Drei von sechs Badischen Meistertiteln gehen nach Steinbach

Mit einem großen Erfolg für die Steinbacher Mädchen und Jungen  endeten die Badischen U14 Vierkampf-Meisterschaften am vergangenen Wochenende in Kehl. Die Hälfte aller zu vergebenden Titel ging an den SR Yburg. Dabei waren alle Wettbewerben ungeheuer spannend und die Entscheidungen fielen jeweils erst in der letzten Disziplin.

Niklas Huber lieferte sich bei den M13 Jungs von Anfang an ein Duell mit dem favorisierten Titelverteidiger Felix Kunstein von der MTG Mannheim. Beide begannen mit 1,56 Metern im Hochsprung. Für Niklas gleich eine neue Bestleistung. Über 75 Meter war der Mannheimer, trotz Niklas erstem  Sprint unter 10 Sekunden (9,92 sec.) fast drei Zehntel schneller und damit in Führung. Im Weitsprung schlug dann Niklas zurück. Dreimal sprang er weiter als sein bisher. Sein weitester Satz trug ihn bis auf hervorragende 5,44 Meter. Da sein Konkurrent knapp unter 5 Meter blieb, ging er mit 15 Punkten Vorsprung in den abschließenden Ballwurf. Auch in dieser Disziplin war ein neuer persönlicher Rekord nötig um diesen hauchdünnen Vorsprung erfolgreich ins Ziel zu retten. Sowohl Niklas als auch Felix warfen ausgezeichnete 53,5 Meter, was Niklas Sieg und Titel brachte. Seine Punktzahl von 2002 Pkt. bedeute gleichzeitig neuen Kreisrekord.

Badische Meister im Vierkampf: Rachel Fruchtmann und Niklas Huber

Badische Meister im Vierkampf: Rachel Fruchtmann und Niklas Huber

Nicht weniger spannend verlief der Vierkampf bei den gleichaltrigen Mädchen. Hier stieg Rachel Fruchtmann gleich mit einer neuen Sprintbestzeit (10,39 Sek.) in den Wettkampf ein. Im Weitsprung gelang ihr im letzten Versuch endlich der ersehnte Sprung über die Fünfmetermarke. Mit 5,12 m ging sie damit in der Punktewertung in Führung. Im Ballwurf stellte sie mit 44 Metern ihre Bestweite ein und baute den Vorsprung aus. Doch ausgerechnet in einer ihrer Lieblingsdisziplinen, dem Hochsprung lief es nicht wie gewohnt. Nach übersprungenen 1,44 Metern musste sie zuschauen was die Konkurrentinnen machen, die weiter im Wettbewerb waren. Der scheinbar komfortable Vorsprung schmolz dahin, aber nicht ganz. Am Ende war sie noch 34 Punkte vorne und erzielte mit 2020 Punkten ein herausragendes Ergebnis. Im gleichen Wettbewerb steigerte sich Celine Scheifele auf 1788 Punkten und erzielte dabei mit 10,42 Sekunden über 75 Meter, 4,47 Meter im Weitsprung und 33,5 m im Ballwurf neue Bestleistungen. In der Endabrechnung brachte ihr das einen guten achten Platz in einem ausgesprochen stark besetzten Teilnehmerfeld.

Auch bei den ein Jahr jüngeren Mädchen gab es eine Reihe von neuen Bestmarken. Hanna Altmann war hier mit ausgezeichneten 4,58 Metern beste Weitspringerin und konnte auch im Hochsprung mit 1,40 Metern voll überzeugen. Da sie auch im Sprint mit 10,45 Sekunden eine Spitzenzeit erzielte, wäre eine Medaille durchaus möglich gewesen. Wenn da nicht der Ballwurf wäre, der ihr überhaupt nicht liegt. Der kostete Punkte und warf sie leider auf den siebten Rang zurück. Trotzdem waren die 1742 Punkte ein tolles Ergebnis. Ebenfalls zwei neue Bestleistungen stellte Franziska Seebacher auf. Ihre 29 Meter im Ballwurf hätten Hanna zur Silbermedaille gereicht! Im Weitsprung kam sie auf gute 4,23 Meter.

Völlig überraschend verlief dann die Siegerehrung der Mannschaften, bei der die beiden Jahrgangsklassen zusammen gewertet werden. Ein Team nach dem anderen wurde aufgerufen und am Ende blieb nur noch die Steinbacher Mannschaft als neuer Titelträger übrig. Damit hatte wirklich niemand gerechnet und umso größer war dann die Freude der Mädels über ihre Medaillen.

Badischer Mannschaftsmeister im Vierkampf: (von links) Rachel, Hanna, Franzi, Celine

Badischer Mannschaftsmeister im Vierkampf: (von links) Rachel, Hanna, Franzi, Celine

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Corona und kein Ende in Sicht

Das Corona Virus hat heftige Spuren hinterlassen. Bei denen, die direkt betroffen waren und bei uns allen, die wir mit den notwendigen Einschränkungen leben müssen. Inzwischen haben sich meisten an das Masken tragen und Abstand halten gewöhnt. Leider  halten sich nicht alle daran und so werden uns die Beschränkungen mit Sicherheit weiter begleiten. Für die Leichtathletik im SR Yburg bedeutet das, dass wir auch in den kommenden Wochen weiter mit den Kader- und Fördergruppen in der Sportschule trainieren können – mit den nötigen Hygienemaßnahmen. Jetzt nach den Ferien geht es weiter, für die Kleinen auf dem Beachplatz neben der Grundschule. Für die älteren unter den bekannten Auflagen des Schutzkonzepts der BW Leichtathletik in der Sportschule.

Die Wettkampfsaison, die jetzt als sogenannte „Late-Season“ daherkommt, ist für alle gewöhnungsbedürftig. Manche hatten ihren Urlaub schon für September gebucht und mussten ihn wieder absagen oder auf Wettkämpfe verzichten. Wettkämpfe ohne Zuschauer oder mit Maskenpflicht, wie jetzt bei den Deutschen Meisterschaften, sind merkwürdig, aber Voraussetzung, dass die Titelkämpfe überhaupt stattfinden durften. Bis Anfang Oktober wird es jetzt noch einige Wettkämpfe geben. Für die Älteren ausreichend für die jüngeren eher wenige.

Man kann nur hoffen, dass die Vernunft im Umgang mit der Infektionsgefahr reicht, um die Zahlen niedrig zu halten. Ansonsten droht uns wieder ein Sportverbot-und das wäre im Winter bitter.

Athletin des Monats

Erstmals unter 12 Sekunden über 100 Meter: Helen Baumgarten 11,95 Sekunden in Weinheim

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