SR Yburg Mädchen laufen an der Spitze

Eine Galavorstellung boten die Mädchen des SR Yburg bei der Kreismeisterschaft über die Langstrecken am vergangenen Samstag in Bietigheim. Trotz widriger Wetterbedingungen mit  Regen und Temperaturen unter 10 Grad boten sie herausragende Leistungen und brachten drei Titel mit zurück nach Steinbach.

Kreismeisterin über 2000 Meter W12: Helen Fischer

Kreismeisterin über 2000 Meter W12: Helen Fischer

Die größte Überraschung war dabei der Sieg von Helen Fischer über 2000 Meter der Klasse W12. Als Sprinterin liebt sie eher die kurzen Strecken. Deshalb war es schon bemerkenswert wie sie das Tempo der Langstreckenspezialistinnen auf den ersten Runden mitlief. Als die Favoritin und Titelverteidigerin aus Ottersdorf das Tempo verschärfte und einen Vorsprung von fast 20 Metern hatte, blieb sie gelassen, um dann 200 Meter vor dem Ziel zu einem unglaublichen Endspurt anzusetzen. Erst näherte sie sich Meter um Meter der Führenden um dann, unter den  Anfeuerungsrufen aller anwesenden Steinbacher, kurz vor dem Ziel an der verdutzten Konkurrentin förmlich vorbeizufliegen. Die Zeit von 8:12,  Minuten war dann auch entsprechend hochklassig.

 

Kreismeisterin über 2000 Meter W11: Alina Schönle

Kreismeisterin über 2000 Meter W11: Alina Schönle

Anders verlief das Rennen bei den W11 Mädchen. Hier war Alina Schönle Favoritin und das war schon eine ziemliche Bürde. Wegen diverser Grippeinfekte konnte sie in den letzten Wochen nicht so viel trainieren und tat sich entsprechend schwer, ihr hohes Tempo über die 2 Kilometer zu halten. Alle fünf Runden lief sie an der Spitze, aber immer mit der Konkurrenz im Nacken, die sich nicht an der Führungsarbeit beteiligen wollte. Am Ende erwehrte sie sich mit enormem kämpferischen Einsatz des Schlussspurts der späteren Zweiten und kam völlig entkräftet aber glücklich nach 8:49,82 Minuten als Siegerin ins Ziel.

Kreismeisterin über 2000 Meter W10: Franziska Seebacher

Kreismeisterin über 2000 Meter W10: Franziska Seebacher

Das vielleicht beeindruckendste Rennen an diesem Tag lief Franziska Seebacher (W10). Sie ließ in den ersten Runden die Konkurrentinnen davonziehen und lief exakt ihr Tempo. Selbst als sie nach drei Runden fast dreißig Meter Rückstand auf die Spitze hatte blieb sie gelassen. Dann zeigte sich, dass ihre Taktik goldrichtig war. Die Führenden wurden langsamer, der Rückstand schmolz und Franziska überholte eine Läuferin nach der andern. Zu Beginn der letzten Runde hatte sie noch 10 Meter Rückstand auf die letzte noch vor ihr liegende  Läuferin. 150 Meter vor dem Ziel zog sie das Tempo an und lief auf der  Zielgeraden, unter dem Jubel ihrer Mannschaftsgefährten, locker an die Spitze und am Ende mit fast 20 Metern Vorsprung ins Ziel. Hervorragende  8:25,46 Minuten und der Kreismeistertitel waren ein verdienter Lohn.

Auch die jüngeren Mädels trotzten der Kälte und dem Regen und zeigten ausgezeichnet Leistungen. Camie Fischer kam in der Klasse W9 über 800 Meter auf einen ausgezeichneten vierten Platz (3:23,45 min) und Anna Lena Strohschneider wurde bei ihrem ersten Lauf auf Platz acht auch mit einer Urkunde belohnt. Im jüngsten Jahrgang (W8) zeigte Isabel Seebacher, dass sie ihrer Schwester nicht nachsteht und wurde hervorragende Dritte mit 3:23,77min).

Bei den Jungs musste sich unser stärkster Läufer, Robin Frey, jetzt schon zum zweiten Mal einer Grippe geschlagen geben und konnte erst gar nicht antreten. So mussten Paul Späth und Marco Lörch ihn bei den M12 Jungs über die 2000 Meter vertreten und das taten sie mit  großem Erfolg. Beide liefen taktisch ausgesprochen klug. Sie teilten sich ihre Kräfte ein, liefen gleichmäßig ihre Runden und rollten so das Feld im Lauf des Rennens von hinten auf. Dass es nicht  ganz  an die Spitze reicht, war von vorne herein klar. Aber eine Chance auf Platz drei bestand und die nutzten sie. 200 Meter vor dem Ziel beschleunigten beide und überholten drei Konkurrenten und im Endspurt erkämpfte sich Paul tatsächlich den erhofften dritten Platz (8:23,90 min). Weil sie zu diesem Zeitpunkt bereits andere Läufer überrundet hatten und deshalb auf  der Rundenanzeige noch eine 1 Stand, war Marco im Glauben, er müsse noch eine Runde laufen. Also spurtete er nicht und wurde deshalb „nur“ Fünfter (8:25,25 min).

Bei den M10 Jungs liefen Tobias Ernst und Jona Fruchtmann zwei völlig unterschiedliche Rennen. Tobias versuchte ganz Vorne mitzulaufen und musste dann dem hohen Tempo  Tribut zollen. Jona blieb die ganze Zeit bei seiner Marschroute und lief das Rennen von Hinten. Beide trafen sich 200 Meter vor dem Ziel wieder. Jona nahm quasi seinen Freund mit und beide kamen so als ausgezeichneter  Fünfter und Sechster ins Ziel. Bei den M8 Jungs war Linus Eberle zum ersten Mal über die 800 Meter mit dabei und lief ein kluges Rennen. Seine Kraft hatte er sich gut  eingeteilt, nur im Endspurt wollte ihn ein Konkurrent partout nicht vorbeilassen und versperrte ihm so den Weg zum dritten Platz. Aber auch als Vierter (3:14,39 min.) durfte er sich an diesem Tag feiern lassen. Auch für Simon Ernst war es eine Premiere und mit Platz neun konnte er wirklich zufrieden sein. Tom Späth lief gegen die starke Konkurrenz bei den M9 Jungs auf Platz 14.

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