Über 100 Teilnehmer bei RUN & FUN, dem Vereinssportfest des SR Yburg

Steinbach 25. Juli

Am Ende waren alle etwas müde, aber glücklich. Die Teilnehmer und die Organisatoren des Vereinssportfestes. Alle Kinder hatten ihre Teilnehmerurkunde und als Preis ein Eis. Da war die Anstrengung des abschließenden 800 oder 1000 Meterlaufes schon fast wieder vergessen.

Am Ende gab es Eis und Urkunden für Alle!

Da haben noch einmal alle alles gegeben unter den Anfeuerungsrufen der zahlreichen Eltern, die mit ihrem Beifall die Läufer noch zu sehenswerten Endspurts animiert haben. Am Ende stand dann für etliche eine neue Bestzeit.

Auch 400 Meter können verdammt lang sein!

Für einige war es die erste Erfahrung mit einer so langen Strecke und wie das dann so ist: zu schnell losgelaufen und hinten raus ins Ziel gekämpft. Aber glücklich und vielleicht auch ein bisschen stolz. Immerhin hatten alle Mädels und Jungs zu diesem Zeitpunkt schon sieben andere Disziplinen hinter sich.

Die waren glücklicherweise nicht so anstrengend. Zielwerfen mit dem Handball auf die Torwand möglichst viele Bälle in 30 Sekunden im Tor versenken.

Wer schon mal einen Handball in der Hand hatte war klar im Vorteil!

Oder der Weitwurf mit dem Heulball, der schon durch den Ton den er beim Fliegen erzeugt Laune macht. Je weiter umso mehr. Das waren immerhin 47 Meter an diesem Tag.

Interessante Techniken waren beim Fahrradreifen Weitwurf zu sehen. Zu entscheiden war immer Vorhand oder Rückhandwurf. Werfen wie einen Diskus (Vorhand) oder wie eine Frisbee-Scheibe (Rückhand). Für die ganz Kleinen – und die waren gerade mal fünf Jahre alt war das eh schwierig: den großen Reifen zu fassen zu kriegen und ihn dann noch möglichst so zu schleudern, dass er nicht gleich schlapp zu Boden fiel. Einigen älteren gelang es dabei im Überschwang der Drehung um sich selbst den Reifen nach hinten zu werfen, so zu sagen Minusweiten zu erzielen. Für Spaß war hier auf alle Fälle gesorgt.   

Fahrradreifen in neuer Verwendung!

Ernster und korrekt ging es bei den „klassischen“ Disziplinen zu. Dabei war für viele das erste Zusammentreffen mit einer Startpistole durchaus beeindruckend. Immerhin stammte die von einer Starterin, die noch vor einem Jahr bei der Leichtathletik WM in Berlin die schnellsten Läufer der Welt ins Rennen geschickt hat. Sara, so heißt sie, trainiert beim SR Yburg Kugelstoßen und hat uns mit ihre „Waffe“ ausgeholfen.

Ganz schön laut so  eine Startpistole!

Amtlich sind die gelaufenen Zeiten allemal. Schließlich gab es eine elektronische Zeitmessung und so wird sich die ein oder andere Leistung am Ende des Jahres in der Kreis – Bestenliste der Leichtathleten wieder finden. Gleiches gilt für den Weitsprung, wo amtlich korrekt gemessen wurde. Oder den Hochsprung- auch das war für viele eine neue Erfahrung und es waren entsprechend interessante Techniken zu beobachten, die alle irgendwie zum Ziel führten. Wer weiß vielleicht setzt sich ja eine irgendwann durch. Dick Fosbury galt 1968 auch noch als Spinner. heute springt die ganze Welt seinen Stil.  

Im Hochsprung gabs viel zu  sehen!

Es gab also viel zu beobachten am vergangenen Sonntag und wer sich die Zeit dafür nahm hatte sicher genauso viel Freude wie die Teilnehmer. Und auch die Helfer hatten daran ihre Freude, auch wenn sie durchaus die Last des immer währenden Aufbauens, Messens, Aufschreibens und Erklären hatten. Über dreißig Übungsleiter und Eltern der Handball und Leichtathletikabteilung waren da im Einsatz und mehr als hundert Kinder haben davon profitiert. Wirklich eine schöne gemeinsame Sache, die zeigt was ein Verein kann, wenn alle zusammen arbeiten. Vielleicht ja auch im nächsten Jahr.

Alle Einzelresultate in der Rubrik „Wettkämpfe-Ergebnisse“ (Menu Seiten: rechts)

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