Sascha Graf qualifiziert sich für deutsche U20 Jugendmeisterschaften

Fast ein Jahr nach seinem folgenschweren Motorrollerunfall steht Sascha Graf wieder oben auf dem Siegerpodest. Beim Heinz von Heiden Speerwurfmeeting in  Bühl gewann er die stark besetzte Speerwurfkonkurrenz mit 59,40 Metern und qualifizierte sich damit für die Deutschen Jugend Meisterschaften in Rostock.

Leicht war der Weg dahin nicht. Abgerissene Kreuzbänder, Operation und Reha ließen ihn Monate lang nicht an richtiges Training denken. Krankengymnastik stand im Vordergrund, dann leichtes Aufbautraining und immer ein bisschen mehr Belastung für das lädierte Knie. Im Frühjahr dann wieder Übungen mit dem Speer, aber immer mit der Unsicherheit, ob das Knie hält. Die ersten Wettkämpfe zeigten immerhin, es geht wieder. Würfe knapp über 50 Meter waren in Ordnung, aber nicht das was Sascha kann und will. Bei den baden-württembergischen Meisterschaften Ende Juni in Karlsruhe immerhin schon wieder Platz zwei mit 56 Metern. Aber noch nicht weit genug, um das erste Saisonziel, die Teilnahme bei den Deutschen Jugendmeisterschaften zu sichern. Dafür waren 58 Meter notwendig. Am letzten Freitag war dann schon fast die letzte Gelegenheit dafür und Sascha hat sie genutzt. Allerdings hat er es spannender gemacht als es seinem Trainer Hermann Oser lieb war. Nachdem er im ersten Wurf 74 cm unter der Norm geblieben war, waren die nächsten Würfe alle deutlich schlechter. Im sechsten und letzten Versuch konzentrierte er sich noch einmal voll auf seinen Wurf und schleuderte das 800 Gramm schwere Gerät auf 59,40 Meter. Die Erleichterung und der Beifall waren entsprechend groß. Auf alle Fälle sollte das Zutrauen in das operierte Knie und die eigene Leistungsfähigkeit jetzt so groß sein, dass bald auch Weiten über 60 Meter drin sind. Am besten bei den Deutschen Jugendmeisterschaften am 28. Juli bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Rostock.

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Veröffentlicht in Aktuell, Berichte
Corona und kein Ende in Sicht

Das Corona Virus hat heftige Spuren hinterlassen. Bei denen, die direkt betroffen waren und bei uns allen, die wir mit den notwendigen Einschränkungen leben müssen. Inzwischen haben sich meisten an das Masken tragen und Abstand halten gewöhnt. Leider  halten sich nicht alle daran und so werden uns die Beschränkungen mit Sicherheit weiter begleiten. Für die Leichtathletik im SR Yburg bedeutet das, dass wir auch in den kommenden Wochen weiter mit den Kader- und Fördergruppen in der Sportschule trainieren können – mit den nötigen Hygienemaßnahmen. Jetzt nach den Ferien geht es weiter, für die Kleinen auf dem Beachplatz neben der Grundschule. Für die älteren unter den bekannten Auflagen des Schutzkonzepts der BW Leichtathletik in der Sportschule.

Die Wettkampfsaison, die jetzt als sogenannte „Late-Season“ daherkommt, ist für alle gewöhnungsbedürftig. Manche hatten ihren Urlaub schon für September gebucht und mussten ihn wieder absagen oder auf Wettkämpfe verzichten. Wettkämpfe ohne Zuschauer oder mit Maskenpflicht, wie jetzt bei den Deutschen Meisterschaften, sind merkwürdig, aber Voraussetzung, dass die Titelkämpfe überhaupt stattfinden durften. Bis Anfang Oktober wird es jetzt noch einige Wettkämpfe geben. Für die Älteren ausreichend für die jüngeren eher wenige.

Man kann nur hoffen, dass die Vernunft im Umgang mit der Infektionsgefahr reicht, um die Zahlen niedrig zu halten. Ansonsten droht uns wieder ein Sportverbot-und das wäre im Winter bitter.

Athletin des Monats

Erstmals unter 12 Sekunden über 100 Meter: Helen Baumgarten 11,95 Sekunden in Weinheim

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