Steinbacher Team gewinnt das Baden Finale der VR-Talentiade 2015

Mit einem tollen Teamergebnis und herausragenden Einzelleistungen endete am Samstag der Badische Endkampf der Leichtathletik Talentiade im Beiertheimer Stadion in Karlsruhe. Ein so  ausgeglichenes Team auf hohem Niveau hatte die Auswahl der Rebland-Grundschulen, der Grundschulen Eisental, Weitenung, Sinzheim und Kartung-Winden noch selten am Start.

22 Mädchen und Jungen hatten sich im Februar für das Auswahltraining qualifiziert, 14 wurden am Ende für das Team nominiert. Von Lörrach bis zum Rhein-Neckar Raum kamen die Gegner, aber am Schluss war es nur die Auswahl aus Pforzheim, die auf Augenhöhe mit Steinbach war. Gewertet wurden in jeder Disziplin jeweils die drei besten Jungs und Mädchen. Da zahlte sich aus, dass Steinbach schnelle Sprinter, starke Springer und hervorragende Werfer im Team hatte und dadurch sowohl im 20 Meter „fliegend“ Sprint, als auch über die 40 Meter Hürden und im Weitsprung zu den Besten zählte. Das galt auch für die abschließende Hürden-Pendelstaffel, die nach hartem Kampf dank der besseren Hürdentechnik gewonnen wurde.

Bevor aber klar war, ob es zum Mannschaftssieg reicht wurden Einzelfinals ausgetragen. Die jeweils besten sechs Mädchen und Jungen traten im 50 Meter Sprint, im Weitsprung und im Heulballwurf gegeneinander an. Dass in jedem dieser Finals mindestens ein Teammitglied aus Steinbach vertreten war, unterstreicht deutlich die Stärke des diesjährigen Jahrgangs.

Den Anfang machte Sandra Tesic, die im 50 Meter Lauf gleich am Start vorne lag und im Ziel mit guten 8,0 Sekunden einen klaren Vorsprung hatte. Bei den Jungs war es Jannik Meier, der von keinem anderen zu schlagen war und im Ziel zwar knapp, aber mit guten 7,8 Sekunden vorne lag. Im Heulerwurf nahm dann Sandra Tesic noch einen dritten Platz mit, während bei den Jungs Silas Meier mit seinen Würfen ein Raunen im Publikum hervorrief. Seine Heuler landeten jenseits aller Markierung, bei über 47 Metern. Da die Konkurrenz nicht über die 40 Meter Marke kam, war der Sieg zu keinem Zeitpunkt gefährdet. Im Weitsprung waren bei den Jungen und Mädchen jeweils zwei aus dem Steinbacher Team im Finale. Knapp am Sieg vorbei sprang dabei Isabell Seebacher. Die 4,15 Meter, die ihr den zweiten Platz eintrugen konnten sich jedenfalls sehen lassen. Genauso wie die 3,84 Meter von Anna Scherer auf Rang Fünf. Trotz eines Supersprungs von 4,44 Meter reichte es auch für Arwen Derler „nur“ zum zweiten Platz, vor dem Sprintsieger Jannik Meier, der auf ausgezeichnete 4,16 Meter kam.

Neben den Medaillen für die ersten Drei, die vom Präsidenten des Badischen Leichtathletik Verbandes, Philipp Krämer und dem deutschen Spitzenweitspringer Julian Howard  übergeben wurden, erhielten die Sieger eine Einladung für ein Spitzensport Event im kommenden Winter.

Spannend wurde es dann zum Schluss, als alle Teams bei der Siegerehrung auf ihre Platzierung warteten. Als dann Platz zwei zum Aufruf kam und Steinbach immer noch nicht dabei war, brach lauter Jubel im Team und bei den mitgereisten Eltern aus. Urkunden, Medaillen und der große Siegerpokal waren der Lohn für fleißiges Trainieren. Und vielleicht ist es einer der Jungs oder eines der Mädchen, die in ein paar Jahren als Deutsche Meisterin die Siegerehrung für die Kleinen vornimmt.

Das Siegerteam: (von links stehend) Jeany Bracht, Arwen Derler, Linus Eberle, Anna Scherer, Ida Hünerfeld, Isabel Seebacher, Jakob Kögl, Jannik Meier. (vorne von links): Marvin Ludwig, Silas Meier, Josefine Fruchtmann, Julian Mai, Sandra Tesic und Sophia Anselm. (Hinten): Weitspringer Julian Howard und der Präsident des Bad. Leichtathletik Verbandes Philipp Krämer

Das Siegerteam: (von links stehend) Jeany Bracht, Arwen Derler, Linus Eberle, Anna Scherer, Ida Hünerfeld, Isabel Seebacher, Jakob Kögl, Jannik Meier. (vorne von links): Marvin Ludwig, Silas Meier, Josefine Fruchtmann, Julian Mai, Sandra Tesic und Sophia Anselm. (Hinten): Weitspringer Julian Howard und der Präsident des Bad. Leichtathletik Verbandes Philipp Krämer

 

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Corona und kein Ende in Sicht

Das Corona Virus hat heftige Spuren hinterlassen. Bei denen, die direkt betroffen waren und bei uns allen, die wir mit den notwendigen Einschränkungen leben müssen. Inzwischen haben sich meisten an das Masken tragen und Abstand halten gewöhnt. Leider  halten sich nicht alle daran und so werden uns die Beschränkungen mit Sicherheit weiter begleiten. Für die Leichtathletik im SR Yburg bedeutet das, dass wir auch in den kommenden Wochen weiter mit den Kader- und Fördergruppen in der Sportschule trainieren können – mit den nötigen Hygienemaßnahmen. Jetzt nach den Ferien geht es weiter, für die Kleinen auf dem Beachplatz neben der Grundschule. Für die älteren unter den bekannten Auflagen des Schutzkonzepts der BW Leichtathletik in der Sportschule.

Die Wettkampfsaison, die jetzt als sogenannte „Late-Season“ daherkommt, ist für alle gewöhnungsbedürftig. Manche hatten ihren Urlaub schon für September gebucht und mussten ihn wieder absagen oder auf Wettkämpfe verzichten. Wettkämpfe ohne Zuschauer oder mit Maskenpflicht, wie jetzt bei den Deutschen Meisterschaften, sind merkwürdig, aber Voraussetzung, dass die Titelkämpfe überhaupt stattfinden durften. Bis Anfang Oktober wird es jetzt noch einige Wettkämpfe geben. Für die Älteren ausreichend für die jüngeren eher wenige.

Man kann nur hoffen, dass die Vernunft im Umgang mit der Infektionsgefahr reicht, um die Zahlen niedrig zu halten. Ansonsten droht uns wieder ein Sportverbot-und das wäre im Winter bitter.

Athletin des Monats

Erstmals unter 12 Sekunden über 100 Meter: Helen Baumgarten 11,95 Sekunden in Weinheim

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