Drei Einzel- und drei Mannschaftstitel bei der Kreismeisterschaft im Vierkampf

Eine logistische Herausforderung waren die Vierkampfmeisterschaften in Iffezheim am vergangenen Sonntag. Über 40 Kinder und Jugendliche in je sechs Altersklassen bei den Mädchen und Jungen zu betreuen und noch ein Kampfgericht zu stellen war keine leichte Aufgabe. Dank des engagierten Elternteams und der älteren Jugendlichen gelang das so gut, dass alle prima durch die vier Disziplinen kamen und am Ende viele starke und einige herausragende Leistungen zu verzeichnen waren.

Niklas Huber Kreismeister im Vierkampf M13

Niklas Huber Kreismeister im Vierkampf M13

Allen voran Niklas Huber (M13), der trotz Rückenproblemen, mit 10,18 Sek. eine neue Bestzeit im 75 Meter Sprint erzielte und im Mehrkampf deutlich vor der gar nicht schlechten Konkurrenz siegte. Zusammen mit Jona Fruchtmann, der in seiner Klasse (M12) Dritter wurde, und dabei mit 42,5 Metern Bestweite mit dem Ball erzielte, und Moritz Merkel gewann er dazu noch die Mannschaftswertung.

Ein Punkt am Sieg vorbei: Jakob Kögl

Ein Punkt am Sieg vorbei: Jakob Kögl

Eine starke Vorstellung boten auch die Jungs in der Klasse M10. Hier verpasste Jakob Kögl um einen winzigen Punkt (das ist ein Zentimeter im Hochsprung) den Kreismeistertitel. Sowohl im Sprint (8,34 Sek.) als auch im Weitsprung (3,87 Meter) war er der Beste. Julian Mai erwies sich als stärkster Hochspringer (1,15 m) und war im Vierkampf Fünfter. Marek Hauck lag ein Platz hinter ihm und war mit 44 Metern klar der beste Werfer. Linus Eberle kann eigentlich ähnlich weit werfen, hatte aber Pech und landete am Ende knapp hinter seinen Mannschaftkameraden. Ebenso Cedric Uecker und Max Warlich. Zusammen gab es dazu noch einen dritten Platz in der Mannschaft.

Verschenkt hat seinen Titel Nico Maier in der ältesten Altersklasse (M15). Nach drei Disziplinen (100m – Kugel- Weisprung) führte er klar. Verzichtete dann aber wegen Rückenbeschwerden auf den Hochsprung, wo ihm eine mittelmäßige Leistung zum Sieg gereicht hätte.

Deutlich überlegen waren unsere U 14 Mädels und das in beiden Jahrgängen. Rachel Fruchtmann (W13) wurde dabei ihrer Favoritenrolle gerecht und gewann dank ihrer Ausgeglichenheit wieder mit einem Spitzenergebnis. Herausragend war ihr Weitsprung mit 4,85 Metern. Zweite wurde Celine Scheifele, ebenfalls mit einem starken Punkteergebnis und einer neuen Hochsprungbestleistung (1,32 Metern). In dieser Disziplin zeigten sich fast alle Mädchen deutlich verbessert. Die gleiche Höhe übersprangen Gloria Antonaci und Anne Velten. Clara Kopitzke und Rieke Feigl kamen auf 1,24 Meter.

In jeder Hinsicht ein starkes Team: Mädchen- Mannschaft U14

In jeder Hinsicht ein starkes Team: Mädchen- Mannschaft U14

Ebenfalls einen Doppelsieg konnten Hanna Altmann und Franziska Seebacher (W12) verzeichnen. Beide zeigten sich in allen vier Disziplinen verbessert und konnten deshalb hohe Punktzahlen verbuchen. Herausragend die Sprintzeit von Hanna mit 10,70 Sekunden über 75 Meter. Ausgezeichnete Fünfte wurde hier Celina Bergmann. Weiter mit im Team Annalisa Valasek und Clara Schmid.

Dass es auch in der (gemeinsamen) Mannschaftswertung beider Klassen einen Doppelsieg gab unterstreicht die Überlegenheit der Steinbacher Mädels, die in dieser Form auch bei den badischen Meisterschaften ein gewichtiges Wort mitreden werden.

Noch nicht ganz in die Fußstapfen der Großen können die U12 Mädchen treten. Sie wurden mit ihrer Mannschaft Dritte. Vor allem im Wurfbereich gibt es noch Entwicklungsreserven, die bei entsprechendem Training zu noch besseren Platzierungen führen werden. Rosalie Peter gehörte in der Klasse W11 zu den schnellsten Sprinterinnen und Weitspringerinnen. Mit im Team Ida Hünerfeld, Kira Kenngott, Camie Fischer und Zoe Vogel.

Bei den ein Jahr jüngeren Mädchen schlugen sich Isabell Seebacher, Josefine Fruchtmann, Lisa Velten und Vivien Matt recht achtbar und kamen hintereinander auf die Plätze 5-8.

Nach dem Ausfall von Helen Fischer mussten sich die U16 Mädchen ebenfalls mit einem  dritten Platz begnügen. In der Einzelwertung kam Chiara Roth (W14) auf einen guten dritten Rang. Einen Platz dahinter landete Annika Bode. Josefa Metzinger wurde Siebte. Bei den W15 Mädchen kam Lara Schönith auf Rang fünf.

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Corona und kein Ende in Sicht

Das Corona Virus hat heftige Spuren hinterlassen. Bei denen, die direkt betroffen waren und bei uns allen, die wir mit den notwendigen Einschränkungen leben müssen. Inzwischen haben sich meisten an das Masken tragen und Abstand halten gewöhnt. Leider  halten sich nicht alle daran und so werden uns die Beschränkungen mit Sicherheit weiter begleiten. Für die Leichtathletik im SR Yburg bedeutet das, dass wir auch in den kommenden Wochen weiter mit den Kader- und Fördergruppen in der Sportschule trainieren können – mit den nötigen Hygienemaßnahmen. Jetzt nach den Ferien geht es weiter, für die Kleinen auf dem Beachplatz neben der Grundschule. Für die älteren unter den bekannten Auflagen des Schutzkonzepts der BW Leichtathletik in der Sportschule.

Die Wettkampfsaison, die jetzt als sogenannte „Late-Season“ daherkommt, ist für alle gewöhnungsbedürftig. Manche hatten ihren Urlaub schon für September gebucht und mussten ihn wieder absagen oder auf Wettkämpfe verzichten. Wettkämpfe ohne Zuschauer oder mit Maskenpflicht, wie jetzt bei den Deutschen Meisterschaften, sind merkwürdig, aber Voraussetzung, dass die Titelkämpfe überhaupt stattfinden durften. Bis Anfang Oktober wird es jetzt noch einige Wettkämpfe geben. Für die Älteren ausreichend für die jüngeren eher wenige.

Man kann nur hoffen, dass die Vernunft im Umgang mit der Infektionsgefahr reicht, um die Zahlen niedrig zu halten. Ansonsten droht uns wieder ein Sportverbot-und das wäre im Winter bitter.

Athletin des Monats

Erstmals unter 12 Sekunden über 100 Meter: Helen Baumgarten 11,95 Sekunden in Weinheim

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