus hat heftige Spuren hinterlassen. Bei denen, die direkt betroffen waren und bei uns allen, die wir mit den notwendigen Einschränkungen leben müssen. Inzwischen haben sich meisten an das Masken tragen und Abstand halten gewöhnt. Leider  halten sich nicht alle daran und so werden uns die Beschränkungen mit Sicherheit weiter begleiten. Für die Leichtathletik im SR Yburg bedeutet das, dass wir auch in den kommenden Wochen weiter mit den Kader- und Fördergruppen in der Sportschule trainieren können – mit den nötigen Hygienemaßnahmen. Jetzt nach den Ferien geht es weiter, für die Kleinen auf dem Beachplatz neben der Grundschule. Für die älteren unter den bekannten Auflagen des Schutzkonzepts der BW Leichtathletik in der Sportschule.

Die Wettkampfsaison, die jetzt als sogenannte „Late-Season“ daherkommt, ist für alle gewöhnungsbedürftig. Manche hatten ihren Urlaub schon für September gebucht und mussten ihn wieder absagen oder auf Wettkämpfe verzichten. Wettkämpfe ohne Zuschauer oder mit Maskenpflicht, wie jetzt bei den Deutschen Meisterschaften, sind merkwürdig, aber Voraussetzung, dass die Titelkämpfe überhaupt stattfinden durften. Bis Anfang Oktober wird es jetzt noch einige Wettkämpfe geben. Für die Älteren ausreichend für die jüngeren eher wenige.

Man kann nur hoffen, dass die Vernunft im Umgang mit der Infektionsgefahr reicht, um die Zahlen niedrig zu halten. Ansonsten droht uns wieder ein Sportverbot-und das wäre im Winter bitter.

Athletin des Monats

Erstmals unter 12 Sekunden über 100 Meter: Helen Baumgarten 11,95 Sekunden in Weinheim

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