Kreisteams beim Baden-Finale der VR Talentiade in Offenburg erfolgreich

Starke Leistungen zeigten die beiden Mannschaften der Jahrgänge 2000 und 2001 beim badischen Finale der Leichtathletik Talentiade in Offenburg. Je drei Mädchen und Jungen kämpften dabei zusammen mit den Auswahlmannschaften der anderen 12 Vorrunden-Veranstalter in Baden. 

Dabei erwies sich vor allem das 2000er Team mit Anna Köppel, Jaqueline Wild (beide Ötigheim), Ann-Sophie Göttler, Tom Archipow (Hügelsheim), Art Shala (Bühl) und Marco Meier (Neuweier) als das in allen Disziplinen am besten besetzte und gewann am Ende souverän.  

Der Heulballwurf war für manchen etwas ungewohnt, aber spätestens mit dem zweiten von drei Würfen hatten alle das Gerät im Griff und kamen auf ausgezeichnete Weiten. Stark auch die Mannschaftsleistung im 40 Meter Hürdenlauf, hier war das Team allen anderen überlegen. Genauso im Weitsprung, der mit kurzem Anlauf und einer Art „Startrampe“, die den Absprung Balken ersetzte, ausgetragen wurde. Schnell hatten sich die Mädels und Jungs daran gewöhnt und flogen entsprechend weit. Beim 20 Meter Sprint drückte die Hitze im Offenburger Stadion schon gewaltig und es machte sich erste Erschöpfung breit, aber die Leistungen kaum beeinträchtigte. Spätestens die abschließende 6×50 Meter Staffel offenbarte dann wieder die Stärke des Teams. Dank der eingeübten Wechsel lief das Kreisteam allen anderen weit davon und machte damit den Sieg perfekt. 

Team 2000: (von links) Art, Tom, Marco, Ann-Sophie, Jaqueline, Anna

Fast wäre der 2001er Mannschaft das gleiche Kunststück geglückt, doch das Team war nicht gerade vom Glück verfolgt. Erst sagte ein Teilnehmer kurzfristig vor dem Wettkampf ab, dann verletzten sich zwei der Mädels kurz vor, bzw. im Wettkampf und mussten unter Schmerzen bis zum Ende durchhalten. Insofern ist der dritte Platz ein kleiner Sieg für Mia König (Haueneberstein), Sarah Tränkel (Varnhalt), Rachel Fruchtmann, Marco Lörch (beide Steinbach), Ferdinand Suchanek (Sandweier) und Noah Scheider (Baden Oos). Die stärksten Resultate erzielte das Team im Hürdenlauf und ebenfalls in der 6×50 Meter Staffel, die mit weitem Vorsprung gewonnen wurde. 

Team 2001: (von links): Marco, Ferdinand, Noah, Rachel, Mia, Sarah

Am Ende feierten beide Teams ausgelassen die hervorragenden Platzierungen. Neben der mit dem Sieg verbundenen Qualifikation für das Baden-Württemberg Finale in zwei Wochen in Nagold war das Schönste, dass die Mädchen und Jungs, die sich vorher kaum kannten am Ende eine echte Mannschaft geworden waren.

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Corona und kein Ende in Sicht

Das Corona Virus hat heftige Spuren hinterlassen. Bei denen, die direkt betroffen waren und bei uns allen, die wir mit den notwendigen Einschränkungen leben müssen. Inzwischen haben sich meisten an das Masken tragen und Abstand halten gewöhnt. Leider  halten sich nicht alle daran und so werden uns die Beschränkungen mit Sicherheit weiter begleiten. Für die Leichtathletik im SR Yburg bedeutet das, dass wir auch in den kommenden Wochen weiter mit den Kader- und Fördergruppen in der Sportschule trainieren können – mit den nötigen Hygienemaßnahmen. Jetzt nach den Ferien geht es weiter, für die Kleinen auf dem Beachplatz neben der Grundschule. Für die älteren unter den bekannten Auflagen des Schutzkonzepts der BW Leichtathletik in der Sportschule.

Die Wettkampfsaison, die jetzt als sogenannte „Late-Season“ daherkommt, ist für alle gewöhnungsbedürftig. Manche hatten ihren Urlaub schon für September gebucht und mussten ihn wieder absagen oder auf Wettkämpfe verzichten. Wettkämpfe ohne Zuschauer oder mit Maskenpflicht, wie jetzt bei den Deutschen Meisterschaften, sind merkwürdig, aber Voraussetzung, dass die Titelkämpfe überhaupt stattfinden durften. Bis Anfang Oktober wird es jetzt noch einige Wettkämpfe geben. Für die Älteren ausreichend für die jüngeren eher wenige.

Man kann nur hoffen, dass die Vernunft im Umgang mit der Infektionsgefahr reicht, um die Zahlen niedrig zu halten. Ansonsten droht uns wieder ein Sportverbot-und das wäre im Winter bitter.

Athletin des Monats

Erstmals unter 12 Sekunden über 100 Meter: Helen Baumgarten 11,95 Sekunden in Weinheim

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