Bodo Göder Deutscher Jugendmeister

Eine Woche nachdem er bei der Weltmeisterschaft der U20 Junioren in Barcelona auf den siebten Platz gekommen war, zeigte Bodo Göder am vergangenen Wochenende bei den deutschen Titelkämpfen in Mönchengladbach, dass ihm in Deutschland zurzeit keiner das Wasser reichen kann. Souverän wurde er zum  ersten Mal Deutscher Jugendmeister.

Dabei war es gar  nicht  so einfach sich wieder umzustellen. Nachdem der Saisonhöhepunkt in Barcelona so erfolgreich bestritten war, galt es die Konzentration für die Deutschen Meisterschaften wieder aufzubauen. Da das deutsche Team erst am  Montagabend  aus Spanien zurückgekommen war, blieben im Grunde nur vier Trainingstage um sich auf die neue Herausforderung einzustellen. Den Deutschen Meistertitel wollte Bodo aber unbedingt seiner Sammlung hinzufügen und so ging  es unter der Woche noch einmal unter die Hantel in den Kraftraum und zum Techniktraining in den Ring. Trainer Hermann Oser war sich nicht hundert Prozent sicher, ob die Substanz für den Titel reicht. Noch beim Einstoßen machte Bodo  einen etwas schlappen Eindruck. Doch als es dann zur Sache ging war er hellwach. Gleich mit dem ersten Versuch ging  er in Führung und gab  sie bis zum Schluss  nicht mehr ab. Am Ende hätte jeder seiner Stöße zum Sieg gereicht und er hatte über einen halben Meter Vorsprung. Sein bester Versuch landete bei ausgezeichneten 19,45 Metern. Als Zugabe wird er jetzt noch bei den Deutschen Meisterschaften der Junioren (U23) mit  der sieben Kilo schweren Männer-Kugel antreten. Das gibt ihm dann schon mal  einen  Vorgeschmack, wie die Konkurrenz im kommenden Jahr aussehen wird.

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Veröffentlicht in Aktuell, Berichte
Corona und kein Ende in Sicht

Das Corona Virus hat heftige Spuren hinterlassen. Bei denen, die direkt betroffen waren und bei uns allen, die wir mit den notwendigen Einschränkungen leben müssen. Inzwischen haben sich meisten an das Masken tragen und Abstand halten gewöhnt. Leider  halten sich nicht alle daran und so werden uns die Beschränkungen mit Sicherheit weiter begleiten. Für die Leichtathletik im SR Yburg bedeutet das, dass wir auch in den kommenden Wochen weiter mit den Kader- und Fördergruppen in der Sportschule trainieren können – mit den nötigen Hygienemaßnahmen. Jetzt nach den Ferien geht es weiter, für die Kleinen auf dem Beachplatz neben der Grundschule. Für die älteren unter den bekannten Auflagen des Schutzkonzepts der BW Leichtathletik in der Sportschule.

Die Wettkampfsaison, die jetzt als sogenannte „Late-Season“ daherkommt, ist für alle gewöhnungsbedürftig. Manche hatten ihren Urlaub schon für September gebucht und mussten ihn wieder absagen oder auf Wettkämpfe verzichten. Wettkämpfe ohne Zuschauer oder mit Maskenpflicht, wie jetzt bei den Deutschen Meisterschaften, sind merkwürdig, aber Voraussetzung, dass die Titelkämpfe überhaupt stattfinden durften. Bis Anfang Oktober wird es jetzt noch einige Wettkämpfe geben. Für die Älteren ausreichend für die jüngeren eher wenige.

Man kann nur hoffen, dass die Vernunft im Umgang mit der Infektionsgefahr reicht, um die Zahlen niedrig zu halten. Ansonsten droht uns wieder ein Sportverbot-und das wäre im Winter bitter.

Athletin des Monats

Erstmals unter 12 Sekunden über 100 Meter: Helen Baumgarten 11,95 Sekunden in Weinheim

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