Bodo Göder in Moskau im Pech

Steinbach, 26.Mai 2010

Bestleistung erzielt und doch nicht das erhoffte Ziel erreicht. So erging es Bodo Göder bei der Europa-Ausscheidung  für die Jugendolympiade in Moskau.

 Die Qualifikation, die zur Teilnahme am eigentlichen Wettkampf berechtigte, hatte er locker mit neuer Bestweite von 18,96 Metern überstanden.  Ein Tag später beim Wettkampf der besten zwölf U17 Kugelstoßer Europas, lief es zunächst auch nicht schlecht. 18,70 Meter im ersten Versuch ließen darauf hoffen, dass er die angepeilte 19 Meter Marke übertreffen und vielleicht die ersehnte Fahrkarte nach Singapur lösen könnte. Dann konnte er sich aber doch nicht weiter steigern und kam etwas unter Wert auf den achten Platz.

 Nun ist das ja wahrlich kein schlechtes Ergebnis und der der achte Platz hätte normalerweise auch gereicht um sich für Singapur zu qualifizieren, aber das Reglement machten ihm einen Strich durch die Rechnung. Für jedes Land darf in jeder Disziplin nur ein Teilnehmer an den Start gehen und da Dennis Lewke aus Neubrandenburg, der zweite deutsche Kugelstoßer im Wettbewerb , mit hervorragenden 20,67 Metern auf Rang zwei kam, blieb für Bodo zwar die Ehre unter den besten acht Kugelstoßern Europas zu sein, aber seinen Platz in Singapur nimmt jetzt der nach ihm platzierte Spanier Noguera ein, der „nur“ auf 18,24 Meter kam.

So gesehen trat Bodo den Rückflug aus Moskau mit sehr gemischten Gefühlen an. Aber viel Zeit zum traurig sein gibt es sowieso nicht. Die nächsten baden Württembergischen und süddeutschen Meisterschaften stehen an und darauf muss man sich genauso gezielt vorbereiten wie auf die Europaqualifikation in Moskau.

Veröffentlicht in Aktuell, Berichte
Corona und kein Ende in Sicht

Das Corona Virus hat heftige Spuren hinterlassen. Bei denen, die direkt betroffen waren und bei uns allen, die wir mit den notwendigen Einschränkungen leben müssen. Inzwischen haben sich meisten an das Masken tragen und Abstand halten gewöhnt. Leider  halten sich nicht alle daran und so werden uns die Beschränkungen mit Sicherheit weiter begleiten. Für die Leichtathletik im SR Yburg bedeutet das, dass wir auch in den kommenden Wochen weiter mit den Kader- und Fördergruppen in der Sportschule trainieren können – mit den nötigen Hygienemaßnahmen. Jetzt nach den Ferien geht es weiter, für die Kleinen auf dem Beachplatz neben der Grundschule. Für die älteren unter den bekannten Auflagen des Schutzkonzepts der BW Leichtathletik in der Sportschule.

Die Wettkampfsaison, die jetzt als sogenannte „Late-Season“ daherkommt, ist für alle gewöhnungsbedürftig. Manche hatten ihren Urlaub schon für September gebucht und mussten ihn wieder absagen oder auf Wettkämpfe verzichten. Wettkämpfe ohne Zuschauer oder mit Maskenpflicht, wie jetzt bei den Deutschen Meisterschaften, sind merkwürdig, aber Voraussetzung, dass die Titelkämpfe überhaupt stattfinden durften. Bis Anfang Oktober wird es jetzt noch einige Wettkämpfe geben. Für die Älteren ausreichend für die jüngeren eher wenige.

Man kann nur hoffen, dass die Vernunft im Umgang mit der Infektionsgefahr reicht, um die Zahlen niedrig zu halten. Ansonsten droht uns wieder ein Sportverbot-und das wäre im Winter bitter.

Athletin des Monats

Erstmals unter 12 Sekunden über 100 Meter: Helen Baumgarten 11,95 Sekunden in Weinheim

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