Steinbacher Athleten dominieren den Baden-Württembergischen Sprung Cup

Der Ausflug in die Landeshauptstadt hat sich gelohnt. Beim Baden-Württembergischen Sprung Cup, der in der Halle des Olympia Stützpunkts in Stuttgart ausgetragen wurde räumten die SR Yburg Athleten kräftig ab. Drei Siege und ein zweiter Platz bei acht ausgetragenen Wettbewerben waren die stolze Medaillen Bilanz für das Team von Sprungtrainerin Martha Fruchtmann.

Der Wettbewerb, der von den Sprung Landestrainern aus der Taufe gehoben wurde, ist neu im Wettkampfprogramm. Die Disziplin heißt 5-Sprung und besteht, aus fünf Schrittsprüngen in die Weitsprunggrube und soll den späteren Dreisprung vorbereiten. Ende November wird dann in Hannover der Deutsche Sprung Cup ausgetragen. In der Klasse U14 werden die Sprünge aus dem Stand absolviert. Hier hatte der SR Yburg mit Hanna Altmann zwar nur eine Athletin am Start, die zeigte sich aber der Konkurrenz  überlegen und gewann den Wettbewerb mit guten 11,50 Metern. Ganz einfach war das nicht, denn die Umgebung in der riesigen 120x 80 Meter großen Halle mit allen erdenkliche Sprung- und Wurfanlagen war schon beeindruckend. An allen Ecken und Enden waren Topathleten der verschiedensten Disziplinen zu sehen. Da waren Gregor Traber, der Deutsche Meister im Hürdensprint, David Nopper, Deutscher Meister im Hochsprung oder  Marie-Laurence Jungfleisch, die Sechste der WM im Hochsprung zu sehen. Alle beim Trainieren und dazwischen die Nachwuchsspringer des Landes, die sich vor und nach ihren Wettbewerben ehrfürchtig Autogramme abholten.  Bei den U16 Springern wurde der 5-Sprung mit Anlauf ausgetragen und den nutzte Niklas Huber, der Badische Meister im Vierkampf, zu fünf mächtigen Sätzen und landete bei 16,97 Metern in der Grube und damit deutlich vor allen anderen Athleten aus Baden und Württemberg. Bei den Mädchen W 14 Mädchen kam Helen Fischer auf ausgezeichnete 16,10 Meter und Platz zwei. Für eine Sprinterin ein bemerkenswertes Ergebnis.  Annika Bode kam unter den Augen von Dreisprung-Bundestrainer Tamas Kiss, der sehr angetan war von ihrer Technik, auf gute 14,34m. Eine Alt- und zwei Neu- Steinbacherinnen waren bei den W13 Mädchen am Start. Hier war es ein hart umkämpfter Wettbewerb mit einem großen Teilnehmerfeld. Obwohl  Rachel Fruchtmann vom ersten Versuch an führte, musste sie sich in ihrem letzten Versuch noch einmal auf 15,60 Metern steigern um sich der Konkurrenz zu erwehren. Rundum glücklich durfte sie dann die Siegerurkunde, die von Tobias Dahm, dem deutschen Vizemeister im Kugelstoßen übergeben wurde. Ausgezeichnet schlugen sich auch Maria Lindner mit 14,34 m als Sechste und Dana Lang, die für ihre Verhältnisse keinen so guten Tag erwischte mit 13,82 m.

Das erfolgreiche SR Yburg Team: (v.links): Annika Bode, Maria Lindner, Hanna Altmann, Rachel Fruchtmann, Helen Fischer, Niklas Huber, Trainerin Martha Fruchtmann. Vorne: Dana Lang.

Das erfolgreiche SR Yburg Team: (v.links): Annika Bode, Maria Lindner, Hanna Altmann, Rachel Fruchtmann, Helen Fischer, Niklas Huber, Trainerin Martha Fruchtmann. Vorne: Dana Lang.

 

 

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Corona und kein Ende in Sicht

Das Corona Virus hat heftige Spuren hinterlassen. Bei denen, die direkt betroffen waren und bei uns allen, die wir mit den notwendigen Einschränkungen leben müssen. Inzwischen haben sich meisten an das Masken tragen und Abstand halten gewöhnt. Leider  halten sich nicht alle daran und so werden uns die Beschränkungen mit Sicherheit weiter begleiten. Für die Leichtathletik im SR Yburg bedeutet das, dass wir auch in den kommenden Wochen weiter mit den Kader- und Fördergruppen in der Sportschule trainieren können – mit den nötigen Hygienemaßnahmen. Jetzt nach den Ferien geht es weiter, für die Kleinen auf dem Beachplatz neben der Grundschule. Für die älteren unter den bekannten Auflagen des Schutzkonzepts der BW Leichtathletik in der Sportschule.

Die Wettkampfsaison, die jetzt als sogenannte „Late-Season“ daherkommt, ist für alle gewöhnungsbedürftig. Manche hatten ihren Urlaub schon für September gebucht und mussten ihn wieder absagen oder auf Wettkämpfe verzichten. Wettkämpfe ohne Zuschauer oder mit Maskenpflicht, wie jetzt bei den Deutschen Meisterschaften, sind merkwürdig, aber Voraussetzung, dass die Titelkämpfe überhaupt stattfinden durften. Bis Anfang Oktober wird es jetzt noch einige Wettkämpfe geben. Für die Älteren ausreichend für die jüngeren eher wenige.

Man kann nur hoffen, dass die Vernunft im Umgang mit der Infektionsgefahr reicht, um die Zahlen niedrig zu halten. Ansonsten droht uns wieder ein Sportverbot-und das wäre im Winter bitter.

Athletin des Monats

Erstmals unter 12 Sekunden über 100 Meter: Helen Baumgarten 11,95 Sekunden in Weinheim

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