Kinderleichtathletik Cup: Viel Spaß und zahlreiche Pokale für den SR Yburg

Erst sah es gar nicht gut aus. Dunkle Wolken und strömender Regen verzögerten den Beginn des KiLa Cups um eine halbe Stunde, aber dann war alles gut. Über 300 Kinder liefen, sprangen und warfen um Punkte für ihre Mannschaft zu sammeln. Am Anfang noch warm angezogen, dann bei immer mehr Sonnenschein in Schwimmbadlaune.

Wie schon seit Jahren dominierte das Blau der SR Yburg T-Shirts das Bild der großen und fröhlichen Veranstaltung im Aumatt-Stadion, gut ein Viertel der Teilnehmer kam aus Steinbach. Dass diese dann am Ende der Wettkämpfe auch regelmäßig über gewonnene Pokale jubeln dürfen gehört auch schon quasi zum Standard des KiLa Cups, der in diesem Jahr zum dritten Mal ausgetragen wurde. In zwei der drei Altersklassen ging der Sieg wieder an den SR Yburg. Vielleicht ja ganz gut, dass es bei den ganz kleinen „nur“ der dritte Rang war. Der Neidfaktor anderer Vereine jedenfalls steigt von Jahr zu Jahr.

Bei  den U8 Kindern, also den sechs und siebenjährigen, waren wir mit zwei Mannschaften am  Start. Jedes Team zieht gemeinsam von Station zu Station bis am Ende fünf Disziplinen absolviert sind. Dann werden die jeweils erzielten Punkte addiert und ein Mannschaftsergebnis ermittelt. Bis die Punkte  dann  gesammelt sind, ist einiges zu tun. Zum Beispiel drei Mal 30 Meter laufen, immer aus einer anderen Startposition. Oder einen 1 kg schweren Medizinball Stoßen, was  ziemlich schwer ist, wenn man selbst gerade 20 kg wiegt. Tennisbälle sind da schon leichter zu werfen. Aber schon die Hindernisstaffel erfordert wieder enorme Konzentration. Da muss ein Gummiring über eine Strecke von 40 Meter über vier liegende Bananenkisten transportiert werden und zwar so schnell es geht. Natürlich darf der Ring nicht herunterfallen, sonst verliert man wertvolle Zeit. Mindestens so schwer ist dann der Stabweitsprung, eine Vorübung für den Stabhochsprung. Mit einer gut zwei Meter langen Stange anlaufen, in einen auf dem Boden liegenden Fahrradreifen einstechen und sich dann soweit wie möglich in die Weitsprunggrube schwingen.Da die beiden Trainerinnen Nicole van Elten und Katrin Liomin das oft und gut mit den Kindern geübt hatten, war das alles kein Problem, sondern ein großes Fest. Am Ende gab es dann für alle eine Medaille und als Zugabe den Pokal  für den dritten Platz.

 

Das erfolgreiche U8 Team

Das erfolgreiche U8 Team

Bei den U10 Kindern waren wir mit sage und schreibe vier Mannschaften am Start. Da fängt das Problem schon beim einteilen der Teams an. Wer passt am besten zu wem. Stimmt die Mischung aus guten Werfern, Springern und Sprintern? Schließlich soll am Ende schon ein optimales Ergebnis herauskommen – und zwar für alle. Und wenn es dann einen Pokal gibt, dann ist er für alle, ganz gleich in welchem Team jemand war.

