Kinderolympia im Hanauer Land

 Schutterwald, 8. Mai 2010

 Es war wie im Fernsehen. Vorne der Schilderträger, dahinter in einer langen Reihe die Athleten, die fröhlich den Zuschauern zuwinken. Eine Mannschaft nach der anderen marschiert zu fetziger Musik vorbei  an der Tribüne und nimmt auf dem Rasen Aufstellung mit Blick zu den Ehrenplätzen. Ein Kind spricht einen Text zur Begrüßung aller Gäste. Danach gemeinsames Aufwärmen und das Aufsteigen der Brieftauben, die noch eine Runde über dem Stadion drehen und sich dann auf den Weg in ihren heimischen Schlag machen.

So olympisch wie das Ambiente ist auch der Gedanke der Kindermehrkämpfe  in Schutterwald. Dabei sein ist das Wichtigste. Das drückt  sich auch in der Art der  Wettbewerbe aus, die allesamt nicht zum klassischen Wettkampfprogramm der Leichtathletik gehören: Hindernisrennen auf dem Rasen. Hochsprung in eine Weitsprungrube, Stabweitwurf und 800 Meter Biathlon-Lauf mit Tennisballwurf auf Zielscheiben. Alles spielerische Formen, die auf die die „richtigen“ Disziplinen hinführen sollen.

Nun heißt das nicht, dass man den Wettkampf nicht ernst nimmt. Natürlich will  jeder gewinnen und am Ende gab es für Sieger und Platzierte Medaillen. Und für die beste auswärtige Mannschaft sogar einen großen Pokal.

Und um es gleich vorweg zu nehmen: Die 24 Mädchen und Jungs im Alter von sechs bis elf Jahren, die im blauen Trikot des SR Yburg wieder einmal für viel Aufsehen sorgten, haben am Ende diesen Pokal verdient und mit großem Jubel mit zurück nach Steinbach gebracht.

Und alle haben dazu beigetragen:

Die „kleinen“ Mädels Nathalie Gutheil, Lilli Wandler und Maleen Kleinjans, die hier ihren ersten Wettkampf bestritten und von Mama oder Papa gemanaged gleich richtig erfolgreich waren.

Jona Fruchtmann, der sich erfolgreich als „Einzelkämpfer“ bei den 6 jährigen Jungs behauptet hat.

Die schon „erfahrenen“ Rachel Fruchtmann und Alina Schönle (W8), die das Gefühl ganz vorne mitzumischen schon gut  kennen.

Die Gang der ein Jahr älteren Mädels, die schon durch ihr gemeinsames Auftreten als Gruppe alle Konkurrentinnen schwer beeindrucken. Dieses Mal angeführt von Annika Bode, gefolgt von Sarah Tränkel, Kylie Peter, Jil Herzog, Laura Olinger, Marie Kleinjans, Emma Werner und Jana Liß.

Larissa Gille und Stella Knöller, zwar schon zehn Jahre alt, aber trotzdem zum ersten Mal dabei, die mit Spaß und viel Einsatz ihre Punkte sammelten.

Max Borrmann und Fabian Schönle, die für alle überraschend ihre Altersgruppe (M10) dominierten und alle anderen hinter sich ließen.

Und schließlich die „Großen“:  Louisa Breuer (W11), die lieber mit Spikes und ohne Hindernisse läuft und Alina Rudolph bei ihrem ersten Wettkampf.

Joshua Braun, der souverän sprintet, wirft und springt, aber keine langen (Biathlon)-Strecken mag, zusammen mit  Phillip Olinger und Jan Bode, die sich ein Privat-Duell lieferten und so unerwarteten Leistungen kamen.

In der Summe sind das Zwei Siege, vier zweite Plätze, ein dritter Rang und ausnahmslos gute Platzierungen.

Fotos von links oben: Alina Schönle, Laura Olinger, Marie Kleinjans, Annika Bode, Fabian Schönle und Max Borrmann, Sarah Tränkel und Kylie Peter

Gute Laune hatten am Ende alle. Die Kinder, die nach Ende der Veranstaltung noch Synchron-Handstand und Radschlagen auf dem Rasen veranstalteten genauso wie die Eltern, die engagiert und ganz nah am Geschehen ihre Kinder durch den Wettkampf begleitet hatten.

Nachdem dann auch noch alle staufrei über die mit tiefen Schlaglöchern gespickte Autobahn zurück waren, war klar: da fahren wir auch im nächsten Jahr wieder hin!

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Athlet des Monats

Nach dem Titel im Winter jetzt die Silbermedaille bei den Deutschen U18 meisterschaften: Leon Hofmann

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