Natürlich wird auch in dieser Altersklasse gesprintet (Zwei mal 40 Meter) und eine Staffel über Hindernisse gelaufen. Nur sind diese jetzt höher und richtige Hürden. Auch der Weitsprung wird als Staffel ausgetragen. Zehn Meter Anlauf, Sprung in die Grube und gleich wieder heraus in einen Reifen neben der Grube. Dann darf der nächste los laufen und springen. So geht das drei Minuten lang im Kreis. Am Ende werden die Weiten aller Sprünge addiert. Als Wurfdisziplin stand der Stabweitwurf auf dem Programm. Ein 30 cm langes und 300 Gramm schweres Gerät, das sich im Flug um sich selbst dreht. Eine Vorübung für den Speerwurf. Toll anzusehen, wie fit unsere Kinder in alle Disziplinen waren. Am Ende standen sie in jeder der fünf Einzelwettbewerbe auf Rang eins und so war der Siegerpokal der verdiente Lohn für eine tolle Leistung. Ganz zur Freude der Trainerin Birgit Liß und dem „Nachwuchscoach“ Bodo Göder, der leider an diesem Tag eine Klausur schreiben musste.

Das siegreiche U12 Team

Das siegreiche U12 Team

Bei den U12 sind die Disziplinen schon näher an der klassischen Wettkampf-Leichtathletik. Beim 50 Meter Sprint aus dem Startblock gibt es gar keinen Unterschied. Im Weitsprung wird allerdings nicht der beste Versuch, sondern die Summe der besten drei Sprünge gewertet. Da zahlt sich dann schon aus, wenn im Training gut gearbeitet wurde. Wenn jeder seine Startblockeinstellung kennt und der Weitsprunganlauf passt. Auch bei der Hindernisstaffel lohnt es sich, wenn man schon ein wenig Wechseltechnik beherrscht. So ist es am Ende auch die Summe von Kleinigkeiten, die den Unterschied zu anderen Vereinen ausmacht.

Wenn dann auch noch zu sehen ist, dass zum Beispiel die Würfe nicht nur weit, sondern auch noch technisch sauber sind freuen sich die Trainer. Oder wenn die Mädels, die angeblich nicht werfen können, es doch gelernt haben. Am Ende zahlt das zwei Mal ein. Auf das Punktekonto am Ende des Kila Cups, das auch für die U12 das beste Ergebnis aller  Vereine aufwies. Und für die Zukunft, wenn es zur klassischen Wettkampfleichtathletik geht und alle Kinder technisch gut ausgebildet sind.

Das überlegene Team in der Klasse U12

Das überlegene Team in der Klasse U12

 

 

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Corona und kein Ende in Sicht

Das Corona Virus hat heftige Spuren hinterlassen. Bei denen, die direkt betroffen waren und bei uns allen, die wir mit den notwendigen Einschränkungen leben müssen. Inzwischen haben sich meisten an das Masken tragen und Abstand halten gewöhnt. Leider  halten sich nicht alle daran und so werden uns die Beschränkungen mit Sicherheit weiter begleiten. Für die Leichtathletik im SR Yburg bedeutet das, dass wir auch in den kommenden Wochen weiter mit den Kader- und Fördergruppen in der Sportschule trainieren können – mit den nötigen Hygienemaßnahmen. Jetzt nach den Ferien geht es weiter, für die Kleinen auf dem Beachplatz neben der Grundschule. Für die älteren unter den bekannten Auflagen des Schutzkonzepts der BW Leichtathletik in der Sportschule.

Die Wettkampfsaison, die jetzt als sogenannte „Late-Season“ daherkommt, ist für alle gewöhnungsbedürftig. Manche hatten ihren Urlaub schon für September gebucht und mussten ihn wieder absagen oder auf Wettkämpfe verzichten. Wettkämpfe ohne Zuschauer oder mit Maskenpflicht, wie jetzt bei den Deutschen Meisterschaften, sind merkwürdig, aber Voraussetzung, dass die Titelkämpfe überhaupt stattfinden durften. Bis Anfang Oktober wird es jetzt noch einige Wettkämpfe geben. Für die Älteren ausreichend für die jüngeren eher wenige.

Man kann nur hoffen, dass die Vernunft im Umgang mit der Infektionsgefahr reicht, um die Zahlen niedrig zu halten. Ansonsten droht uns wieder ein Sportverbot-und das wäre im Winter bitter.

Athletin des Monats

Erstmals unter 12 Sekunden über 100 Meter: Helen Baumgarten 11,95 Sekunden in Weinheim

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